Archiv für die Kategorie „Ohne Worte“

Missgeschicke des Alltags, Folge 3

Freitag, 30. Juli 2010


Die Post ist schnell. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. Nachdem ich meinen ausgefüllten Stromvertrag in einen Briefumschlag tat, diesen an Naturstrom adressierte und gegen Abend in den Postkasten warf, steckte mir am nächsten Tag der Briefträger den Brief in meinen Haustürschlitz. Knappe zwölf Stunden für die Briefzustellung ist meiner Meinung beachtenswert! – Aber: Ich habe meinen eigenen Brief, zugestellt und entwertet, zurück gekriegt! Will die Post mich verarschen? – Gefühlte tausend Briefe hatte ich schon auf gleiche Art versandt, nie gab es Probleme. Zunächst wollte ich zur Post gehen und irgendeinen Serviceangestellten zur Rede stellen. Malte mir dabei aber Antworten aus, wie: “Also wirklich! Das hat man doch mal in der Schule gelernt!” Daher suchte ich kleinlaut im Internet nach möglichen Informationen und wurde fündig! Fazit: Bei meinen tausend zuvor versandten Briefen hatte ich wohl einfach schlicht und ergreifend Glück gehabt…

Sommerfüße

Montag, 5. Juli 2010

Mal wieder ein wenig spät kam mir der Gedanke, setzte ich einen endlich notwendigen Entschluss in die Tat um. Am 01.07. legte ich mir eine Körperwaage zu. Die, dabei eine Rolle spielenden, Zauberworte waren/sind: Dezidierte Gewichtskontrolle + Zielorientierte Gewichtsreduktion = Absolutes Idealgewicht. Quasi mit Traumkörper! – Und eine Körperwaage, inklusive Angabe von Fettanteil und Wasseranteil, ist dabei natürlich absolut notwendiges Utensil! Die Erkenntnis schlummerte schon eine ganze Weile in meinem Hirn, der Gedanke lag aber mehr brach, als dass er Befruchtung empfing. Letzte Woche kaufte ich mir dann doch noch so ein heißes Teil. – Kaum war ich mit meiner “Soehnle Body Control Signal F3″ zu Hause, nahm ich das Ding in Betrieb: Ich musste Angaben über meine Körpergröße, mein Alter und mein Geschlecht machen. Danach teilte mir die Waage mit, dass ich mindestens leichtes Übergewicht mit 23,6 % Fettanteil habe. – Naja gut, dachte ich mir: Der erste Schritt ist getan! Dann aber: Der erste Schritt(?)… im ungünstigsten aller Zeitpunkte! Endlich ist Sommer! Seit Tagen herrschen Temperaturen über 30 Grad. Genau, es ist Sommer. Jetzt ist Sommer! …und nicht vielleicht Winter… Wo ist meine Strandfigur, mein Sommer-Sonne-Body, der sich nicht nur sehen lässt, sondern nach dem die Mädels lechzen???
Egal, ich war auch schon als Kind mal fett! Und da war auch Sommer und ich war im Freibad schwimmen und schämte mich, und hätte am liebsten immer auch noch T-Shirt dazu getragen.
Dieses Jahr bin ich halt noch ein wenig das fette Kind von damals, nächstes Jahr wird alles besser. – Heute war ich zum ersten Mal in diesem Jahr in meinem Lieblings-Freibad, genoss die knapp 30 Grad Lufttemperatur, die 26,5 Grad Wassertemperatur, das Schwimmen (und die knackigen Mädels). Mit leichtem Sonnenbrand bin ich unbeschadet wieder raus gekommen:
Die Freibadsaison ist eröffnet!!!

Liebe ist Fußball

Montag, 26. April 2010


Liebe ist Fußball.” Dieser Satz prangt nun kurz vor der Weltmeisterschaft 2010 in großen Lettern auf einer Werbefläche auf dem Breitscheidplatz. – Die Realität zweifelslos sieht, fernab von Lehreinrichtungen und Vereinen, anders aus! Die Spielwiesen der praktizierten Liebe fristen ohne den Beistand einer zwingenden Daseinsberechtigung oder aber durch eine angemessenen Entfernung eine eher tragische Rolle. Mit der Liebe zum Fußball ist es nicht weit her! Na klar, mit seinen bierbäuchigen Männerfreundschaften vor dem Fernseher zu sitzen und Expertisen zum Besten zu geben, ist keine große Kunst. Aber wenn es um den Fußball im eigentlichen Sinne geht, will jeder lieber seine Ruhe haben. Fußballplätze in Wohngebieten sind so beliebt wie hartnäckiger Fußpilz! Kein Wunder also, als die FIFA anläßlich der Fußball-WM im eigenen Land finanziell für die Errichtung von kleinen Fußballplätzen zur Verfügung stehen wollte, sich dafür keine Stadt oder kleine Kommune interessierte, obwohl alles für umme war. Ein gutes Beispiel dafür, wie es kleinen Fußballplätzen in Wohngebieten ergeht, findet sich in meiner mittelbaren Nachbarschaft. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mit anderen dort Fußball gespielt habe. Zunächst war der Platz immer und rund um die Uhr zugänglich. Plötzlich war dann irgendwann abgeschlossen und nach und nach wurden die Öffnungszeiten immer weiter begrenzt, bis der Fußballplatz schließlich gar nicht mehr geöffnet wurde und nun allmählich vor sich hin moddert… Gott sei Dank läuft die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Fernsehen und findet nicht auf dem nächtsbesten Fußballplatz in irgendeiner Wohnsiedlung statt!
Alle Fotos:
Liebe ist Fußball Liebe ist Fußball Liebe ist Fußball Liebe ist Fußball Liebe ist Fußball

Es war einmal….

Donnerstag, 25. März 2010


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…ein kleiner Vogel (RIP). Berlin: Die seit kurzem einsetzende Wärmeperiode hat in der Stadt bereits die ersten Opfer gefordert. In Berlin-Reinickendorf flog am heutigen Tage ein kleiner Vogel durch die offen stehenden Fenster in eine Wohnung und wurde wenig später durch den Wohnungsinhaber, der die Polizei verständigte, tot aufgefunden. Nach Aussagen der Polizei war der Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Todes außer Haus. Die Ermittlungen richten sich zur Zeit mit Hochdruck gegen drei in der Wohnung lebende Katzen.
Über die genaue Todesart wollte sich die Polizei nicht äußern, gab aber an, dass vom Täter Speichelanhaftung und Rückstände von Magensäure am Tatort festgestellt wurden.
Die Polizei fordert die Bevölkerung auf, trotz des Gewaltverbrechens nicht in Unruhe zu verfallen, da die betreffende Umgebung in der Polizeistatistik bisher nicht besonders aufgefallen ist und man nicht mit weiteren Gewaltverbrechen rechnet.
P.S.: Für den Piepmatz tuts mir wirklich leid!

Missgeschicke des Alltags, Folge 2

Freitag, 12. März 2010


Morgens halb zehn in Deutschland. Ganz Handwerkerdeutschland trifft sich zum Knoppers, zu Kaffee und Schrippe in den, nach den Verbänden, zweiten interdisziplinären Treffpunkten des Landes, den Bäckereien. Zuvor aber musste sich der Held unserer Geschichte, der Geselle, beeilen, den ersten Auftrag zu erledigen. Sein Chef wartete im Kastenwagen auf dem Beifahrersitz, regelte ab und an am Thermostat herum und las schon mal ein wenig in der Pflichtlektüre aller Berliner Handwerker und Bauarbeiter. Nach einer Weile guckte er kritisch auf seine Armbanduhr und fragte sich, wo denn der Geselle bleibt. Da hörte man schon das metallische Gleiten und das krachende Einrasten der Seitentür. Lautes Rumpeln als der Werkzeugkasten in das Innere des Fahrzeugs flog. Automatisch regelte der Chef das Thermostat nach oben und rief dem Gesellen zu, sich zu beeilen. Der Geselle holte schließlich noch eine Leiter, die er ebenfalls laut verstaute. Erst dann schob er mit einem ordentlichen Schwung die Seitentür zu. “Beim nächsten Mal machst du zwischendurch die Tür wieder zu, ich heize nicht für draußen!” sagte der Chef verärgert, als der Geselle sich ans Steuer setzte, und fragte erst danach: “Und was war?” Zur Antwort kam, dass die Glühbirne defekt war und ausgetauscht werden musste. Als der Wagen endlich anfuhr, legte der Chef die Zeitung weg, zündete sich eine Zigarette an und sagte: “Jetzt aber auf zum Bäcker, der nächste Auftrag kann ein bisschen warten…”

Ich sehe was, was du nicht siehst!

Montag, 15. Februar 2010


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… Und das ist..?

Die Tragik des Verstehens

Sonntag, 3. Januar 2010

augstein oder nicht sein

Die Tragik des Verstehens öffnet in uns ein Bild der Welt, das unser ist_
Deine Augen _ deine Welt _ dein Verstehen, – bist du gebunden –
deine Wahrnehmung_ die auch deine Wahrnung bleiben will, trotz aller Prophylaxe mittels psychoaktiver Proteine oder wie auch immer welch hervorgerufene psychische Reaktion unseren Geist und unseren Körper beherrscht_ ist es mir gleich was geschieht, was geschehen ist _ was geschehen wird_ ist mein Körper ein sinnloser Gegenstand, der sich durch den Raum in dieser Zeit drängt und seinen Vorteil beständig realisiert_ durch meinen Geist_ denn nur der macht mir klar- welcher Vorteil mir am liebsten scheint und mit welchem Vorteil sich der Nachteil in einer ausgewogenen mir erträglichen Situation zu der Symbiose katalysiert- die mir- meinem geist- meinem körper, in eben einer gleichen Art von symbiose, das Atmen erleichtert.
Denn dieser Druck , der hervorgerufen durch eine Schwere, die sich ergibt aus der Unausgewogenheit meiner Sinne meiner Wahrnehmung meines Verlangens __ macht mich träge …….
dein Verlangen ruft nach Anhörung nach Erkenntnis und vor allem nach Nahrung_ scheint es doch immer und immer wieder als sehest du mit Absicht all die vielen anderen Dinge, um nur und nur nur nur an dir selbst vorbeizuschauen_ scheint deine Suche nach Erkenntnis nur den lauf eines Kreises zu belegen jedoch den Kern stets mit Vermutungen umhüllend – zu ignorieren.

03.01.2007 – 10:52:56 (Unbekannter E-Mail-Absender)

Kontrast

Montag, 21. Dezember 2009

Kontrast im Winter
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Gebranntes Kind

Samstag, 21. November 2009

Melancholisches Herbst-Winter-Gefühl Vorschaubild öffnen
Ich liebe meinen Stadtbezirk, weil ich dort meine Einsamkeit verleben kann. Stille regiert in meinem Stadtbezirk, wie in einem kleinen Dorf am Rande der Zivilisation, gemütliche Stille. Man kennt sich – man kennt mich… – Oberflächlich genug, Tiefe finde ich in meinen vier Wänden.
Die Wogen der Wellen – Aufgeregtheiten und das Glitzern der Stadt lese ich aus der Zeitung. Trubel und Lärm dringen nicht bis an meine Ohren. Ich liebe meinen Stadtbezirk… Er ist meine Oase der Stille.
Manchmal liebe ich den Zoologischen Garten – dann treibt es mich zu ihm. Ich besuche ihn am liebsten in einer kalten nieselregnerischen Nacht. Dumpf spiegeln sich dann die Lichter auf die regenbenässten Plätze. Ein Gefühl von Aufgeregtheit und Glitzern macht sich in mir breit und mischt sich mit meiner Melancholie. Den Rahmen am Ende der Weite bilden die einnehmenden Hausfassaden mit ihren kulturellen Leuchtreklamen. Ich bin der Star und der Beobachter zugleich. Ich liebe diese Oberflächlichkeiten, und ich liebe es, in den Wogen aus zielstrebigen Menschenmassen zu treiben, ziellos zu treiben. Gestylte Gruppen sind auf dem Weg nach Irgendwo, ein Irgendwo mit Lachen und Spaß haben – sie treiben gedankenlos vergnügt an mir vorbei. Auf dem Breitscheidplatz spricht mich der Dealer an, um mir Gras anzubieten. Mit einer ablehnenden Handbewegung laufe ich an ihm vorbei. Wenn nichts dazwischen kommt, dann spricht mich keiner mehr an diesem Abend an. Ich trinke noch einen Kaffee und beobachte das an mir vorbei flanierende Volk. Es gibt viel zu sehen, den Musiker am U-Bahn-Gleis, der für seine Darbietungen auf Kleingeld hofft. Die Obdachlosen, die ihr Billig-Bier konsumieren und Hunde streicheln. Rumänische Frauen die Passanten anbetteln und am Weitergehen hindern. Den Beate-Uhse-Store, Mc-Donalds, Kino, Schaufensterscheiben von Mode-Boutiquen, Kunst- und Bücherläden – und überall verstreute Gedenktafeln. Mittendrin immer wieder modisch und schick gekleidete Menschen auf 200km/h. Nach wenigen Stunden begebe ich mich zurück, zurück nach Hause. In der U-Bahn sitze ich mit dem Gefühl, genug gesehen zu haben – ob ich mal Erleben will, weiß ich nicht. Ich liebe Spaziergänge in der Nacht – Ich liebe den Zoologischen Garten – Vorallem aber meinen Stadtbezirk.

Bilderrätsel

Mittwoch, 28. Oktober 2009

* *: Du.kannst.Mich.MAL
Was ist das nur für ein Poster da im Hintergrund?
Wer die richtige Antwort weiß, kriegt Applaus und warme Worte! (Von mir!) Also? …