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	<title>Auge24.eu &#187; Musik &amp; Co</title>
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		<title>Die Schäflein im Trockenen.</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 16:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Worte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Samstag sollte ein schöner Tag werden. Seit Januar steht das fest. Grob umrissen lautete der Plan, bis Mittags pennen und Nachmittags dann gen Waldbühne, um im Freien das Abschlusskonzert der weltberühmten Berliner Philharmoniker zu lauschen. So wie die letzten zwei Jahre auch. Bis Mittag pennen war ein voller Erfolg. Leider fehlte mir seit [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/07/die-schaflein-im-trockenen/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_ticket_bp_wb.gif" title="Eintrittskarte" class="alignnone" width="500" height="256" /><br />
Der letzte Samstag sollte ein schöner Tag werden. Seit <a href="http://www.auge24.eu/2011/01/kulturschlag-teil-1-2011/">Januar</a> steht das fest. Grob umrissen lautete der Plan, bis Mittags pennen und Nachmittags dann gen Waldbühne, um im Freien das Abschlusskonzert der weltberühmten Berliner Philharmoniker zu lauschen. So wie die letzten zwei Jahre auch.<br />
Bis Mittag pennen war ein voller Erfolg. Leider fehlte mir seit der zuletzt <a href="http://www.auge24.eu/2011/06/theaterbesuch-shakespeares-sonnetten-absoluter-ausfall/">sausen gelassenen Theatervorstellung</a> der richtige Elan. Seit Tagen schon spielte ich mit den Gedanken, dass Konzert ausfallen zu lassen.<br />
Das letzte Zünglein an der Waage war dann das Wetter und mein wenige Tage neues Computerspiel. Als ich aus dem Fenster guckte, war der Himmel bedeckt und es tröpfelte. Also schob ich meine Couch vor den PC, machte es mir bequem und spielte &#8220;<a href="http://youtu.be/oVpVLwCSaM0">The Witcher 2</a>&#8220;. (Ich bin Geralt von Riva!)<br />
Etwas Frust darüber, dass ich einen echt guten Abend verpassen werde und dazu noch 39 Euro in den Sand setze, machte sich nur etwas unterschwellig breit.<br />
- Es sollte aber doch noch ganz anders kommen, als ich gegen 20 Uhr den Fernseher einschaltete um die Liveübertragung vom rbb mitzuverfolgen:<br />
<iframe width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/embed/l4f1UapQ01Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<small>Berliner Philharmoniker in der Waldbühne, 2011 (02.07.2011), Mitschnitt Live und Berichterstattung, <a href="http://youtu.be/l4f1UapQ01Q">YouTube.de-Video</a></small><br />
<strong>Hab ich Schwein im doppelten Sinne? Hahaha!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleingeldprinzessin &#8211; Immer die Anderen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 10:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/9SmpbiM4VYY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ex-&#8221;Böhse Onkelz&#8221;-Sänger Stephan Weidner: FLEISCH</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephan Weidner hat ein neues Album herausgebracht mit dem Titel Autonomie. Der ehemalige Frontmann der Rockgruppe Böhse Onkelz sagt zu dem Song &#8220;Fleisch &#8211; Du bist was Du isst&#8230;&#8221; in einem Interview folgendes: &#8220;Fleisch ist bewusst ein Fingerzeiger geworden. Ich bin ja kein radikaler Vegetarier. Ich habe 25 Jahre lang vegetarisch gelebt, aber erlaube mir [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/03/ex-boehse-onkelz-saenger-stephan-weidner-fleisch/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="500" height="311" src="http://www.youtube.com/embed/ZwRABOk3uLE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Weidner">Stephan Weidner</a> hat ein neues Album herausgebracht mit dem Titel Autonomie. Der ehemalige Frontmann der Rockgruppe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6hse_Onkelz">Böhse Onkelz</a> sagt zu dem Song &#8220;Fleisch &#8211; Du bist was Du isst&#8230;&#8221; in einem <a href="http://www.pressuremagazine.de/news/interview-mit-stephan-weidner-alias-der-w.html">Interview</a> folgendes:</p>
<p><small>&#8220;<em>Fleisch</em> ist bewusst ein Fingerzeiger geworden. Ich bin ja kein radikaler Vegetarier. Ich habe 25 Jahre lang vegetarisch gelebt, aber erlaube mir jetzt ab und zu mal auch ein Stück Geflügel und hab auch schon immer Fisch gegessen. Das macht&#8217;s nicht besser oder schlechter, das kann man als Vegetarier auch scheisse finden. Und genau so möchte ich das verstanden haben. Mir geht&#8217;s letztendlich in dem Song um diesen Moment, sich mal Gedanken machen zu können. Ich erwarte nicht von jedem, dass er Vegetarier wird aber ich erwarte, dass man mal drüber nachdenkt, wenn man auf etwas aufmerksam gemacht wird. Wenn ich bewusst handle, egal ob beim Einkaufen oder bei anderen Entscheidungen, die ich treffe, dann ist das in Ordnung, denn es gibt mir die Möglichkeit, zu wissen, dass ich mich selbst dafür entscheide. Ich werde dann nicht dazu getrieben, etwa durch eine Industrie, die mir so lange einredet, es wäre ein gutes Produkt.<br />
Mir geht&#8217;s darum, sich mal Gedanken drüber zu machen, was da eigentlich passiert ist, bis ich das Fleisch in meinen Mund stecke, wie viele Tiere da gelitten haben. Ist das notwendig? Ich habe generell kein Problem damit, das Tier zu essen, ich trage ja auch Lederschuhe. Ich bin der Meinung, dass wir gar nichts erreichen, wenn wir sagen &#8220;Du bist ein Fleischfresser, du bist&#8217;n Arsch&#8221;, sondern eher, wenn wir sagen <em>Hey, stump den mal an, vielleicht denkt er mal drüber nach, vielleicht lässt er das Fleisch dann weg oder geht mal in den Bio-Laden</em>. Diese kleine Entscheidung, die eine große Wirkung haben kann, heißt nicht, dass ich in meinem Handeln gleich radikal werden muss. Das tut einfach auch irgendwo einfach meinem Gewissen gut. Ich kann nicht von jedem Menschen verlangen, dass er die gleiche Kraft hat, die Dinge zu handhaben, wie ich mir das zuspreche. Wir sind alle anders konditioniert, haben alle andere Möglichkeiten und deshalb finde ich es fairer meinen Mitmenschen gegenüber, sie einfach nur zum Denken anzuregen und es ihnen dann selbst zu überlassen, was sie tun.&#8221;</small></p>
<p>Auf YouTube schreibt Weidner:</p>
<p><small>&#8220;Jeder von uns konsumiert 90 Kilo Fleisch im Jahr. Wir essen billig produziertes Fleisch von<br />
Tieren, die für unseren Geiz ein kurzes, qualvolles Leben leben. In bedrückender Enge und un-<br />
ter mangelnder Hygiene verfüttern wir ihnen Fischmehl, Medikamente, Hormone, Tierinnereien,<br />
also ihre eigenen Artgenossen. Sie entwickeln aufgrund von Platzmangel, Todesangst und hohem<br />
psychischen Stress Verhaltensstörungen und werden regelrecht verrückt oder sterben oft qualvoll<br />
im Viehtransporter. Guten Appetit! Für die, die es noch nicht wussten: ich ernährte mich über 24<br />
Jahre vegetarisch und gelegentlich von Fisch, gestehe aber, dass ich seit ca. fünf Jahren hin und<br />
wieder Geflügel zu mir nehme. Ich sage das deshalb, weil es mir nicht darum geht, die Moralkeule<br />
zu schwingen, dazu bin ich selbst zu inkonsequent, trage Leder, esse Fisch und Eier. Selbst in<br />
strengsten, Fleischkonsum verachtenden Zeiten, waren mir die Leute suspekt, die allzu militant<br />
für ihr Vegetariersein eintraten. Das waren oft die, die zwei Jahre später wieder Fleisch aßen.<br />
Mir war eher wichtig, zu sensibilisieren, einfach durch Selbermachen. Im besten Falle ein Be-<br />
wusstsein zu schaffen, unter welchen Umständen wir Fleisch produzieren, um mit diesem Wissen<br />
unser Konsumverhalten überprüfen zu können. Es ist heutzutage überhaupt kein Problem, auf<br />
Biofl eisch aus artgerechter Haltung zurückzugreifen, ihr müsst nicht gleich Vegetarier werden<br />
und komplett auf Fleisch verzichten (ihr dürft es aber). Es würde schon helfen, wenn ihr ab und zu<br />
„nein&#8221; zum Fleisch sagt. Ihr entscheidet. Mich hat es jedenfalls immer bereichert, das zu tun.<br />
Ehrlich, ich glaube, ich will mich mit diesem Text an mein eigenes Versagen erinnern und ver-<br />
suche, dem Broiler in Zukunft wieder nur das Ei zu klauen. Für einen ‚True Vegetarian&#8217; ist das<br />
schon schlimm genug. Lasst uns quatschen.&#8221;</small></p>
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		<title>Kulturschlag Teil 1 / 2011</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2011/01/kulturschlag-teil-1-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 18:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich im Kaufhaus Dussmann eine Karte für das Abschlusskonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne gekauft. Für den 02.07.11! Dann zum dritten Mal in Folge. Juhuu!!! Noch ein bisschen hin&#8230; ich freu mich&#8230; - Aber mal wieder alleine: Eine Karte! …auch der Verkäufer dachte, er habe sich verhört, und fragte lieber noch mal [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/01/kulturschlag-teil-1-2011/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_dussmann.jpg" title="Dussmann in der Friedrichstraße" class="alignnone" width="500" height="299" /></p>
<p>Heute habe ich im Kaufhaus Dussmann eine Karte für das Abschlusskonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne gekauft. Für den 02.07.11! Dann zum dritten Mal in Folge. Juhuu!!! Noch ein bisschen hin&#8230; ich freu mich&#8230;<br />
- Aber mal wieder alleine: Eine Karte!  …auch der Verkäufer dachte, er habe sich verhört, und fragte lieber noch mal nach. Nur eine Karte? Ich wollte dem Ticketverkäufer an den Kragen packen und zischen: „Ein Problem? Nein? Besser isses!“ Ich blieb aber ruhig und wiederholte geduldig: Eine Karte!<br />
Aber im Ernst: Ich kenne niemanden, der 39 Euro auf den Tresen knallt, um sich Klassik unter freiem Himmel reinzuziehen… (Zur Verteidigung sei aber mal gesagt: 1. Man verpasst wirklich was, weil einfach geil. 2. Muss man für so was nicht erst Rentner sein&#8230;das beweisen u.a. auch die ganzen Teens, die zu den Konzerten von David Garrett gehen.)<br />
Und mal als kleine Werbung zur kommenden Veranstaltung eine Videoaufzeichnung von mir vom letzten Jahr und dann noch die Links zu meinen alten Blogeinträgen:</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fvAG-acbmyA">Video</a> auf YouTube.de</small></p>
<p>- Blogeintrag 2010: <a href="http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/">“Mikrofon kaputt: Eins, Vier.”</a><br />
- Blogeintrag 2010: <a href="http://www.auge24.eu/2010/01/kulturnotiz/">+++ kulturnotiz +++</a><br />
- Blogeintrag 2009: <a href="http://www.auge24.eu/2009/12/aktion-2009/">Aktion 2009</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mikrofon kaputt: Eins, Vier.&#8221;</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterbesuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Video auf YouTube.de Die Berliner Philharmoniker geben jedes Jahr ihr letztes Konzert zum Abschluss der Saison unter freiem Himmel. Rund 20.000 Zuhörer lauschen dann in der Berliner Waldbühne den musikalischen Klängen. – Auch letzten Sonntag wieder, zu einer „Nacht der Liebe“, so das musikalische Motto. Und ich war, wie schon letztes Jahr, live dabei. Ein [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fvAG-acbmyA">Video</a> auf YouTube.de</small><br />
Die Berliner Philharmoniker geben jedes Jahr ihr letztes Konzert zum Abschluss der Saison unter freiem Himmel. Rund 20.000 Zuhörer lauschen dann in der Berliner Waldbühne den musikalischen Klängen. – Auch letzten Sonntag wieder, zu einer „Nacht der Liebe“, so das musikalische Motto. Und ich war, wie schon letztes Jahr, live dabei. Ein Jahr zuvor (2008) sah ich durch Zufall die Liveübertragung im Fernsehen und war sofort hin und weg: Bei sommerlichen Temperaturen im Freien von den letzten kraftvollen Sonnenstrahlen der Sommersonne über die Dämmerung bis in eine lauwarme Nacht hinein klassischen Klängen lauschen, zumal vom besten Symphonieorchester der Welt, das kann doch nur spitze sein. Letztes Jahr also war ich das erste Mal in der Waldbühne. Das Motto &#8220;Russische Rhythmen&#8221; und für mich ein Platz auf der Liegewiese, direkt vor der Bühne&#8230; Alles hätte damals schon so schön beschwingt und wundervoll werden können, wie es mich wegen der Fernsehübertragung 2008 ahnen ließ. Die Liegewiese aber war total überfüllt, ich saß beengt und unwohl, und zum letzten Drittel der Vorstellung regnete es aus allen Kübeln, wo dann zum Glück alle standen und ich eigentlich nur das eine Übel mit dem anderen tauschte. &#8211; Mit kurzer Hose und dünner Trainingsjacke überstand ich den Abend. Und nach all dem wusste ich: Wenn ich eine Karte zu der wohl immer ausverkauften Veranstaltung kriege, dann nächstes Jahr auf jeden Fall wieder! Und so war es auch. Im Januar konnte ich eine Karte, Block H, für 39 Euro ergattern. Diesmal lautete das Motto &#8220;Nacht der Liebe&#8221;.<br />
Die Berliner Philharmoniker begleiteten die amerikanische Sopranistin Renée Fleming und und spielten außerdem stimmungsvolle Instrumentalstücke, in deren Mittelpunkt die Liebe steht. Dirigent war Ion Marin.<br />
Es war einfach klasse! Ich hatte einen guten Platz und das Wetter stimmte bis zum Schluss. &#8211; Aber der Reihe nach&#8230;<br />
Gegen Mittag machte ich mich nach Spandau auf, um in Ruhe das Achtelfinale der Fußball-WM 2010 in einer Kneipe gucken zu können. Die deutsche Nationalmannschaft gewann in einem geschichtsträchtigen Spiel gegen England souverän mit 4:1. Nach dem Spiel machte ich mich gleich in Richtung Waldbühne auf und stand wie letztes Jahr erst mal einige Zeit an.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_waldbuehne1.jpg" title="Anstehen vor dem Eingang der Waldbühne" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Drinnen war die Waldbühne schon gut gefüllt und viele Besucher waren mit Picknick beschäftigt. Überall aßen und tranken die Menschen ihr Mitgebrachtes und überbrückten so die Zeit. Einlass war schon ab 18 Uhr, ich kam um 19 Uhr an und musste also nicht allzu lange warten, bis endlich gegen 20:15 Uhr das Musikkonzert los ging.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_waldbuehne2.jpg" title="Kurz vor dem Musikkonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Direkt eine Sitzreihe vor mir nahm ein Pärchen Platz, die während der Berlinale im Kino, bei der Dokumentation &#8220;Deutsche Alkoholiker&#8221;, schon mal neben mir saßen. So als ob damals der Titel des Films auch bei dem Mann Programm war, trank dieser ordentlich viel Rotwein weg. Und diesmal war es nicht anders. Auch in der Waldbühne trank er so viel von dem Zeug, dass man immer wieder den Rotwein-Geruch in der Nase hatte. Damals im Kino fragte er mich nach dem Film, der davon berichtetet dass Alkoholiker nicht immer klischeehaft irgendwelche Stereotypen bestätigen: &#8220;Was war das denn jetzt? Fanden Sie den Film denn gut?&#8221; Ich sagte damals nichts dazu. Aber nicht nur, dass Er mir suspekt war, seine Freundin tat ihres dazu, weil sie immer wieder, wenn beide miteinander schmusten, seinen Hintern in einer absonderlichen Art mit der Hand liebkoste. Mir blieb nichts weiter übrig, als dies Schauspiel mit an zu gucken. Das Gute war, dass es während der Veranstaltung immer dunkler wurde. Die Leute rechts und links von mir waren und blieben eher unscheinbar. Aber alles in allem waren alle um mich herum angenehme Zeitgenossen. Endlich spielten sich die Musiker des Orchesters ein und starteten kurz vor Anpfiff noch einige Laola-Wellen, kurz nachdem der Dirigent unter stürmenden Beifall die Bühne betrat.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LF4r5WScNgo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LF4r5WScNgo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LF4r5WScNgo">Video</a> auf YouTube.de</small><br />
Der Dirigent wünschte dem Publikum einen schönen Abend und meinte, dass nach dem furiosen deutschen Fußballsieg gegen England die Nacht der Liebe umso mehr genossen werden kann. Mittendrin rief er in das Mikrofon: &#8220;Mikrofon kaputt: Eins, Vier!&#8221; &#8211; Das Publikum applaudierte&#8230; Das Konzert war richtig toll, die Nacht war sommerlich warm und ab und an wehte ein angenehmer Wind von den Tannenwipfeln hinab ins Halbrunde. Überall im Publikum wurden Kerzen und Wunderkerzen entzündet und in die Höhe gehalten. Die Atmosphäre war, passend zum Thema, richtig romantisch. Zum Abschluss spielte das Orchester traditionell &#8220;Die Berliner Luft&#8221; und verabschiedete sich mittendrin und überraschenderweise noch mit dem Gedröhne aus den, in dieser WM berühmt und berüchtigt gewordenen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vuvuzela">Vuvuzelas</a>.<br />
<object width="425" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TTGrmcNmCys&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TTGrmcNmCys&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="340"></embed></object><br />
- Nächstes Jahr hoffentlich wieder&#8230; Dann will ich aber, wenn das Wetter stimmt, mit dem Fahrrad zur Walbühne radeln und in meinem Rucksack ein Sitzkissen, etwas zu Essen und zu Trinken, ein Fernglas (bei gleichem Sitzplatz) und vielleicht Wunderkerzen dabei haben.<br />
<img src='http://www.augstein.org/pics/elements/line1.gif' alt='line1' class='aligncenter' /><br />
Themenabend: <big><strong>Nacht der Liebe</strong></big><br />
Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne<small>, So., 27. Juni 2010</small>.<br />
Dirigent: Ion Marin.<br />
Sopran: Renée Fleming.<br />
• <strong>Modest Mussorgsky</strong> (1839-1881)<br />
Johannisnacht auf dem Kahlen Berge (1866/67)<br />
<small>Bearbeitung und Orchestrierung von Nikolai Rimsky-Korsakow (1886) mit dem originalen Finale von Modest Mussorgsky (1867)</small><br />
<small><strong>Allegro feroce &#8211; Poco più sostenuto &#8211; Tempo primo &#8211; Poco più sostenuto &#8211; Animato &#8211; Poco meno mosso</strong></small><br />
• <strong>Antonin Dvorak</strong> (1841-1904)<br />
Rusalka<br />
<small>Oper in drei Akten op. 114 (1900), Libretto: Jaroslav Kvapil</small><br />
<small><strong>&#8220;Mesicku na nebi hlubokém&#8221; (Lied an den Mond der Rusalka aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Bedrich Smetana</strong> (1824-1884)<br />
Dalibor<br />
<small>Oper in drei Akten (1865-1870), Text: Josef Wenzig in tschechischer Übersetzung von Ervin Spindler</small><br />
<small><strong>&#8220;Dobrá, Já mu je dám! Jak je mi?&#8221; (Arie der Milada aus dem 2. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Aram Chatschaturjan</strong> (1903-1978)<br />
Spartakus<br />
<small>Ballett in vier Akten (1950-1954), Szenario: Nikolaj Wolkow</small><br />
<small><strong>Adagio des Spartakus und der Phrygia aus dem 3. Akt</strong></small><br />
• <strong>Richard Strauss</strong> (1864-1949)<br />
Capriccio<br />
<small>Konversationsstück für Musik in einem Akt opt. 85 (1940/41), Text: Clemens Krauss</small><br />
<small><strong>&#8220;Morgen mittag um elf!&#8221; (Letzte Szene: Gräfin allein)</strong></small><br />
<em>PAUSE</em><br />
• <strong>Richard Wagner</strong> (1813-1883)<br />
Rienzi, der Letzte der Tribunen<br />
<small>Oper in fünf Akten (1838-1840), Libretto: Richard Wagner</small><br />
<small><strong>Ouvertüre: Molto sostenuto e maestoso &#8211; Allegro energico &#8211; Un poco più vivace &#8211; Molto più stretto</strong></small><br />
• <strong>Erich Wolfgang Korngold</strong> (1897-1957)<br />
Die tote Stadt<br />
<small>Oper in drei Akten op. 12 (1920), Libretto: Erich Wolfgang und Julius Korngold nach Georges Rodenbach</small><br />
<small><strong>&#8220;Glück, das mir verblieb&#8221; (Mariettas Lied aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Richard Strauss</strong><br />
Zueignung op. 10 Nr. 1 (1885)<br />
<small>Fassung mit Orchesterbegleitung (1940), Text: Hermann von Gilm</small><br />
• <strong>Edward Elgar</strong> (1857-1934)<br />
Salut d´amour op. 12 (1888/89)<br />
<small>Andantino &#8211; Tempo più lento</small><br />
• <strong>Giacomo Puccini</strong> (1858-1924)<br />
La Bohème<br />
<small>Oper in vier Bildern (1896), Libretto: Luigi Illica und Giuseppe Giacosa</small><br />
<small><strong>&#8220;D`onde lieta usci&#8221; (Arie der Mimi aus dem 3. Bild)</strong></small><br />
• <strong>Ruggero Leoncavallo</strong> (1857-1919)<br />
La Bohème<br />
<small>Oper in vier Akten (1897), Libretto vom Komponisten</small><br />
-<small><strong>&#8220;Musetta svaria sulla bocca viva&#8221; (Arie der Mimi aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
-<small><strong>&#8220;Mimi Pinson, la biondinetta&#8221; (Arie der Musette aus dem 4. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Giacomo Puccini</strong><br />
Turandot<br />
<small>Oper in drei Akten (1926), Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni</small><br />
<small><strong>&#8220;Tu che di gel sei cinta&#8221; (Arie der Liù aus dem 3. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Peter Tschaikowsky</strong> (1840-1893)<br />
Romeo und Julia<br />
<small>Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare (1869/70)</small><br />
<small><strong>Andante non tanto quasi Moderato &#8211; Allegro giusto &#8211; Moderato assai</strong></small></p>
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		<title>Was ich mit Lena gemeinsam habe&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Promis & VIPs]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland ist im Lena-Fieber und gerade jetzt, nach dem Sieg beim Grand Prix, behaupten viele selbstzufrieden: &#8220;Wir sind Lena!&#8221;. Aber was bleibt davon bei einer nüchternen Betrachtung übrig? Sind wir Lena? Bin ich Lena Meyer-Landrut? Wie viel Lena ist in mir? Und vor allem wer ist wir? &#8211; Lena ist Deutsche, ich bin Deutscher. Und [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2010/06/was-ich-mit-lena-gemeinsam-habe/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_lena1.jpg" title="Lena Meyer-Landrut" class="aligncenter" width="425" height="283" /><br />
Deutschland ist im Lena-Fieber und gerade jetzt, nach dem Sieg beim Grand Prix, behaupten viele selbstzufrieden: &#8220;Wir sind Lena!&#8221;. Aber was bleibt davon bei einer nüchternen Betrachtung übrig?</p>
<p><object width="425" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/b5Je0TaztCE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/b5Je0TaztCE&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" class="aligncenter" width="425" height="340"></embed></object></p>
<p>Sind wir Lena? Bin ich Lena Meyer-Landrut? Wie viel Lena ist in mir? Und vor allem wer ist <em>wir</em>? &#8211; Lena ist Deutsche, ich bin Deutscher. Und wir sind Lena, weil ich Deutschland bin! Was aber noch? &#8211; Ohne billige Allgemeingemeinsamkeiten Raum zu geben? &#8230; Sie steht im öffentlichen Leben, ich nicht. Sie kann singen, ich nicht. Sie kennt Stefan Raab persönlich, ich nicht. &#8230; Eine Auflistung, was mich von ihr trennt, wird wohl länger sein, als alles andere.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7KI5NwdWG7Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7KI5NwdWG7Y&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" class="aligncenter" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Aber da gibt es zwischen mir und Lena doch noch was! &#8211; Durch die Berichterstattung der vergangenen Tage stellte ich eine Gemeinsamkeit fest, die nicht ganz so üblich ist!<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_lena2.jpg" title="Lenas Tätowierung" class="aligncenter" width="425" height="364" /><br />
Lena hat seit Kurzem ein Tattoo, welches sie in der Innenseite ihres linken Oberarms trägt! Und zwar eine Ritterlilie! &#8211; Lena will sich nicht zu dem Tatoo äußern. Aber man weiß, dass die Ritterlilie das Erkennungszeichen des Verbandes “Christlicher Pfadfinderinnen” ist und die Lilie allgemein seit 1907 das Zeichen der Pfadfinder weltweit.<br />
 In der westlichen Symbolik steht die Lilie für Ehre, Treue, Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Naturverbundenheit und eine einfache Lebensweise. Tja &#8211; und was soll ich sagen? Mit zarten 23 Jahren hatte ich mir Anfang des Jahres 2002 auch eine Lilie auf den linken Oberarm tätowieren lassen! Wahrscheinlich nicht so schön gestaltet, wie bei Lena, aber ich bin ja auch ein Kerl und keine Schönheit. Meine Tätowierung trage ich seitdem mit Stolz (und Verpflichtung) und habe sie bisher nie bereut! Das verbindet mich doch noch etwas mehr mit Lena! Aber kaufen kann ich mir davon natürlich auch nichts&#8230;<br />
Mal sehen, ob nach dem Lena-Fieber auch der Lilien-Hype beginnt&#8230; <a href="http://www.auge24.eu/2010/06/meine-taetowierung/">Alles zu meiner Tätowierung und zur Symbolik der Lilie, hier klicken!</a></p>
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		<title>Filmkonzert &#8220;Die Nibelungen&#8221;</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/04/filmkonzert-die-nibelungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterbesuche]]></category>

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		<description><![CDATA[DIE NIBELUNGEN; Teil 1: Siegfried, Teil 2: Kriemhilds Rache &#8211; Von Fritz Lang Stummfilm mit großem Orchester, Uraufführung der restaurierten Filmfassung Theater: Deutsche Oper Berlin Werk: Die Nibelungen (1924) Regie: Fritz Lang Manuskript: Thea von Harbou, Fritz Lang Kamera: Carl Hoffmann, Günter Rittau Musik: Gottfried Huppertz (1924) Filmrestaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (2009) Rekonstruktion der Filmmusik: Europäische FilmPhilharmonie [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2010/04/filmkonzert-die-nibelungen/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_nibelungen.jpg" title="Die Nibelungen (1924), Filmplakat" class="aligncenter" width="425" height="317" /><br />
<strong>DIE NIBELUNGEN; Teil 1: Siegfried, Teil 2: Kriemhilds Rache &#8211;<br />
Von Fritz Lang</strong><br />
Stummfilm mit großem Orchester, Uraufführung der restaurierten Filmfassung<br />
<small><br />
<strong>Theater:</strong> <a href="http://www.deutscheoperberlin.de/">Deutsche Oper Berlin</a><br />
<strong>Werk:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nibelungen_%281924%29">Die Nibelungen</a> (1924)<br />
<strong>Regie:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Lang">Fritz Lang</a><br />
<strong>Manuskript:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thea_von_Harbou">Thea von Harbou</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Lang">Fritz Lang</a><br />
<strong>Kamera:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hoffmann">Carl Hoffmann</a>, Günter Rittau<br />
<strong>Musik:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Huppertz">Gottfried Huppertz</a> (1924)<br />
<strong>Filmrestaurierung:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung">Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung</a> (2009)<br />
<strong>Rekonstruktion der Filmmusik:</strong> Europäische FilmPhilharmonie / <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Strobel">Frank Strobel</a> / Marco Jovic<br />
<strong>Orchester:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hr-Sinfonieorchester">hr-Sinfonieorchester</a><br />
<strong>Musikalische Leitung:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Strobel">Frank Strobel</a><br />
<strong>Dauer:</strong> 6 Stunden | Eine Pause (60 Min.)</small></p>
<p><strong>Beschreibung:</strong> Fritz Langs zweiteilige Verfilmung des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes gehört zu den monumentalen Produktionen der 1920er Jahre. Beide Teile – Siegfried und Kriemhilds Rache – kamen 1924 in die Kinos und begeisterten Tausende. ( Uraufführung am 14. Februar 1924 (Siegfried) und 26. April 1924 (Kriemhilds Rache) in Berlin, Ufa-Palast am Zoo. ) Dieser Meilenstein der Filmgeschichte überwältigt auch heute noch durch seine Kombination von visuellen Effekten, monumental stilisierten Kulissen und opulent inszenierten Kampfszenen.<br />
<strong>Hintergrund:</strong> Dieses Film- und Musikwerk wurde von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für Aufführungen mit großem Orchester restauriert. Weltweit fand eine umfassende Recherche aller verfügbaren Film-Materialien statt. Original eingefärbte Vorführkopien werden das Ziel der aufwändigen Restaurierungsarbeiten sein.<br />
<strong>Informationen zu Inhalt und Interpretation:</strong> Die neue, von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung aufwändig restaurierte Filmfassung des Nibelungen-Epos stellt eine bisher nicht gekannte Annäherung an die erhaltenen historischen Versionen dar: Erstmals war es möglich, die ungewöhnlich reichhaltige Überlieferung von fünfzehn zeitgenössischen Filmmaterialien – darunter auch die Kameranegative – für die Restaurierungsarbeiten zu berücksichtigen. Ausgehend von den Kameranegativen kann eine deutsche Version in hervorragender Bildqualität sowie, entsprechend der erhaltenen Verleihkopien, in orangefarbener Virage präsentiert werden. Darüber hinaus wurde die bisher verschollen geglaubte Schlussszene wiederentdeckt und in den Film eingepasst. Mit DIE NIBELUNGEN entstand ein Film über „Menschen, denen die Begriffe national und international fremd waren. Sie waren Menschen, die wie alle anderen in ihr Schicksal hineinwuchsen und sich damit abzufinden hatten.“ (Die Filmwoche, 1924). Als Schauspieler wählte Fritz Lang keine bereits bekannten Stars, sondern „Menschen, die Menschen darstellen konnten“. In jeder Einstellung verleihen die Schauspieler durch ihre Haltung und ihr Spiel dem Werk, gepaart mit Fritz Langs Neigung zum Monumentalen, eine große szenische Wirkung. Der Film folgt im Wesentlichen der Nibelungen-Sage: Im ersten Teil (Siegfried) geht es um den strahlenden Helden Siegfried: wie er Brünhilde für Gunther besiegt, Kriemhild freit und schließlich das Opfer von Hagens Intrige wird. Im zweiten Teil (Kriemhilds Rache) erlebt das Publikum die dunkle Seite der Tragödie, die im Inferno des brennenden Hofes von Etzel endet. Beide Teile sind in jeweils sieben „Gesänge“ unterteilt. Zu diesem zweiteiligen Filmepos schrieb Gottfried Huppertz (* 1887 Köln, † 1937 Berlin) die Filmmusik auf Grundlage des Drehbuchs, das ihm Thea von Harbou zur Verfügung gestellt hatte. Gottfried Huppertz orientiert sich in seiner Filmmusik an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Neben vereinzelten Anklängen sakraler Musik arbeitet der spätromantische Satz ausgiebig mit der erweiterten Tonalität und Leitmotiv-Technik. Er evoziert so den Eindruck eines Wagner-Klanges, aber nicht epigonenhaft nachahmend, sondern gebrochen durch den Blickwinkel einer neuen Zeit und durch das Medium des Filmes. Die erhaltene Filmmusik von Gottfried Huppertz wurde anhand von überlieferten Autographen und Skizzen unter musik- und filmhistorischen sowie unter museumseditorischen Gesichtspunkten neu herausgegeben. Wo Teile der Partitur verloren waren, wurden diese restauratorisch instrumentiert.<br />
<strong>Pressestimmen:</strong><br />
<strong>Eigene Notiz:</strong> Sechs Stunden klasse Aufführung. Klasse Film, klasse (Live)-Orchester. Ich hab sogar zwei Damen &#8220;wieder getroffen&#8221;, die ich auf der Berlinale flüchtig kennen lernte. Beide diesmal in Begleitung. Ich hab mich nicht bemerkbar gemacht&#8230;<br />
<strong>Sonstiges:</strong> </p>
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