Zunächst mal vorweg: Soja-Milch und Soja-Reis-Drink sind vom Geschmack her entfernte Verwandte und man kann die beiden nicht miteinander vergleichen! Soja-Milch schmeckt gewöhnungsbedürftig kräftig und meiner Meinung nach nicht wirklich gut. Dagegen ist der Soja-Reis-Drink leicht und mild und ABSOLUT LECKER!!! – Ich hab vor wenigen Wochen den Soja-Reis das erste Mal gekauft und war gleich nach dem Probieren süchtig nach dem Zeug. Der Geschmack erinnert an den von Milch, allerdings mit einem leicht süßen Reis-Geschmack. Im Kaffee verhält er sich geschmacksneutral, so dass ein Unterschied zu Kaffe mit herkömmlicher Milch nicht raus zu schmecken ist. Soja-Reis-Drink ist ein rein pflanzliches Getränk und kann ebenso vielseitig verwendet werden wie Milch, also zum Backen und Kochen, aber auch in Müsli und Desserts. (Der Back- und Kochtest steht aber noch aus!) Und auch im direkten oberflächlichen Vergleich der Inhaltsstoffe und Nährwerte ergeben sich, abgesehen vom Eiweißgehalt der Milch, kaum eklatante Unterschiede, da z.B. auch in Soja-Reis Kalzium enthalten ist. Soja-Reis ist daher eine vollwertige Alternative und bei weitem mehr als nur Milchersatz für Veganer. Den einzigen Nachteil, den ich erwähnen kann, ist der fast doppelt so hohe Preis von etwa 90 Cent pro Liter, der aber mit einem meiner Meinung nach doppelt so guten Geschmack wett gemacht wird. Ich bin noch lange kein Veganer und ich werde auch weiterhin Produkte mit Milchanteil verzehren, aber der reine Milchbedarf wird jetzt durch Soja-Reis-Drink gedeckt, Kuhmilch werde ich keine mehr kaufen!
- Spielt dann noch oder vor allem erst das Gewissen oder die Verantwortung bei der Wahl der Nahrung eine Rolle, dann liegt Soja-Reis-Drink bei der Betrachtung von Umweltaspekten oder der Tierethik unangefochten vorn. Denn für Soja-Reis-Drink wird keine Kuh bis zur Erschöpfung als Milchmaschine geknechtet (und gequält). Ich persönlich wähle dann darüber hinaus noch den Soja-Reis mit Bio-Siegel, in der Hoffnung ein von Gentechnik freies und im Anbau weitgehend umweltschonendes Produkt gekauft zu haben.
Ganz zum Schluss, was niemand glaubt: Mit dem Verzicht auf Milch tut man auch der eigenen Gesundheit Gutes! Denn seit geraumer Zeit verdichtet sich der Verdacht, dass eine hohe eiweißreiche Ernährung das Entstehen von Krebserkrankungen fördert.
ALSO: UNBEDINGT SOJA-REIS-DRINK PROBIEREN UND ALS ALTERNATIVE ZUR MILCH IN BETRACHT ZIEHEN!
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Milch contra Soja-Reis
Montag, 15. März 2010Fruchtgummi-Leckerei
Samstag, 23. Januar 2010
Seitdem ich vegetarisch lebe, konnte ich meinen Heißhunger auf Gummibärchen und Co nicht mehr stillen. Denn Fruchtgummis sind, auch wenn es danach ausschaut, auf keinen Fall vegetarisch! In dem ganzen Zeug ist Gelatine. Und Gelatine ist vom Tier! – Heute Abend aber war ich noch bei meinem Supermarkt an der Ecke einkaufen und machte eine neue, sensationelle Entdeckung! “Seitenbacher Frucht-Hütchen“: Ohne künstliche Aromen, ohne künstliche Farbstoffe, ohne künstliche Zitronensäure, ohne Milchbestandteile, so gut wie fettfrei, ohne Gelatine, glutenfrei und zu 100% vegan! Dazu die besten Zutaten. – Unterschiedliche Geschmackssorten, wie zum Beispiel “Grapefruit Papageien” oder “Limetten-Schildkröten” lassen scheinbar keine Langeweile zu. Eine 100 Gramm – Packung kostet 1,49 Euro. – - Ich hatte gleich zwei Packungen gekauft und, während ich diesen Beitrag schrieb, beide leer gegessen. Puh, von den Kalorien hauen die aber trotzdem ganz schon rein… Jetzt werde ich noch eine Runde Joggen gehen. Zum Verdauen! Egal wie kalt es draußen ist!!!
Aber eigentlich:
– der Entdeckung wegen…
Weihnachtsbraten
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Telefongespräch mit meiner Mutter:
Etwa vor zehn Tagen.
Mutter: Kommst du Heiligabend zu uns?
Sohn: Ja, ich komme. …
Mutter: Es gibt Schweinebraten!
Sohn: Aha, aber nicht nur? Auch Kartoffeln und Rotkohl?
Mutter: Bist du immer noch “Vegetarier”?
Sohn: Ja… aber ist ja kein Problem. Ich esse dann einfach Kartoffeln und Rotkohl.
Mutter: Nur Kartoffeln und Rotkohl, was soll das? Das Fleisch ist ganz mager, das kannst du eigentlich essen.
Sohn: Nein! Ich esse kein Fleisch.
Mutter: Da ist überhaupt kein Fett dran!
Sohn: Ich esse kein Fleisch!
Mutter: Aber Soße?
Sohn: Wenn da Fleisch drin war, – die dann auch nicht!
Mutter: Was ist bloß los mit dir? Du hast doch früher auch immer Fleisch gegessen!
Sohn: Jetzt halt nicht mehr. Dinge ändern sich manchmal.
Mutter: Auf einmal! Du spinnst!
Ende.
Fleischlos Leben
Sonntag, 20. Dezember 2009
Auch wenn es etwas mehr als 30 Jahre gedauert hat, aber seit dem 08.08.09, also seit mehreren Monaten schon, lebe ich vegetarisch! Vor allem bin ich Vegetarier, weil ich es für richtig halte. „Für richtig“ könnte ich ausschweifend mit Umweltschutz und mit Ethik, mit der Ehrfurcht vor dem Leben und sonst mit irgendetwas begründen. Aber ich denke, es ist eine Anlage von mir, ich fühle mich mit dem Verzicht auf Fleisch (und Fisch) einfach besser. Das Rationale ist dabei beiseite gelegt.
Mittlerweile bin ich, den Rechtfertigungsversuchen wegen, die mir abgefordert wurden, halbwegs informiert und davon überzeugt, dass bei einer ausgewogenen (vegetarischen) Lebensweise keine schwerwiegenden gesundheitlichen Nachteile entstehen. Ein Vegetarier lebt jedenfalls gesünder als der bundesdeutsche Durchschnitt.
Die Idee ohne Fleisch leben zu wollen, beschäftigte mich schon als kleinen Jungen. Die Umsetzung hatte ich immer wieder verworfen. Weil aber mein rauchfreies Leben ein Jahr nach X alt wurde, überlegte ich mir im Vorfeld, wie ich noch weiter über mich hinausgehen kann. Frei nach Slotderdijk, vom letzten Gipfelstürmen, welches längst Basislager geworden ist, zu höheren Ebenen streben und nicht verweilen! Nach dem erfolgreichen Besiegen der Nikotinsucht musste ein weiteres grundlegendes Leben veränderndes Element Einzug halten.
Die Prämisse ist jetzt die: Ich esse alles vom lebenden Tier (Eier, Käse) und nichts vom toten Tier. Ich habe mir eine Probephase von einem Jahr auferlegt. Aber jetzt kann ich schon sagen, dass ich paradoxerweise abwechslungsreicher esse und ich mich mit dem Verzicht wirklich gut fühle. Es ist natürlich wie mit den Zigaretten. Wenn sich jemand eine Currywurst mit Pommes holt, dann hätt ich im ersten Moment auch sehr gerne Currywurst, aber vegetarischer Kartoffelsalat mit Pommes geht doch auch!
Das Gute am Rande: Wenn mich in der Zukunft wieder irgendwelche Geldeintreiber von AktionTier in der Fußgängerpassage ansprechen, dann werde ich im Vorbeilaufen sagen können: “Ich bin Vegetarier, – mehr kann man doch wirklich nicht für den Tierschutz tun!” Das gleiche gilt für alle Umweltschutzverbände!
Video auf YouTube.de
Mc Umwelt’s Greenwashing
Samstag, 12. Dezember 2009
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Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich Anfang der 90er Jahre in der Schule Dokumentarfilme über die Zerstörung des Regenwaldes gesehen habe, über Abholzung und Brandrodung, und speziell sogar einen Film über Fluch und Segen von McDonald’s. – Gewissen geht scheinbar mit der Mode, kommt und geht: Damals konnte man in der Öffentlichkeit kaum mit Pelz auftreten, ohne rasch unter Rechtfertigungsdruck zu geraten; wer Tropenholz schön fand, musste sich bohrende Fragen gefallen lassen. Heute ist das anders. Der Pelz kommt wieder in Mode, Teak-Hölzer in der eigenen Wohnung sind schick. McDonald’s, Burger King und Co stehen in der öffentlichen Diskussion selten mehr an dem Pranger, sondern sind in der Alltagskultur feste Größen. (McDonald’s beispielsweise ist laut einer Umfrage die beliebteste Marke unter Jugendlichen.)
Niemanden scheint zu interessieren, welche Umweltsünden McDonald’s begeht. Selbst das Offensichtliche wird nicht mehr hinterfragt. – Am 23. November 2009 gab McDonald’s bekannt, dass in Europa die Firmenfarbe wechseln wird. Das gelbe Logo wird beibehalten, allerdings wird der Hintergrund zukünftig grün statt rot, „als Bekenntnis zur und Respekt vor der Umwelt“. Die Leute von McDonald’s sind doch wirklich cool! Also: Gedanken zum Umweltschutz braucht sich der Einzelne nicht machen, wenn er bei McDonald’s isst. Das übernimmt McDonald’s schon. –

Einige Links zum Thema:
DeutschlandRadio: McDonald’s grün gewendet
Greenpeace: Auch McDonald’s verantwortlich für Urwaldzerstörung
Wikipedia: Greenwashing