Lauf, Junge, lauf!
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2012
14.10.12 – ASICS Grand 10 – 2012
10km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:00:00 (brutto) 00:00:00 (netto)
Starternummer | Finisher-Shirt | Medaille | Urkunde | Video
Gewicht: 00kg, Fett: 00%
Kurze Beschreibung über den Lauf… Anmeldung erfolgt!
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30.09.12 – 39. BMW BERLIN-MARATHON
42km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:00:00 (brutto) 00:00:00 (netto)
Starternummer | Finisher-Shirt | Medaille | Urkunde | Video
Gewicht: 00kg, Fett: 00%
Ende Oktober 2011 konnte man sich für 60 Euro beim Marathon anmelden. Wenn man unter den ersten 10.000 war. Zwei Tage später waren es schon 80 Euro. Leider fehlte mir doch das nötige Kleingeld und beruhigte mich mit der Info, dass beim letzten Marathon 2011 das Kontingent der Anmeldungen etwa im März des Jahres erschöpft war. Also wollte ich mich im Dezember anmelden, weil das Weihnachtsgeld ein dickeres Polster schaffen würde. Gesagt getan! Kaum war das Gehalt drauf, meldete ich mich an. 140 Euro löhnte ich für den Start inklusive EventShirt und Medaille mit Gravur. Am 09.12. war dann Schluß und nichts ging mehr. 40.000 Läufer hatten sich zum Start angemeldet.
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06.05.12 – BIG 25 Berlin – 2012
25km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:00:00 (brutto) 00:00:00 (netto)
Starternummer | Finisher-Shirt | Medaille | Urkunde | Video
Gewicht: 00kg, Fett: 00%
Kurze Beschreibung über den Lauf… Anmeldung erfolgt!
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22.04.12 – 6. Berliner AirportRun 2012
21km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 01:55:03 (brutto) 01:51:06 (netto)
Starternummer | Medaille | Urkunde | Gruppenfoto
Die sechste Auflage des Airportrun stand am vorigen Sonntag an. Zum letzten Mal vor der anstehenden Inbetriebnahme konnte man über die Start- und Landebahn des Großflughafens BBI entlang laufen. Ich hatte mich für die 21 Kilometer-Strecke entschieden. – Die Anreise war für mich wie eine kleine Weltreise. Um 06:30 Uhr in der Früh (am Sonntag -, um das nochmal zu betonen!!!) klingelte der Wecker. Etwa vierzig Minuten brauchte ich von Wittenau mit Bus und Bahn Richtung S-Bahnhof Flughafen Schönefeld. Besonders das letzte Stück mit der S-Bahn, als an mir die unbebaute Weite, Kleingartensiedlungen und mal in Betrieb, mal leer stehende Industrieanlagen vorbei flogen, machte sich bei mir Fernweh breit. Als ich dann endlich um 08:30 Uhr am S-Bahnhof Schönefeld ankam, ging es mit extra eingerichtetem BusShuttle weiter. Husch, kurz angestanden und schon saß ich im Bus. Nochmal gemütliche 20 Minuten Fahrt und aus dem Fenster gucken. Schließlich erreichten wir den Flughafen. An einem von zwei großen Wartungshallen für Flugzeuge hielt der Bus. Um 09:00 Uhr war ich dann also da. Bis zum Start um 10 Uhr hatte ich noch genügend Zeit, und so inspizierte ich erst mal die Gegend. Es gab eine große Bühne, Infostände, Imbissbuden und eine ganze Menge Biertische. Auch genügend viele Toiletten und Duschen. Am anderen Ende des Flughafens konnte ich in einigen tausend Metern Entfernung das Terminal sehen. Hier und da waren auch einige aufgeschüttete Sand- oder Geröllhaufen zu sehen und einige Bagger standen still herum. Vor allem aber herrschte die Weite mit einer endlos glatten Fläche aus Beton und Wiese. Nach der Inspizierung zog ich mir meine Laufklamotten an, kurze Hose und kurzärmliges Shirt, obwohl der Wetterbericht Regen und Wind voraussagte und dem auch der graubedeckte Himmel gerecht wurde, und gab anschließend noch meinen Kleiderbeutel ab. Mittendrin steuerte Andrea mit familiärem Anhang auf mich zu. Gerechnet hatte ich nicht mit ihr, hatte ich doch die Tage vor dem Lauf nichts per E-Mail gehört. Sie erzählte mir, dass sie sich zuletzt wegen ihrer Arbeit ordentliche Blasen an den Füßen gelaufen ist und sich bis zum Schluss offen halten wollte, ob sie den Lauf mitmacht. Jetzt, wo sie da war, wollte sie eventuell nur die 10 Kilometer joggen, auch wenn sie sich für 21 Kilometer angemeldet hat. Nach einem kurzen Plausch war das Warmlaufen angesagt und kurz darauf reihten wir uns in unsere Startblöcke ein. Just kurz vor dem Startschuss bildeten sich Wolkendurchbrüche und die Sonne schien kräftig herab. Fast 4000 Tausend Läufer standen am gemeinsamen Start von 10 und 21 Kilometer. Endlich ging es los! Nachdem die Startlinie hinter mir lag, ließ ich die Wartungshallen rechts neben mich und lief die halbe Schleife entlang, um auf die südliche Start-und Landebahn zu gelangen, die 600 Meter breit ist und vier Kilometer lang. Der Wind blies einem kräftig entgegen und machte das Laufen schwerer. Aber es gab, zwar selten, auch windstille Momente, nur waren die meistens dann, wenn man gehofft hatte, es könne jetzt nur Rückenwind geben. Von der Start- und Landebahn konnte man in alle Richtungen bis zum Horizont gucken und mit den kräftigen grauen Wolken am Himmel und der Sonne, die an einigen Stellen durchbrach, hinterließ das ein sehr beeindruckendes Gefühl. Wehte der Wind nicht, war es dazu auch noch richtig still. Das Auftreten der Läuferfüße dämpfte der Beton sehr gut ab, außerdem zog sich das Läuferfeld immer weiter in die Länge. Und so war man mit sich selbst beschäftigt und hatte mehr mit sich zu kämpfen, als wenn immer wieder neue Eindrücke auf einen einprasseln, es Schaulustige am Rand gibt, oder Bands und Trommler, die einen einheizen. All das war nicht. Die letzten 5 Kilometer vielen mir richtig schwer und ich war doch froh, als ich durch den Zieleinlauf lief. Kurz nach mir lief auch Andrea ein. Dank Blasenpflaster waren es dann doch 21 Kilometer. Nach einem Foto für den Verteiler verabschiedeten wir uns. Nachdem ich geduscht hatte, entspannte ich auf meiner langen Heimkehr, glücklich und stolz und mit einer Medaille in der Hand.
Schade, dass es das letzte Mal in dieser Art den Airportrun gegeben hat, denn solange kein Sauwetter herrscht und es nicht allzu kalt ist, ist es doch ein besonderer Lauf.
14.04.12 – 30. Pankower Frühlingslauf
12,5km-Distanz | Zeit: 01:06:17
Ergebnisliste | Gewicht: 95kg
Der Name war Programm. – Am Samstag schien die Sonne schön kräftig, bei etwa acht bis zehn Grad. Dazu passte auch, dass es endlich überall grün wird und das die Strecke am Rand einer Parkanlage (südlicher Zipfel der Schönholzer Heide) entlang führt. Mein Fazit gleich am Anfang: Der Pankower Frühlingslauf ist ganz nett, aber auch nicht allzu besonders. Auch wenn es durch den Park geht, der Fahrzeuglärm ist allgegenwärtig. Pluspunkte gibt es für den Moderator, der mit Hilfe der Flächenbeschallung durch Lautsprecher die Show an den Man / die Frau bringt, und natürlich auch dafür, dass es Umkleidekabinen und Duschen gibt.
Bei mir stand die 12,5 Kilometer-Strecke auf dem Programm. Kathrin hatte sich angekündigt, um tatkräftig Anzufeuern. Gegen 11 Uhr fiel der Startschuss. Ich hoffte auf eine Zeit knapp unter eine Stunde. Der Laufweg war harter Waldboden, hier und da etwas schottern und mit Wurzeln überzogen. Nach wenigen Hundert Metern folgte ein steiler Anstieg und man musste eine ordentliche Anhöhe überwinden. Als ich den Berg danach wieder herunter lief, wünschte ich mir weitere schöne Abstiege. Die sollten auch noch kommen, denn die Strecke hatte fünf Runden. Als ich das zweite Mal den Berg hinauf lief, war mir klar, nicht nur Bestzeit ist hier nicht drin. Die Beine waren schwer und meine Geschwindigkeit nahm stetig ab. Im Start-Ziel-Bereich stand Kathrin und feuerte mich an. Dort machte ich dann wieder einige Sekunden gut. In der dritten Runde zog dann langsam ein älterer Läufer an mir vorbei, der auf meine Höhe sagte: „Jetzt ne Bratwurst!“ Ich war erst perplex, antwortete dann aber: „Oder ne Zigarette!“ Daraufhin murmelte er irgendwas wie „Das jetzt nicht…“, um dann laut und demonstrativ wie bei einer Rezitation zu sagen: „Trennkost – Das Fleisch vom Knochen trennen“. Er zog an mir vorbei und am Rücken seines Laufshirts stand in großen Lettern „Evangelische Läufergemeinde“ und darunter folgten Daten von den absolvierten Läufen. Ich rief dann noch: „Auge um Auge. Zahn um Zahn!“ Er murmelte noch etwas und zog dann von dannen. Allmählich zogen auch immer mehr Spitzenläufer an mir vorbei, die mich umrundet hatten.
Es lief nicht sonderlich gut. (Obwohl, solange man Gespräche führen kann, kann es ja gar nicht so schlimm gewesen sein.) Ausreden hat man ja immer. Vielleicht lag es daran, dass ich schlecht geschlafen hatte oder auch daran, dass ich dummerweise auf leerem Magen lief? Jedenfalls galt es nur noch, durchs Ziel zu kommen. Bei etwa 1:06 lief ich ein. Froh darüber. Kathrin erwartete mich mit einem Becher Wasser, den ich gierig leerte. Ein Bekannter (der Moderator) kam noch auf mich zu und freute sich: „Nicht wahr, der Berg ist heftig!“ Kathrin steuerte bei und wusste, dass es eigentlich ja fünf Berge waren. Ich bekam gleich darauf noch eine Urkunde und eine Rose in die Hand gedrückt. Die Rose ging dann an Kathrin weiter. Wir saßen noch einige Minuten in der Sonne. Und dann ging es ab nach Hause. Im Großen und Ganzen war es doch (wiedermal) ein toller Lauf.
01.04.12 – 32. Berliner Halbmarathon
21km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 02:16:56 (brutto) 01:53:06 (netto)
Starternummer | Medaille | Urkunde | Politisches Flugblatt | Video | Gewicht: 95kg
Mein erster und einziger Halbmarathon war vor zwei Jahren. Nach 2:13:49 war ich froh, den Lauf hinter mich zu haben. Dieses Jahr ging es wieder an den Start. Das Wetter in den letzten Wochen war super. Und so hoffte ich das Beste. Mitte der Woche aber verschlechterte sich die Lage. Als ich drei Tage vor dem Lauf meine Startnummer auf der Vital-Messe abholte, fing es zu regnen an und windig zu werden. Und die folgenden Tage sollten kälter, verregneter und stürmischer werden. Auch meine angestrebte Zielmarke unter zwei Stunden sah ich gefährdet, weil meine linke Wade seit Tagen Probleme machte… Es schmerzte nämlich, so denke ich, die Narbe, die mir nach zwei Muskelfaserrissen an der Stelle geblieben ist. Ein wenig Angst hatte ich also schon, dass beim Laufen dort wieder was reißt. Deshalb war vor allem Schonung angesagt und beim Lauf wollte ich mich Notfalls eben auch zurücknehmen.
Am kalten und regennassen Samstag vorhersagte der Wetterbericht, dass der wichtige Sonntag um die 7 Grad warm sein soll, es aber erst ab Mittag regnet.
Als ich mich am Sonntag gegen 09:30 Uhr Richtung Alexanderplatz aufmachte, schien die Sonne. Ich verzichtete auf lange Laufsachen und entschied mich für kurze Hose und drei Lagen kurze Laufshirts.
Am Alexanderplatz wurde mir in Richtung Startbereich von einer mürrisch dreinblickenden jungen Frau ein Flyer in die Hand gedrückt, der letzte wichtige Informationen von „Vattenfail“ beinhaltete. (Siehe Foto im Anhang). Der Startbereich und überhaupt die Gegend um den Alexanderplatz waren voll. Verzeichnete der Halbmarathon ja wieder einen Teilnehmerrekord, so dass über 30 Tausend Sportler an den Start gingen.
Vor dem Startbereich zog ich mich dann noch schnell um, gab meinen persönlichen Kram an einem der zur Aufbewahrung bestimmten LKW-Anhänger ab, stellte mich nochmal an einem der begehrten Toilettenhäuschen an, bevor es dann in meinen Startblock E ging.
Die meisten Läufer in meinen Anfänger- und Einsteiger-Block hatten lange Sachen an. Und wenn der Wind wehte, waren die sieben Grad wirklich sehr kühl. Aber die Sonne schien so kräftig, dass sie mich wärmte, und dazu war ich auch noch geschützt von der Masse an Läufern um mich herum, die den meisten Wind abfingen.
Die Sonne schien, fast kein Wölkchen am Himmel. Und das Schöne ist, so blieb es den ganzen Lauf. Auch der Wind hatte sich zum Startschuss verzogen. Und es soll später sogar um die 10 Grad gewesen sein. Also lief ich los, immer mal den Blick auf die Pulsuhr. Und auch die Wade spielte mit.
Dann der erste Schock nach drei 3 Kilometern. Kurz nachdem man das Brandenburger Tor durchlaufen hatte, verengte ein Ordner und ein Polizist den Fahrstreifen um eine Spur, weil dort ein Läufer mit nackten Oberkörper und ausgestreckten Gliedmaßen auf den Rücken lag und durch einen Sanitäter reanimiert wurde. „Oh mein Gott!“ rief eine Läuferin neben mir. Die nächsten hundert Meter spürte man förmlich die bedrückte Stimmung. Auf der anderen Straßenseite fuhren kurz darauf Polizei und Rettungswagen mit Blaulicht und Sirene vorbei. (Später habe ich ganz sicher erfahren, dass der Unglücksrabe nochmal Glück im Unglück hatte.)
Wenig später aber verdrängte ich diesen nicht so schönen Eindruck und konzentrierte mich wieder auf den Lauf. – Die Schaulustigen, die Trommler und Live-Bands, das Wetter, die Strecke… alles stimmte, es lief wunderbar…. Neben den vielen Kindern, die ihre Hände ausstreckten, um mit den Läufern abzuklatschen, streckte mir irgendwann nach dem Potsdamer Platz unerwartet ein Mann die Hand entgegen. Ich klatschte ab und drehte mich beim Vorbeilaufen nochmal um und er rief mit deutlich englischen Akzent: „Vegan Runners! Go go go!“ – Als ich im Ziel einlief, wurde mir die Medaille um den Hals gehängt, ein Foto wurde gemacht, ich bekam eine Plastikfolie zum Zudecken, ich aß eine halbe Banane und trank ein alkoholfreies Bier.
Danach fuhr ich glücklich in meinen Läuferklamotten die zwanzig Minuten Bahnfahrt nach Hause, gönnte mir ein schönes Bad und macht mir Spaghetti Bolognese mit Tofu-Hack. Danach ließ ich den Tag auf der Couch ausklingen. –
Noch Tage später, die wieder kalt und verregnet waren, freute ich mich über meine neue Bestzeit von 01:53:06.
18.03.12 – 23. Lauf der Sympathie
10km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:51:34 (brutto) 00:50:56 (netto)
Starternummer | Medaille | Urkunde | Gruppenfoto | Gewicht: 94kg
Heute war der 23. Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau. Das Wetter war top. Kurze Hose und Hemd haben genügt. Die Strecke glatt und gut asphaltiert. Es war mal wieder super!
Und nebenbei habe ich meine persönliche Bestzeit für die 10 Kilometer aus dem letzten Jahr eingestellt!
Meine neue Bestzeit ist jetzt 50:56 Minuten. -
Nur für wie lange noch?
04.03.12 – 23. Lauf im Britzer Garten
10km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:52:27 (brutto) 00:52:17 (Pulsuhr)
Urkunde | Foto vom Zieleinlauf | Gewicht: 94kg
Heute um 10:20 Uhr war der Start zum Hauptlauf (10km) des 23. Britzer Gartenlaufs. Am Tag zuvor, am Samstag, hatte ich im Internet noch die ÖPNV-Verbindung von Reinickendorf nach Britz rausgesucht (laut Ausdruck 1:23 Stunden Fahrzeit), damit der folgende Tag nicht gleich zu Beginn hektisch wird. Schließlich noch am Vorabend den Wecker gestellt und gut geschlafen. Am heutigen Morgen war ich fit. Aber dann doch volle Hektik! Bei der Suche nach der Fahrverbindung hatte ich im Internet unachtsam einen Fehler begangen und anstatt Ankunft um 09:20 Uhr Abfahrt um diese Zeit eingestellt. Als ich bemerkte, dass da in meiner Planung was nicht stimmen kann, war es fast zu spät. (Wie konnte das bloß passieren?) Auf dem Weg mit Bus und Bahn war der Puls schon ordentlich hoch. – Mit 15 Minuten vor dem Start war ich, Glück mit der Verbindung, dann doch noch rechtzeitig da. Den Weg von der Busstation schnell zur Startnummernausgabe gejoggt, schnell in den Britzer Garten und zum Start gejoggt und schnell umgezogen. – Umziehen muss man sich im Freien! In der Nähe des Starts befindet sich eine kleine Freilichtbühne, wo man dann auch seine Wechselwäsche u.ä. zurück lässt. -
Gleich danach reihte ich mich auch in die Schlange ein. 465 andere Läufer standen mit mir zusammen am Start. Das Wetter war super. Zu Anfangs bei etwa 4 Grad zwar bedeckt und windig, auf halben Wege dann aber angenehm sonnig und windstill. Der Lauf geht mitten durch den Britzer Garten, der wegen der Bundesgartenschau 1985 angelegt wurde. Vorbei an Wasseranlagen und an weiten Wiesen. Alles künstlich und sauber, aber nicht weniger schön. Nur erblüht ist leider noch nichts. Der Streckenverlauf ist etwas wellig. Immer wieder muss man kleine Anhöhen bewältigen, dafür geht es aber auch wieder bergab!
Asphalt und harte Sandwege wechseln sich ab und machen (denke ich) keinen Unterschied. Ich ließ mich am Start mitreißen und lief viel zu schnell los. Schon bei Kilometer 3 dachte ich, puh, das wird anstrengend. Mittendrin spurtete Jemand an mir vorbei und grüßte: „Noch ein Veganer! Da muss ich dir glatt die Hand geben! Aber leider habe ich nicht so ein tolles Shirt… Viel Spaß noch beim Lauf!“ – Weil ich mehr oder weniger mit meiner Atmung zu kämpfen hatte, konnte ich keine Werbung für die Vegan Runners machen. Er zog dann geschwind an mir vorbei. Trotzdem lief es auch bei mir sehr gut. Nach der Hälfte der Strecke merkte ich, dass bei mir eine gute Zeit drin ist. Mit Hilfe meiner Pulsuhr managte ich Schnelligkeit und Erschöpfung ganz passabel.
Beim Plänterwaldlauf vor drei Wochen lief ich bei über 1Stunde ein, diesmal bei (für mich) guten 52:27Min (Pulsuhr 52:17). Ganz nah dran also an meiner persönlichen Bestzeit aus dem letzten Jahr!!! Und diese Bestzeit wird dieses Jahr auf jeden Fall geknackt, denn die Saison hat ja erst begonnen!
Alles zum Britzer Garten unter gruen-berlin.de oder Wikipedia.
Zum Blogeintrag: “Dit bin doch ick!”
12.02.12 – 71. Plänterwaldlauf
10km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:30:19 (Halbzeit) 01:00:19 (netto)
Urkunde | Gewicht: 95kg
Mein erster Lauf des Jahres. Und ein richtiger Kaltstart. Im neuen Jahr kaum laufen gewesen und seit dem Kälteeinbruch schon gar nicht mehr. Also seit Wochen nichts gemacht. Und dadurch und mit dem letzten Urlaub einige Kilo Körpergewicht dazu gefuttert. Aber das Wetter spielte mit. Trotz der -7 Grad zum Start war der Lauf super. Die Sonne zeigte sich freundlich, dazu war es noch ungemein windstill. Die Strecke war auch recht schön. Es führte mich durch den schneebedeckten Wald und streckenweise entlang der zugefrorenen Spree. Die Wege waren zumeist aspahltiert und eisfrei. Und dazu noch war ich in Begleitung. An dem Tag lernte ich Kira kennen, die ebenfalls für die Vegan Runners an den Start ging, und ohne sie ich mehr oder weniger noch schlechter gelaufen wäre. Mit einem Puls von über 190 hatte ich mich dann mit einer für mich noch ganz passablen Zeit ins Ziel gequält. Danach war Duschen angesagt. Und so gut wie in der Anlage habe ich noch nie geduscht. Das war nicht nur den Umständen geschuldet, sondern auch den Duschen, ich vermute, dass die Duschköpfe diese neuen Regenwasser-Duschköpfe waren.

2011
13.11.11 – 32. RCT-Crosslauf
10km-Distanz
Wegen einer sehr schmerzhaften Rippenprellung konnte ich nicht starten.
06.11.11 – 48. Berliner Cross-Country-Lauf
9km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:48:38 (brutto) 00:48:38 (netto)
Starternummer | Medaille | Urkunde |
Gewicht: 93kg
Der Oktober ist viel zu warm. Aber an solch einem Tag verdrängt man jegliche Sorge um die Klimaerwärmung und genießt einfach. 14°C, Sonne satt, kaum Wind. Mittags um 12 Uhr fiel der Startschuss für den 9km-Cross-Country-Lauf. Das erste Mal für mich, führte der Weg durch den Wald, über Trampelpfade, kleine Anhöhen und anderen Hindernissen und kurz auch über asphaltierte Wege. Besonders schön war die Strecke zwar nicht, hat aber dennoch Spaß gemacht. Und ganz inoffiziell war das mein erster Lauf für die Vegan Runners, wie es auch auf den Ergebnislisten vermerkt ist!
(Auch wenn ich leider noch kein VR-Shirt habe… oder mal ein anderen Runner getroffen habe.)
Kurz vor dem Ziel musste man noch über zwei gekreuzte und etwa kniehohe Balken springen und bekam dann die Crossnadel angesteckt und eine Urkunde in die Hand gedrückt. Der Lauf ist klein, aber fein. Nächstes Jahr gerne wieder!
P.S.: Es gibt, wie es aussieht, nur die Brutto-Zeit. – Schade!
09.10.11 – ASICS Grand 10 Berlin
10km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:53:20 (brutto) 00:51:44 (netto) Persönliche BESTZEIT!
Starternummer | Finisher-Shirt | Medaille | Urkunde |
Gewicht: 95kg, Fett: 21%
Das Wetter war super. Etwa 10 Grad, dafür sonnig, keine Wolken und kaum Wind… Schon vor dem Lauf dachte ich, dass ich wahrscheinlich meine neue persönliche Bestzeit erreichen werde. Insgeheim träumte ich sogar von knapp unter 50Min. – Die alte Bestzeit aus 2009 ist gebrochen! Aber unter 50Min.? Im nächsten Jahr!
Was ich vorher gar nicht wusste, der Lauf führt auch mal kurz durch den Zoologischen Garten… Wenn ich nächstes Jahr als Veganer da wieder mitlaufen will, bräuchte ich zumindest ein brauchbares T-Shirt mit einer veganen Message!
Es war mal wieder total klasse!!!
Zum Blogeintrag: “ASICS Grand 10 Berlin 2011“
14.09.11 – 11. Offene LPM: Crosslauf (Oranienburg/BB)
10km-Distanz / Zeit: 00.58.38
Gewicht: 00kg, Fett: 00%
28.08.11 – 3. Stadtlauf Berlin
10km-Distanz / Ausfall wegen Krankheit
30.07.11 – 20. City-Nacht
10km-Distanz / Zeit: 00.58.13 (brutto) 00.57.07 (netto)
Gewicht:101kg, Fett:24%

2010
• 31.07.10 – 19. City-Nacht, Distanz: 10km
Aufgrund einer Achillessehnenreizung vorzeitig abgebrochen.
• 28.03.10 – 30. Berliner Halbmarathon, Distanz: 21km
Zeit: 00.00.00 (brutto) 00.00.00 (netto) BESTZEIT! / (Gewicht:000kg, Fett:00%)

2009
Baustein für Läufe:
00.00.12 – Name
00km-Distanz; Streckenverlauf | Zeit: 00:00:00 (brutto) 00:00:00 (netto)
Starternummer | Finisher-Shirt | Medaille | Urkunde | Video
Gewicht: 00kg, Fett: 00%
Kurze Beschreibung über den Lauf… Anmeldung erfolgt!
Zum Blogeintrag: “Name der Veranstaltung”

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