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	<title>Auge24.eu &#187; Grundsätzliches</title>
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		<title>Wir haben es satt.</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr war ich nicht dabei, weil mein Arbeitgeber auf mich nicht verzichten konnte. Dieses Jahr hat es dann aber doch geklappt. Auf zur Demo: &#8220;Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie.&#8221; &#8211; Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten. Gegen 10 Uhr machte ich mich auf den Weg Richtung Hauptbahnhof. Auf dem Washington-Platz wurde, [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2012/01/wir-haben-es-satt/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_geburtstag2.gif" title="Wir haben es satt!" class="alignleft" width="150" height="133" />Letztes Jahr war ich nicht dabei, weil mein Arbeitgeber auf mich nicht verzichten konnte. Dieses Jahr hat es dann aber doch geklappt. <strong>Auf zur Demo: &#8220;Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie.&#8221; &#8211; Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten.</strong> Gegen 10 Uhr machte ich mich auf den Weg Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Hauptbahnhof" title="Wikipedia: Hauptbahnhof Berlin" target="_blank">Hauptbahnhof</a>. Auf dem Washington-Platz wurde, in Gruppen getrennt, gesammelt. Unterschriftenlisten gingen um. Flyer wurden verteilt. Beim <a href="http://www.bund.net/" title="BUND.net - BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland" target="_blank">BUND</a> leistete ich meine Unterschrift gegen den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der industriellen Tierhaltung.<br />
Denn zuletzt entzdeckte der BUND folgendes:<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2012/blog_wirhabenessatt_huhn.jpg" title="Gefährliche Hähnchen" class="alignleft" width="200" height="135" /><em><small>Gefährliche Erreger auch im Supermarkt. In Filialen fünf großer deutscher Handelsketten hat der BUND Hähnchenfleisch unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Auf mehr als jeder zweiten Stichprobe der Hersteller &#8220;Wiesenhof&#8221;, &#8220;Sprehe&#8221; und &#8220;Stolle&#8221; waren antibiotikaresistente Bakterien (gekauft bei Edeka, Netto, Lidl, Rewe und Penny). Diese Bakterien können bei der Zubereitung des Fleischs leicht auf den Menschen übergehen (ESBL- und MRSA-Keime). Bei anfälligen Menschen können sie zu schweren Erkrankungen führen. Zudem übertragen sie ihre Unempfindlichkeit gegen Antibiotika auf andere Bakterien im Körper. Nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts sterben allein in Deutschland jedes Jahr 15.000 Menschen an Infektionen, bei denen Antibiotika nicht mehr helfen konnten. <a href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft/lebensmittelpolitik/antibiotika_skandal/" title="BUND-Online-Aktion" target="_blank">Zur Online-Aktion</a>.</small> </em></p>
<p>An einer Ecke sammelte sich die Berliner VEBU-Gruppe um Sebastian Zösch. Kurz Hallo gesagt und schon hatte ich eine VEBU-Fahne in der Hand. Beim VEBU leistete ich meine zweite Unterschrift. Nämlich für die Einführung eines Veggie-Days, im Rahmen der Initiative &#8220;<a href="http://www.donnerstag-veggietag.de/start.html" title="Donnerstag ist VeggieDay" target="_blank">Donnerstag ist Veggie-Day</a>&#8220;, in den Kantinen des Deutschen Bundestages.<br />
<iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/xj80Lfoh2_c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img alt="" src="http://www.wir-haben-es-satt.de/uploads/pics/demozug_2_01.jpg" title="Demo" class="alignleft" width="250" height="426" />Gegen 11.30 Uhr ging es los. Vom Washington-Platz strömten die Gruppierungen auf die Straße. Das Wetter war schon zu Beginn nicht so toll, aber jetzt drehte der Wind noch auf und weil das nicht schon genug war, setzte Schneeregen ein. (Beeindruckend: Zehntausende Menschen gehen trotz Sauwetter für glückliche Schweine auf die Straße.) Der VEBU postierte sich neben der Albert-Schweitzer-Stiftung und ihrem <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/grunzmobil-deutschlandtour" title="Grunz-Mobil" target="_blank">Grunz-Mobil</a>. In Sichtweite auch die Leute von <a href="http://www.berlin-vegan.de/" title="Berlin-Vegan" target="_blank">Berlin-Vegan</a>, die wieder in Kuh- und Hühnerkostümen gekleidet waren. Immer wieder bekannte Gesichter und Gruppen. Greenpeace habe ich gesehen und auch den Nabu. Aber auch Unbekannte. Zum Beispiel die Vertreter der Deutschen Milchviehhalter. &#8211; Ein bunter Aufzug also, mit vielen unterschiedlichen Organisationen, die eigene Interessen haben, die aber der gemeinsame Willen eint, dass es mit der Landwirtschaft, wie sie jetzt ist, so nicht weiter gehen darf. -<br />
<iframe width="500" height="300" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=207863086420365341454.0004b58be298905dd1512&amp;gl=de&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;vpsrc=0&amp;source=embed&amp;ll=52.521653,13.373108&amp;spn=0.007834,0.021458&amp;z=15&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=207863086420365341454.0004b58be298905dd1512&amp;gl=de&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;vpsrc=0&amp;source=embed&amp;ll=52.521653,13.373108&amp;spn=0.007834,0.021458&amp;z=15" style="color:#0000FF;text-align:left">Demo-Route</a> auf einer größeren Karte anzeigen</small><br />
<small><em>Die Demonstration startete auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof. Von dort ging es über die Rahel-Hirsch-Straße und das Kapelle-Ufer zur Kronprinzenbrücke. Dann weiter auf der Konrad-Adenauer-Straße und der Otto-von-Bismarck-Allee bis zur Paul-Löbe-Allee. Dort fand in unmittelbarer Umgebung von Kanzleramt, Parlament und Reichstagsgebäude die Abschlusskundgebung statt.</em></small> </p>
<p>Als sich der Aufzug in Bewegung setzte, wurden noch einige Transparente ausgerollt. Zusätzlich durfte ich neben meiner Fahne in der linken Hand also ein zwei bis drei Meter langes Transparent festhalten. Gemeinsam mit Lina, die beim VEBU ein Praktikum im Bereich &#8220;Öffentlichkeitsarbeit&#8221; absolviert, lief ich nun am seitlichen Rand des Aufzuges, damit auch jeder die Aufschrift &#8220;Donnerstag ist Veggietag&#8221; lesen konnte. Deshalb blieb der Fotoapparat, den ich extra mitgenommen hatte, leider die ganze Zeit in der Jackentasche. Die Strecke war schnell geschafft, sodass wir bald vor dem Kanzleramt eintrafen. Dort hielt ich es noch ein knappes Stündchen aus und lauschte einigen Redebeiträgen, verabschiedete mich dann aber allmählich und machte mich auf, zurück Richtung warmes Zuhause. (Die VEBU-Fahne konnte ich behalten!!! <img src='http://www.auge24.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><big>Fotos von der Demo: <a href="http://www.flickr.com/photos/jakobhuber/sets/72157628967663983/" title="Fotoalbum zur Demonstration von Jakob Huber" target="_blank">Flickr &#8220;Wir haben es satt Demonstration 2012&#8243;-Album von Jakob Huber</a></big></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.augstein.org/pics/elements/line1.gif" alt="line1" /><br />
<strong>Das schreibt &#8220;Wir haben es satt!&#8221;</strong><br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2012/blog_wirhabenessatt_banner.jpg" title="Wir haben es satt! - Banner" class="alignnone" width="500" height="109" /><br />
<big>Demo „Wir haben es satt“: 23000 Menschen verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik</big><br />
<strong>VerbraucherInnen, Umwelt- und TierschützerInnen, ImkerInnen, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie.<br />
Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern.</strong><br />
Berlin, 21.01.2012 | 23000  Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche ökologische Zukunftslandwirtschaft demonstriert. VerbraucherInnen, Umwelt- und TierschützerInnen, ImkerInnen, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Die Veranstalter werfen der Bundesregierung vor, bei der Reform der EU-Agrarpolitik bislang Steigbügelhalter für die Agrarindustrie zu sein, statt die Forderungen der Zivilgesellschaft durchzusetzen. Die Agrarzahlungen müssten an ökologische, soziale und Tierschutzkriterien gekoppelt und für Großbetriebe gedeckelt werden. Sämtliche Subventionen für den Agrarexport seien zu stoppen. Zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus über 90 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Tier-,   Verbraucherschutz und Entwicklungszusammenarbeit.<br />
<small><strong>Die Nigerianerin, Mariann Bassey, Sprecherin von Friends of the Earth, dem internationalen Umweltnetzwerk des BUND, mahnte:</strong> „Die Politik hat schrankenlose Spekulationen auf Lebensmittel erst möglich gemacht. Gleichzeitig ist sie für den Landraub für Futtermittel und Agrosprit in den Ländern des Südens verantwortlich. Das alles treibt die Lebensmittelpreise hoch und schließt Hungernde vom Zugang zu fruchtbarem Land und zu Lebensmitteln aus. Für das Menschenrecht auf Nahrung müssen Spekulation und der Agrospritboom ausgebremst werden. Die Europäische Agrarpolitik braucht eine Kehrtwende weg von Überproduktion und Fleischexporten.“<br />
<strong>Die Köchin, Gastronomin und Buchautorin Sarah Wiener sagte:</strong> „Jüngst wurden antibiotikaresistente Keime in Hühnerfleisch gefunden &#8211; dies ist  vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir haben diese ständigen Lebensmittelskandale satt. Es ist höchste Zeit, dass endlich grundlegende Konsequenzen daraus gezogen werden. Wir müssen weg von der Agrarindustrie, hin zu einer bäuerlichen und nachhaltigen Landwirtschaft.&#8221;<br />
<strong>Der Jung-Bauer Moritz Schäfer von der jungen  Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) betonte:</strong> „Unser breiter Protest gegen die Agrogentechnik wirkt: BASF musste ihre Gentech-Kartoffel in Europa aufgeben, da die gesellschaftliche und bäuerliche Akzeptanz fehlt. Es ist auch eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung, denn die Amflora von der BASF war die erste Kartoffel, die es in einen Koalitionsvertrag schaffte. Auch in der EU-Agrarpolitik forciert Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner bislang die Agrarindustrie.Und das obwohl die agrarindustriellen Strukturen Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben verschärft. Die EU- Direktzahlungen müssen an Arbeitskräfte und Umweltleistungen gebunden und nach oben gekappt werden und dürfen nicht die Agrarindustrie mästen! Dann finden sie auch gesellschaftliche Akzeptanz.“<br />
<strong>Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, stellte fest:</strong> „Es geht um die Systemfrage: Lassen wir es weiter zu, Tiere in Haltungssysteme zu zwingen, die ihnen Schmerzen und Leid zufügen? Denn das ist heute der Alltag für Millionen von Tieren. In den Intensivhaltungen leiden sie direkt. Unter den Folgen leiden aber auch Umwelt, Bäuerinnen und Bauern sowie VerbraucherInnen. Daher braucht es den Schulterschluss gesellschaftlicher Gruppen. Wir kämpfen für mehr Tierwohl im Stall, gegen Gentechnik- Futtermittelimporte aus Übersee und für mehr Unterstützung der bäuerlichen, artgerechten Landwirtschaft.“</small></p>
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		<title>Vegane Zwischenbilanz zum Weltvegantag.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 14:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Weltvegantag! Ein Tag ganz im Zeichen der veganen Lebensweise. – Und mein Tag für eine kleine persönliche Zwischenbilanz für die nun fast drei Monate, die ich vegan leben. Veganismus ist eine Einstellung und Lebensweise, welche die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ablehnt. Ich bin vegan. Ich esse keine tierischen Produkte. Kein Fleisch, [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/11/vegane-zwischenbilanz-zum-weltvegantag/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_vegane_blume.jpg" title="Vegane Blume" class="alignright" width="135" height="137" /><strong>Heute ist <a title="Wikipedia-Eintrag zum Weltvegantag" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltvegantag" target="_blank">Weltvegantag</a>!</strong><br />
Ein Tag ganz im Zeichen der veganen Lebensweise. – Und mein Tag für eine kleine persönliche Zwischenbilanz für die nun fast drei Monate, die ich vegan leben.</p>
<address><strong>Veganismus</strong> ist eine Einstellung und Lebensweise,<br />
welche die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ablehnt.<br />
Ich bin vegan. Ich esse keine tierischen Produkte.<br />
Kein Fleisch, kein Fisch, kein Geflügel, keine Milchprodukte<br />
(keine Milch, keinen Käse, keine Butter, keinen Joghurt, etc.),<br />
keine Eier, keinen Honig.<br />
Ich trage keine Kleidung mit tierischen Produkten, wie Leder, Wolle oder Pelz.</address>
<p><strong>Chronologischer Anfang.</strong> <small>Am <a href="http://www.auge24.eu/2011/08/08-08/" title="Blogeintrag">08.08.2011</a> sollte es soweit sein, nämlich mein letzter Tag vor dem <a href="http://www.auge24.eu/2011/08/go-vegan/" title="Blogeintrag">Vegan sein</a>. Also zelebrierte ich in der ersten Augustwoche eine Abschiedsfeier. Ich aß so viel gelben Käse, Milcheis, Milchreis, Veggie-Cheeseburger, Pommes mit Mayo, Milchschokolade, bis mir wirklich schlecht wurde und ich fast 4kg zugenommen hatte. Mein Magen rumorte und auch mein Darm versperrte sich weiterer Übelheiten, sodass ich am 09.08 doch froh war, diese Abschiedssache hinter mir zu haben. Am Ende zeigte die Waage 104 kg Körpergewicht mit einem Fettanteil von 25 % an.<br />
Der August kam mir dann wirklich zäh vor… Beim Einkaufen ließ ich vieles im Regal stehen, wonach ich vorher noch beherzt zugegriffen hatte. Ich hatte das Gefühl, mich nur noch von Mohrrüben zu ernähren. Dazu kam, dass mich eine heftige <a href="http://www.auge24.eu/2011/08/krank/" title="Blogeintrag">Sommergrippe erwischte</a>, die mich gute zwei Wochen außer Kraft setzte. Höhnische Sprüche folgten.<br />
Im September lief es schon besser. Mein Speisenplan wurde erweitert, Hülsenfrüchte, Agavendicksaft, mehr Obst und Gemüse, vegane Alternativen zu Schokocreme und Milcheis und vieles mehr. Das Gefühl von Verzicht wich und etwas mehr Zufriedenheit machte sich breit.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_veganshirt.gif" title="Vegan-Shirt" class="alignright" width="135" height="135" />Bei einem kleinen <a href="http://www.black-mosquito.org" title="Versandhandel" target="_blank">anarchistischen Versandhandel</a> bestellte ich für 10 Euro mein erstes veganes T-Shirt!<br />
Als es endlich per Post ankam, stand auch gleich ein kleines Grillfest an und musste also getragen werden. Mein veganes Statement im engsten Familienkreis!<br />
Um nicht im Kreise der Familie mit leeren Magen und dummem Gesicht dazustehen, bereitete ich mich vernünftig vor. Ich machte meine Besorgungen bei Alnatura, holte mir dort Würstchen aus Seitan und ein Hacksteak aus Weizenproteinen, vegane Mayonnaise für meinen Nudelsalat und eine Backmischung für einen Nusskuchen. Auf dem Grillfest lief ich mit meinem Vegan-T-Shirt auf, was mir dann doch etwas peinlich war. Aber außer von meinem Onkel, der ab und zu die Augen verdrehte, kam nichts. Außerdem war mein Nudelsalat der absolute Renner. Die riesige Schüssel leerte sich und mir wurde von allen Seiten bezeugt, dass der Nudelsalat bombig schmeckte. Der omnivore Nudelsalat meiner Mutter blieb fast unangetastet.</small><br />
<strong>Mangelernährung?</strong> <small>Das ist das erste, was einem an den Kopf geworfen wird. &#8211; Punkt Eins auf der Liste der Anderen, um mir klar zu machen, sich vegan zu ernähren sei nicht richtig. Meistens bekommt man Vorurteile zu hören, wirklich beschäftigt hat sich niemand mit dem Thema. &#8211; Ich glaube nicht an Mangelerscheinungen bei einer ausgewogenen veganen Ernährung. Dennoch werde ich Mitte nächsten Jahres eine Blutuntersuchung machen lassen, um auch den Kritikern die guten Werte unter die Nase reiben zu können. &#8211; Mein erstes Aha-Erlebnis diesbezüglich hatte ich schon &#8211; beim Blutspenden: <a href="http://www.auge24.eu/2010/02/mein-blut-ist-fuer-alle-da/" title="Blogeintrag">Seit 2010</a> gehe ich (als Vegetarier) regelmäßig Blutspenden. Der Eisenwert ist von Spende zu Spende stetig gesunken. Von zuerst 16,4 – auf 15,8 – dann 15,4 – und 15,2 – auf schließlich 14,3. Aber als ich das erste Mal als Veganer zum Blutspenden ging, war auch das erste Mal der Wert gestiegen, auf 15,1! &#8212; Immerhin! <img src='http://www.auge24.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das habe ich meinen skeptischen Bekannten natürlich gleich erzählen müssen! (Alle Veganer sind blass, weil denen das Eisen im Blut fehlt! – Ich war schon immer etwas blass und mein Eisenwert ist total im grünen Bereich!)</small><br />
<strong>Peinlichkeiten.</strong> <small>Eigentlich sollte man offen und mit einer gewissen Standfestigkeit seine für richtig befundenen Entscheidungen nach außen hin vertreten. Und wenn ich das T-Shirt „Vegan“ zu Hause in meinen vier Wänden voller Stolz trage, so ist es mir in der Öffentlichkeit doch irgendwie etwas peinlich. – Und das bezieht sich nicht einfach nur auf ein T-Shirt. Ein Beispiel: Nach dem letzten Blutspenden folgte das Frühstück. Ich setzte mich. Ein Herr war schon dabei, den Tee zu trinken. Die Schwester kam und hielt mir ein Tablett mit Schrippen, belegt mit Wurst, Käse und Ei, unter die Nase. Ich winkte ab und behauptete, ich wäre satt. Die Schwester aber beharrte darauf, dass ich was Essen muss. Und weil ich sie nicht los wurde, fragte ich, ob sie mir nicht eine Schrippe mit Beilage, also mit Paprika oder Gurke, machen könne. Beilage war leider schon aus. Der Mann mir gegenüber aß seine Schrippe, schlürfte seinen Tee und guckte ab und an rüber. Ich schüttelte den Kopf und die Schwester kam bei meiner unerklärlichen Sturheit nicht weiter. Sie schob mir schließlich eine kleine Schüssel voll mit Keksen vor die Nase. Dann ging sie mürrisch. Ich war froh, dass sie mich endlich in Ruhe ließ! – Hätte ich gleich gesagt, ich ernähre mich vegan, wäre mir diese Nummer erspart geblieben. Aber das Wort kommt mir komischer weise nicht ganz so einfach über die Lippen…</small><br />
<strong>Die Anderen und Ich.</strong> <small>Die Anderen machten sich natürlich erst mal lustig. &#8211; Aus heiterem Himmel praktiziere ich eine Sache, die irgendwie etwas mit Minderheit oder Sekte oder verweichlichte Öko-Spinnerei zu tun hat. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/6337356851/in/set-72157627771904042"><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_veganer_essen.jpg" class="alignright" width="135" height="226" /></a>Quittiert wird mir das mit Sprüchen wie „Veganer essen meinem Essen das Essen weg!“. Sprüche, die in der Runde Lacher bringen. Hahaha. Eine Diskussion bringt selten etwas, irgendwann folgt nach sehr wackligen Rechtfertigungsgründen noch Zynismus, und am Ende bleibt mir nur die Frage, ob es sich lohnt, sich in Gesprächen aufzureiben. Denn je mehr man erfährt, sich schlau macht, umso mehr ärgert einen die ungebrochene Anmaßung und Ignoranz der Anderen. – Mittendrin hatten sich Kollegen zum Hobby gemacht, darauf aufzupassen, ob ich nicht doch „heimlich Fleisch esse“ und beäugten und analysierten mein Essen… Aber das alles flaut auch allmählich ab.<br />
Trotzdem, man grenzt sich zwangsläufig selbst etwas aus und wird ausgegrenzt. Das sehe ich zum Beispiel auch daran, dass meine Mutter viel seltener anruft und fragt, ob ich nicht zum Essen kommen will. Aber wenn ich in ihren Kühlschrank gucke, kriege ich auch keinen Hunger.</small><br />
<strong>Fazit.</strong> <small>Ich habe mich entwickelt. Aus meinem Bauchgefühl heraus wurde ich zum Vegetarier. Danach fing ich an, im Internet zu recherchieren, Bücher zum Thema zu lesen, Blogs zu lesen… und wurde schließlich zum Veganer. Eine Kopfgeburt. Fehler bleiben natürlich nicht aus. Manchmal oder mehrmals isst man etwas, was eigentlich nicht vegan ist. Aber man bleibt immer am Ball. Und so viel kann man nicht falsch machen, überall gibt es Hilfe. Im Internet, als Handy-App, überall verfügbare vegane Produktdatenbanken, E-Listen und was sonst noch für den Einstieg wichtig ist und der Orientierung dient. Oder man geht bei einem veganen Supermarkt einkaufen, wo man kopffrei einfach zugreifen kann. Eins kann ich jetzt schon sagen: Ein Zurück wird es nicht geben. Nur noch ein Weiter. Die alte Ledercouch wird nicht weggeworfen, aber eine neue Couch wird nicht mehr aus Leder sein. Auch die Schuhe nicht. Keine Wolle…, keine Daunen mehr in Decken. Demnächst will ich mich damit auseinandersetzen, welches Shampoo vegan ist, oder ganz im Allgemeinen was man zum Thema Tierversuche wissen sollte.<br />
Trotzdem gibt es wie überall im Leben kleine Kompromisse. 100% Vegan ist wahrscheinlich gar nicht möglich. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157616626893682/with/6319699128/" title="FlickR-Fotoalbum" target="_blank">Meine Katzen</a> beispielsweise kriegen weiterhin ihr Dosenfutter. Aber ich weiß auch, nach meinen Katzen kommen mir keine anderen Tiere mehr ins Haus.<br />
Oder was bedeutet der Satz auf der Zutatenliste eines Produkts: „Kann Spuren von… enthalten“? Vegan? Nicht vegan? Ich denke, dass handhabt jeder etwas anders und ich greif bei diesen Produkten noch zu.<br />
Oder Reichelt, Aldi, Kaisers und Netto boykottiere ich auch nicht, weil die Tierprodukte führen. Seine Freunde lässt man nicht fallen, auch wenn sie weiterhin Fleisch essen.<br />
Genauso könnte man sich über Honig streiten, denn werden die Tiere wirklich ausgebeutet, um an den Honig zu kommen?</small><br />
<strong>Wie es mir geht.</strong> <small>Auf den Punkt gebracht: Es macht Spaß, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Geschmacklich muss ich auf Nichts verzichten. Ich fühl mich gesund, fit und gut! Die kleineren Zipperlein, wie die leichte Arthrose irgendwo im linken Fuß, die mich bisher bei den ersten paar Schritten am Morgen plagte, machen sich gar nicht mehr bemerkbar, fast unglaublich! &#8211; Ich mach dazu noch mehr Sport und die Regenerationszeit ist kürzer. Ich habe langsam aber stetig abgenommen und wiege mittlerweile 93 kg.</small><br />
<strong>Was bleibt?</strong> <small>Veganismus ist ein Ideal, und das Bestreben sollte sein, diesem Ideal nah oder näher zu kommen. &#8211; Wer braucht Honig, wenn es Agavendicksaft gibt?</small></p>
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		<title>Weltvegetariertag.</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 08:25:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fleisch im Kühlschrank? Geht gar nicht! Außer wenn meine Katzi sich mal wieder etwas abkühlen will&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fleisch im Kühlschrank? Geht gar nicht!</strong><br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_weltvegetariertag.jpg" title="Fleisch im Kühlschrank? Geht (eigentlich) gar nicht!" class="alignnone" width="500" height="375" /><br />
Außer wenn meine Katzi sich mal wieder etwas abkühlen will&#8230;</p>
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		<title>Go Vegan!</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2011/08/go-vegan/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 20:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist der 08.08. &#8211; mein persönlicher Guter-Vorsatz-Tag! Und auch dieses Jahr ist der 08.08. ein Stichtag für mich. Nach zwei Jahren Vegetarisch will ich nun mindestens ein Probejahr lang vegan leben! Der Entschluss steht schon seit einigen Monaten fest. (Denn das Unrecht macht auch bei Milch, Käse und Ei nicht Halt.) Im Internet habe [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/08/go-vegan/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_vegan.gif" title="Go Vegan!" class="alignnone" width="500" height="180" /><br />
Heute ist der <a href="http://www.auge24.eu/2011/08/08-08/"><strong>08.08.</strong></a> &#8211; mein persönlicher Guter-Vorsatz-Tag!<br />
Und auch dieses Jahr ist der 08.08. ein Stichtag für mich. Nach zwei Jahren <a href="http://www.auge24.eu/2009/12/fleischlos-leben/"><strong>Vegetarisch</strong></a> will ich nun mindestens ein Probejahr lang vegan leben! Der Entschluss steht schon seit einigen Monaten fest. (Denn das Unrecht macht auch bei Milch, Käse und Ei nicht Halt.) Im Internet habe ich immer wieder nach Hilfe und nach Pro und Contra zur veganen Lebensweise gesucht. Vor allem zum gesundheitlichen Aspekt. Etwas verunsichert bin ich immer noch, weil man viel Gegensätzliches findet: Von Hinweisen, dass die vegane Ernährung für Jedermann geeignet ist, bis hin zu deutlichen Warnungen bezüglich möglichen Mangelerscheinungen. Aber nach meinen bisherigen Recherchen glaube ich, solange man sich ausgewogen ernährt und nicht zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junkfood" title="Wikipedia" target="_blank">Junkfood</a>-Veganer wird, sollten Mangelerscheinungen kein Thema sein! Das einzige Problem kann wohl nur das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine" title="Wikipedia" target="_blank">Vitamin B12</a> werden, dessen Bedarf bei einer veganen Ernährung möglicherweise nur unzureichend gedeckt wird. Aber den Mangel beuge ich vor, weil ich mit <a href="http://www.auge24.eu/2011/02/veg1/"><strong>Veg1</strong></a> supplementiere.<br />
Wenn mir jemand früher etwas über Supplementierung erzählt hätte, wäre das bei mir auf Ablehnung gestoßen, weil es irgendwie sehr Unnatürlich ist. Diese Vorbehalte habe ich nicht mehr. Denn an unserer Nahrung ist fast gar nichts mehr Natürlich. Die meisten weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln beinhalten Zusätze, und dann ist es nicht mal nur ein Vitamin, sondern ein ganzer Haufen Aromen, Farbstoffe und andere suspekte Stoffe mit E-Nummern-Bezeichnungen.<br />
Meine größten Zweifel hatte ich bis zum Schluss was das Protein angeht. Denn auch mit dem Krafttraining will ich wieder beginnen und Muskeln aufbauen. Vor einigen Tagen kaufte ich mir das Buch &#8220;<a href="http://www.diechinastudy.de/" title="VerlagsSeite" target="_blank"><strong>China-Study</strong></a>&#8220;. Dort ist zu lesen, dass seit der Entdeckung des Proteins die empfohlene Tagesmenge weit über den Bedarf angegeben wurde, dass man auch für Kraft und Größe keine Unmengen an Protein braucht, dass pflanzliches Protein zu Unrecht als minderwertig erachtet wird und darüber hinaus dass das tierliche Protein (Fleisch, Milch, Käse&#8230;) sogar sehr schädlich ist. Untermauert werden die, auch für den Laien, gut erklärten Aussagen mit Verweise zu hunderten glaubwürdiger Studien. Das Buch ist für mich Sprengstoff! Davon abgesehen gibt es genügend viele vegane Spitzensportler in allen Bereichen, wie z.B. den Bodybuilder und Weltmeister der NABBA/WFF Fitnessklasse 2005 <a href="http://youtu.be/A84i6wUuBZc" title="Interview mit Alex Dargatz - YouTube-Video" target="_blank">Alex Dargatz</a> oder Ausdauersportler <a href="http://youtu.be/jyb1B9D9kK8" title="Interview mit Arnold Wiegand - YouTube-Video" target="_blank">Arnold Wiegand</a>, der jüngst beim 20. Internationalen Triple-Ultra-Triathlon (11,4 km schwimmen, 540 km Rad, 126 km laufen) den 5.Platz erreichte. &#8211; Also, ich bin hoffnungsvoll was den Zuwachs an Kraft und Ausdauer auch bei einer veganen Lebensweise angeht!<br />
Die Umstellung erfordert bestimmt etwas Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, aber nach der Aufwärmphase wird man, denke ich, im Großen und Ganzen sehr gut durchs Leben kommen und keine bedauernswerten Abstriche machen müssen, &#8211; nicht nur den unzähligen Alternativprodukten wegen&#8230;<br />
Schön zu wissen, dass im Prenzlauer Berg vor wenigen Wochen ein rein <a href="http://veganz.de/" title="Veganer Supermarkt "VEGANZ"" target="_blank">veganer Supermarkt</a> eröffnet hat!<br />
- Wie es mir mit dem Veganismus ergeht, wird hier bestimmt ab und an zu lesen sein&#8230;<br />
<strong>Also bis dann und Go Vegan! <img src='http://www.auge24.eu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong><br />
<small>Siehe hierzu auch:<br />
- <a href="http://www.auge24.eu/vegan-co/">Linkliste Vegan &#038; Co</a></small></p>
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		<title>08.08.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 20:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>

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		<description><![CDATA[Der achte August ist mein Tag des Verzichts. Könnte man meinen. Aber Verzicht bedeutet häufig (und in meinem Fall) auch Gewinn! Am 08.08.2008 rauchte ich meine letzte Zigarette. - Drei Jahre bin ich nun Nichtraucher. Etwa dreizehn gute Jahre habe ich damit verbracht, mir sinnlos Nikotin, Teer und Co zuzuführen. Mittendrin habe ich immer wieder [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/08/08-08/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Der achte August ist mein Tag des Verzichts. Könnte man meinen. Aber Verzicht bedeutet häufig (und in meinem Fall) auch Gewinn!</small><br />
<strong>Am <a href="http://www.auge24.eu/2008/12/1995-2008-die-guten-vorsaetze/">08.08.2008</a> rauchte ich meine letzte Zigarette.</strong><br />
<small>- Drei Jahre bin ich nun Nichtraucher.</small><br />
Etwa dreizehn gute Jahre habe ich damit verbracht, mir sinnlos Nikotin, Teer und Co zuzuführen. Mittendrin habe ich immer wieder versucht, das Rauchen aufzugeben. Ohne Erfolg. 2006 klebte ich mir einen Zeitungsartikel in den Küchenspind. Ein Nachruf an Rudi Carell, der starker Raucher war und im Alter von 71 Jahren an Lungenkrebs verstarb. Der sollte mich ständig daran erinnern, keine Lust daran zu haben, an Lungenkrebs zu erkranken. Es ist ein miserabler Verdienst und eine schlechte Auszeichnung. Das Leben ohne Zigarette stellte ich mir dagegen recht leer und schwierig vor. Jedoch setzten mir meine gelegentlichen Rauchexzesse derart zu, dass die Angst endlich Taten forderte. Am besagten achten August rauchte ich die letzte Zigarette. Seitdem war ich nicht rückfällig und das Leben ohne Rauch ist mir mittlerweile lieb und teuer geworden. Bei dem Qualm empfinde ich einfach nur noch Ekel.<br />
<strong>Am <a href="http://www.auge24.eu/2009/12/fleischlos-leben/">08.08.2009</a> aß ich das letzte Fleisch.</strong><br />
<small>- Zwei Jahre bin ich jetzt Vegetarier.</small><br />
Ich war immer der Meinung, dass Vegetarismus eine <em>gute Sache</em> ist. Aber mehr als ein &#8220;Eigentlich müsste man&#8230;&#8221;-Statement gab es nicht. Dann doch mein Entschluß vegetarisch zu leben. Vor dem gesetzten Stichtag verzehrte ich Unmengen mehr von dem, was nicht mehr auf meinem Speiseplan stehen soll. Abschlußszenario! Zum Schluß ekelte ich mich, wenn ich auf das Transportband an der Supermarktkasse fast nur Fleisch und Fisch legte. Dann war Schluß. Fast problemlos verlief für mich die Umstellung, obwohl man immer ein Auge auf die Inhaltsangabe der Lebensmittel werfen muss und am Anfang doch einige Fehler machte. Mittlerweile weiß ich, was ich kaufen kann und habe vegane Produkte wie Tofu und Soja-Reis-Drink auf meinem Einkaufszettel stehen. Auch wenn die Umwelt mich für meinen Entschluß ab und an belächelt. Für mich steht fest, dass ich nie wieder etwas von einem toten Tier essen möchte.<br />
<strong>Am 08.08.2010 trank ich das letzte Bier.</strong><br />
<small>- Ein Jahr lang verzichte ich schon auf Alkohol.</small><br />
Als ich sechzehn Jahre alt war, hatte ich das erste Mal Bier getrunken. Über die Jahre wurde Alkohol zu einem festen Bestandteil. Seit einigen Jahren trank ich weniger exeziv Alkohol. Dafür aber wurde mein Feierabendsbier zum Pflichtprogramm. Ein Pflichtprogramm, bei dem ich jegliche Agilität einbüsste. Im Dezember 2008 nahm ich mir dann vor, ein Jahr lang kein Alkohol zu trinken. Einfach mal so. Fünf Monate später trank ich am Männertag wieder Alkohol, Gruppenzwang! Die Idee der einjährigen Abstinenz war aber nicht begraben. <a href="http://www.auge24.eu/2009/12/alkoholabstinenz/">Dezember 2009</a> versuchte ich es noch mal, und schaffte gerade mal knappe drei Monate. Deprimiert über meine Willensschwäche erwuchs der dritte Anlauf am 08.08.2010. Seitdem habe ich nicht einen Schluck Alkohol getrunken. Und diese einjährige Abstinenz will ich wenigstens noch um ein weiteres Jahr verlängern!<br />
<strong>Und am 08.08.2011&#8230;</strong><br />
<small>- Was kommt jetzt noch???</small><br />
Die Luft wird dünn, die Ideen sind begrenzt, aber eine für mich erstrebenswerte Sache gibt es noch.<br />
<small><em>edit</em>:</small><a href="http://www.auge24.eu/2011/08/go-vegan/">Zum Link</a>.</p>
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		<title>Veggie-Parade Berlin.</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 08:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leute Heute]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fand in Berlin die deutschlandweit erste Veggie-Parade statt. Laut Medien nahmen 300 bis 500 Menschen an dieser Demonstration teil. Einer davon war ich. Gegen 11 Uhr traf ich an der Weltzeituhr am Alexanderplatz ein und beobachte von einiger Entfernung das stetige Größerwerden der Paradegruppe. Vom Kind bis zum Rentner, vom Punk bis zum Snob, [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/06/veggie-parade-berlin/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="314" src="http://www.youtube.com/embed/IUwZoLBLV64" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://www.veggie-parade.de/"><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_veggieparade1.jpg" title="Veggie-Parade; Zur Veranstalter-Seite" class="alignright" width="200" height="192" /></a>Gestern fand in Berlin die deutschlandweit erste <a href="http://www.veggie-parade.de/"><strong>Veggie-Parade</strong></a> statt. Laut Medien nahmen 300 bis 500 Menschen an dieser Demonstration teil. Einer davon war ich.<br />
Gegen 11 Uhr traf ich an der Weltzeituhr am Alexanderplatz ein und beobachte von einiger Entfernung das stetige Größerwerden der Paradegruppe. Vom Kind bis zum Rentner, vom Punk bis zum Snob, &#8211; Vegetarier gibt es wahrscheinlich in jeder Bevölkerungsschicht.<br />
Das Wetter spielte mit: Mal schien die Sonne, mal war der Himmel wolkenverhangen, aber egal wie, es war die ganze Zeit über angenehm warm.<br />
Nach dem Verharren am Treffpunkt, an dem noch Transparente und Fahnen verteilt wurden und organisatorische  Lautsprecherdurchsagen gemacht wurden, setzte sich der Aufzug nach etwa einer Stunde in Bewegung. Ich lief immer leicht versetzt am Rand mit und versteckte mich ein wenig hinter meine Kamera <small>(<a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157626989735880/detail/">Fotos</a>)</small>.<br />
In den ersten Reihen waren die Aktivisten verkleidet in Kuh-, Rind-, Schweine- und auch Huhnkostümen.<br />
Überall Transparente und Fahnen mit Parolen wie &#8220;Tiere würden Freiheit wählen&#8221;, &#8220;Fleisch ist Mord&#8221;, oder &#8220;Milch und Fleisch &#8211; Klimakiller Nr.1&#8243;.<br />
Vom Lautsprecherwagen ertönte themenbezogene Musik, wie bspw. &#8220;Ich ess Blumen!&#8221; von den Ärzten.<br />
Vom Alexanderplatz ging es über &#8220;Unter den Linden&#8221; zum Brandenburger Tor. Die Passanten am Wegesrand betrachteten die Parade mit Neugier, blieben stehen und machten Fotos. Immer wieder hörte ich Leute hören, die ihre Begleiter fragten, ob man nicht mitlaufen wolle. Viele von ihnen hielten Flyer und Broschüren in der Hand, die von fleißigen Aktiven verteilt wurden. Es gab aber auch den Einen oder die Andere, die Flyer mit den Worten: &#8220;Ich esse gerne Fleisch!&#8221; beharrlich verweigerten und wütend wirkten. Leider war irgendwie ungewöhnlich wenig los am Alexanderplatz, Unter den Linden und am Brandenburger Tor. Ich weiß gar nicht, wo sich die ganzen Touris versteckt hatten.<br />
Es dauerte vielleicht etwas mehr als eine Stunde, als die Parade am Brandenburger Tor eintraf. Wie auf Kommando prasselte der Regen fast sintflutartig herunter. Und die Vielen, die keinen Regenschirm dabei hatten, retteten sich unter das Brandenburger Tor. Aber so schnell wie der Regen gekommen war, ging er wieder und die Sonne schien so kräftig, dass die Nässe ganz schnell verflogen war. Auf dem Pariser Platz wurde ein Halbkreis aus Lautsprecherwagen und Transparenten gebildet, in der Mitte legten sich die in Tierkostümen verkleideten Aktiven dann auf den Boden und bildeten mit ihren Körpern nacheinander die Schriftzüge &#8220;Go Veggie&#8221; und &#8220;Go Vegan&#8221;. Nachdem die Presse ihre Fotos und Videos im Kasten hatte, folgten die Redebeiträge von Mitarbeitern des Vebu, Albert-Schweitzer-Stiftung und Berlin-Vegan. Zu diesem Zeitpunkt fing es aber wieder zu regnen an, so dass ich nicht bis zum Ende blieb und den Heimweg antrat.<br />
Mein Resümee? Die Parade war ganz witzig, friedlich und freundlich&#8230; Für das erste Mal war sie auch ganz gut organisiert. Kann aber noch besser werden und vor allem größer!!! Und auch die Redebeiträge könnten ein wenig mehr Power vertragen. Alles in Allem aber einfach klasse! Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei!<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157626989735880/detail/"><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_veggieparade2.jpg" title="Abschlußkundgebung am Brandenburger Tor" class="alignnone" width="500" height="375" /></a><br />
<small><a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157626989735880/detail/">Zu meinem FlickR-Fotoalbum &#8220;Veggieparade Berlin 2011; hier klicken!</a></small></p>
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		<title>Schande.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 18:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Leute Heute]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Samstag hielt ich die FAZ in meinen Händen und las auf der ersten Seite einen Kommentar von Jasper von Altenbockum. Geschrieben wurde er in Bezug auf einen tragischen Vorfall, kritisiert jedoch das allgemeine Phänomen zum Vatertag: Was sich in Deutschland an Christi Himmelfahrt tut, ist eine Schande. Es hat mit Brauchtum nichts zu [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/06/schande/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Am letzten Samstag hielt ich die <a href="http://www.faz.net/">FAZ</a> in meinen Händen und las auf der ersten Seite einen Kommentar von Jasper von Altenbockum.<br />
Geschrieben wurde er in Bezug auf einen tragischen Vorfall, kritisiert jedoch das allgemeine Phänomen zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vatertag#Deutschland">Vatertag</a>:</small></p>
<p>Was sich in Deutschland an Christi Himmelfahrt tut, ist eine Schande. Es hat mit Brauchtum nichts zu tun, wenn erwachsene Männer ihre Umgebung durch hemmungslose Sauferei verunsichern. Für alle Väter, die etwas auf sich halten, ist es lächerlich, solches Bollerwagentum als &#8220;Vatertag&#8221; zu bezeichnen. Der Tag ist der Tiefpunkt in der jährlichen Suche nach Fest- und Alkoholtagen, zumal er Jugendlichen zeigt, dass Koma-Saufen so schlimm nicht sein kann, wenn es doch auch die &#8220;Herren&#8221; und dazu in aller Öffentlichkeit so halten dürfen. Dass dieser Tiefpunkt in Deutschland auf einen christlichen Feiertag fällt, grenzt an Blasphemie.<br />
[...] <small><a href="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_faz.gif">Gesamten Kommentar lesen</a></small></p>
<p><small>Für mich sind solche Männer keine Wikinger oder tolle Krieger,<br />
sondern einfach nur saufende Clowns!</small></p>
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		<title>Des einen Leid, des anderen Freud.</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist mal wieder Freitag, der Dreizehnte! Ich bibbere vor Angst! Und weil das so ein toller Unglückstag ist, will ich diesen angemessen und konstruktiv nutzen: Seit heute früh bin ich potenzieller Organspender! Potenzieller Organspender werden, ist einfach. Informieren, z.B. bei Wikipedia (Organspende, Organspendeausweis), oder auf organspende-info.de, dann den Ausweis kostenlos bestellen. Ausweis ausfüllen, ankreuzen [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/05/des-einen-leid-des-anderen-freud/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_organspende13.jpg" title="Freitag, der 13." class="alignright" width="220" height="200" />Heute ist mal wieder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freitag,_der_13.">Freitag, der Dreizehnte</a>!<br />
Ich bibbere vor Angst! Und weil das so ein toller Unglückstag ist, will ich diesen angemessen und konstruktiv nutzen: Seit heute früh bin ich potenzieller Organspender! <img src='http://www.auge24.eu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><small><strong>Potenzieller Organspender werden, ist einfach.</strong> Informieren, z.B. bei Wikipedia (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende">Organspende</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Organspendeausweis">Organspendeausweis</a>), oder auf <a href="http://www.organspende-info.de/">organspende-info.de</a>, dann den Ausweis kostenlos bestellen. Ausweis ausfüllen, ankreuzen wozu man sich bereit erklärt und was man auf jeden Fall nicht will. Unterschreiben und dann in das Portemonnaie. Fertig!</small><br />
<a href="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_organspende.jpg"><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_organspende1.jpg" title="Organspendeausweis" class="alignleft" width="300" height="190" /></a><br />
<small><strong>Erklärung zur Organ- und Gewebespende:</strong><br />
Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich: JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.<br />
<strong>13.05.2011, AWA</strong></small><br />
<iframe width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/embed/um6IEKleI8g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verhindert</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2011/03/verhindert/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 21:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Leute Heute]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen & Glauben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgerechnet heute fanden mal wieder Großdemonstrationen gegen Atomkraft statt. Diesmal aufgrund den erschreckenden Geschehnissen in Japan. &#8211; Schon im letzten Jahr, 18.09.10, fand in Berlin eine Großdemonstration mit 100.000 Menschen statt. Damals wegen und gegen die Laufzeitverlängerung, welche die CDU-Regierung durchzusetzten begann. Da schon wäre ich gerne dabei gewesen, wollte aber nicht auf Krücken hin&#8230; [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/03/verhindert/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_geburtstag1.jpg" title="Plakat" class="alignnone" width="500" height="98" /><br />
Ausgerechnet heute fanden mal wieder Großdemonstrationen gegen Atomkraft statt. Diesmal aufgrund den<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C5%8Dhoku-Erdbeben_2011"> erschreckenden Geschehnissen in Japan</a>. &#8211; Schon im letzten Jahr, 18.09.10, fand in Berlin eine Großdemonstration mit 100.000 Menschen statt. Damals wegen und gegen die Laufzeitverlängerung, welche die CDU-Regierung durchzusetzten begann. Da schon wäre ich gerne dabei gewesen, wollte aber nicht auf Krücken hin&#8230;<br />
<strong>Meine Blogbeiträge gegen Atomkraft:</strong> <a href="http://www.auge24.eu/2010/07/der-ausstieg-aus-dem-ausstieg-ist-mein-ausstieg/">14.07.2010</a> | <a href="http://www.auge24.eu/2010/07/missgeschicke-des-alltags-folge-3/">30.07.2010</a> | <a href="http://www.auge24.eu/2010/09/strom-schlussabrechnung-mit-vattenfall/">18.09.2010</a>.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_geburtstag2.gif" title="Wir haben es satt" class="alignright" width="150" height="133" /><small>Da fällt mir ein: Ich kann mich nicht erinnern, dass ich je zuvor an einer Demonstration teilnehmen wollte. Nicht das ich bis dahin total unpolitisch gedacht habe, aber echtes Engagement fehlte immer. &#8211; Die zweite Demo, an der ich gerne teilgenommen hätte, war am 22.01.2011 in Berlin (zur Grünen Messe): &#8220;<a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/">Wir haben es satt!</a> &#8211; Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten.&#8221; An dem Tag musste ich leider Arbeiten.</small><br />
Auch heute gingen in Berlin wieder 100.000 Menschen gegen Atomkraft auf die Straße.<br />
Und ich war wiedermal verhindert. Diesmal saß ich im Kreise meiner Familie im Garten der Eltern. Es wurde gegrillt, &#8220;Angrillen&#8221; zu Saisonbeginn! Zwischenzeitig fiel zwar ein wenig Hagel vom Himmel herab, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch, denn überwiegend schien die Sonne. Für mich gab es natürlich vegetarische &#8220;Bratwürste&#8221; und &#8220;Hamburger&#8221; und &#8220;Schnitzel&#8221;, dazu vegetarischen Nudelsalat &#038; Co. Später gab es dann noch Kaffee und Kuchen&#8230; </p>
<p>Laut <a href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1588993/100-000-Menschen-bei-Berliner-Anti-Atom-Demo.html">Berliner Morgenpost</a> hatte ich eine <em>super</em> Demo verpasst:<br />
<small>&#8220;Der Berliner Demonstrationszug glich teilweise einem Familienfest, viele Menschen hatten ihre Kinder mitgebracht. Über der Menge schwebten tausende grüne und rote Luftballons mit dem Sonnensymbol „Atomkraft &#8211; Nein Danke“. Am Straßenrand heizten Musiker den Demonstranten ein. Viel Musik gab es auch auf der Kundgebung. So sang die Sängerin <em>Kleingeldprinzessin</em> und zum Schluss spielte unter dem Jubel von Abertausenden die Berliner Band <em>Wir sind Helden</em> auf.&#8221;</small></p>
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		<title>Kleine Tipps erhalten die Freundschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundsätzliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Bildversion Heute per E-Mail einen Freundschaftsdienst von Lucky Strike erhalten&#8230; Überschrift: &#8220;Kleine Tipps erhalten die Freundschaft&#8221;. Und in der E-Mail stand dann mal frei nach Schnauze übersetzt: RAUCHEN IST SCHEIßE!!! Im Anhang der Mail fand sich noch folgender Hinweis: &#8220;Nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Tabakwerberichtlinie ist Werbung für Tabakprodukte im frei zugänglichen [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.auge24.eu/2011/03/kleine-tipps-erhalten-die-freundschaft/">&#8595; Read the rest of this entry...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_lucky.jpg" title="RAUCHER STERBEN FRÜHER" class="alignnone" width="500" height="298" /><br />
<small><a href="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_lucky_gross.jpg">Große Bildversion</a></small><br />
Heute per E-Mail einen Freundschaftsdienst von Lucky Strike erhalten&#8230; Überschrift: &#8220;Kleine Tipps erhalten die Freundschaft&#8221;. Und in der E-Mail stand dann mal frei nach Schnauze übersetzt: <strong>RAUCHEN IST SCHEIßE!!!</strong><br />
<em>Im Anhang der Mail fand sich noch folgender Hinweis:</em><br />
<small>&#8220;Nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der EU-Tabakwerberichtlinie ist Werbung für Tabakprodukte im frei zugänglichen Internet verboten. Da der Umfang des Internetwerbeverbotes auslegungsbedürftig ist, wird die Frage der Internetwerbung zurzeit gerichtlich geklärt. Wir sind deshalb gezwungen, die Lucky Strike Internetseite in jedem Fall bis zur Klärung abzuschalten.&#8221; &#8211; Siehe auch: www.lucky-strike.de </small><br />
Einfach klasse! <strong>Als militanter Ex-Raucher stehe ich ja auf restriktive Maßnahmen&#8230; <img src='http://www.auge24.eu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong><br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2011/blog_lucky_berlin.jpg" title="Freie Luft für Berlin" class="alignright" width="322" height="256" /><small>Wer Berliner ist und wem der Nichtraucherschutz noch nicht weit genug geht, der kann wie ich die Volksinitiative &#8220;<a href="http://www.frische-luft-fuer-berlin.de/">Frische Luft für Berlin</a>&#8221; unterstützen&#8230; Ich wurde im Februar mitten in der Berlinale-Schlange vor dem Ticketschalter angesprochen und habe mich sofort in die Unterschriftenliste eingetragen. Natürlich soll man die Raucher nicht von einem auf den anderen Tag kriminalisieren, den Nichtraucherschutz aber radikal denken und schrittweise ausweiten. So solls sein!</small></p>
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