<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AWA&#039;s blogging &#187; Berlin &amp; Co</title>
	<atom:link href="http://www.auge24.eu/category/berlin-co/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.auge24.eu</link>
	<description>Andreas Wolfgang Augstein</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Aug 2010 12:27:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>&#8220;Mikrofon kaputt: Eins, Vier.&#8221;</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 17:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterbesuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=494</guid>
		<description><![CDATA[Video auf YouTube.de Die Berliner Philharmoniker geben jedes Jahr ihr letztes Konzert zum Abschluss der Saison unter freiem Himmel. Rund 20.000 Zuh&#246;rer lauschen dann in der Berliner Waldb&#252;hne den musikalischen Kl&#228;ngen. – Auch letzten Sonntag wieder, zu einer „Nacht der Liebe“, so das musikalische Motto. Und ich war, wie schon letztes Jahr, live dabei. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fvAG-acbmyA&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fvAG-acbmyA">Video</a> auf YouTube.de</small><br />
Die Berliner Philharmoniker geben jedes Jahr ihr letztes Konzert zum Abschluss der Saison unter freiem Himmel. Rund 20.000 Zuh&ouml;rer lauschen dann in der Berliner Waldb&uuml;hne den musikalischen Kl&auml;ngen. – Auch letzten Sonntag wieder, zu einer „Nacht der Liebe“, so das musikalische Motto. Und ich war, wie schon letztes Jahr, live dabei. Ein Jahr zuvor (2008) sah ich durch Zufall die Live&uuml;bertragung im Fernsehen und war sofort hin und weg: Bei sommerlichen Temperaturen im Freien von den letzten kraftvollen Sonnenstrahlen der Sommersonne &uuml;ber die D&auml;mmerung bis in eine lauwarme Nacht hinein klassischen Kl&auml;ngen lauschen, zumal vom besten Symphonieorchester der Welt, das kann doch nur spitze sein. Letztes Jahr also war ich das erste Mal in der Waldb&uuml;hne. Das Motto &#8220;Russische Rhythmen&#8221; und f&uuml;r mich ein Platz auf der Liegewiese, direkt vor der B&uuml;hne&#8230; Alles h&auml;tte damals schon so sch&ouml;n beschwingt und wundervoll werden k&ouml;nnen, wie es mich wegen der Fernseh&uuml;bertragung 2008 ahnen lie&szlig;. Die Liegewiese aber war total &uuml;berf&uuml;llt, ich sa&szlig; beengt und unwohl, und zum letzten Drittel der Vorstellung regnete es aus allen K&uuml;beln, wo dann zum Gl&uuml;ck alle standen und ich eigentlich nur das eine &Uuml;bel mit dem anderen tauschte. &#8211; Mit kurzer Hose und d&uuml;nner Trainingsjacke &uuml;berstand ich den Abend. Und nach all dem wusste ich: Wenn ich eine Karte zu der wohl immer ausverkauften Veranstaltung kriege, dann n&auml;chstes Jahr auf jeden Fall wieder! Und so war es auch. Im Januar konnte ich eine Karte, Block H, f&uuml;r 39 Euro ergattern. Diesmal lautete das Motto &#8220;Nacht der Liebe&#8221;.<br />
Die Berliner Philharmoniker begleiteten die amerikanische Sopranistin Renée Fleming und und spielten au&szlig;erdem stimmungsvolle Instrumentalst&uuml;cke, in deren Mittelpunkt die Liebe steht. Dirigent war Ion Marin.<br />
Es war einfach klasse! Ich hatte einen guten Platz und das Wetter stimmte bis zum Schluss. &#8211; Aber der Reihe nach&#8230;<br />
Gegen Mittag machte ich mich nach Spandau auf, um in Ruhe das Achtelfinale der Fu&szlig;ball-WM 2010 in einer Kneipe gucken zu k&ouml;nnen. Die deutsche Nationalmannschaft gewann in einem geschichtstr&auml;chtigen Spiel gegen England souver&auml;n mit 4:1. Nach dem Spiel machte ich mich gleich in Richtung Waldb&uuml;hne auf und stand wie letztes Jahr erst mal einige Zeit an.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_waldbuehne1.jpg" title="Anstehen vor dem Eingang der Waldb&uuml;hne" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Drinnen war die Waldb&uuml;hne schon gut gef&uuml;llt und viele Besucher waren mit Picknick besch&auml;ftigt. &Uuml;berall a&szlig;en und tranken die Menschen ihr Mitgebrachtes und &uuml;berbr&uuml;ckten so die Zeit. Einlass war schon ab 18 Uhr, ich kam um 19 Uhr an und musste also nicht allzu lange warten, bis endlich gegen 20:15 Uhr das Musikkonzert los ging.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_waldbuehne2.jpg" title="Kurz vor dem Musikkonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldb&uuml;hne" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Direkt eine Sitzreihe vor mir nahm ein P&auml;rchen Platz, die w&auml;hrend der Berlinale im Kino, bei der Dokumentation &#8220;Deutsche Alkoholiker&#8221;, schon mal neben mir sa&szlig;en. So als ob damals der Titel des Films auch bei dem Mann Programm war, trank dieser ordentlich viel Rotwein weg. Und diesmal war es nicht anders. Auch in der Waldb&uuml;hne trank er so viel von dem Zeug, dass man immer wieder den Rotwein-Geruch in der Nase hatte. Damals im Kino fragte er mich nach dem Film, der davon berichtetet dass Alkoholiker nicht immer klischeehaft irgendwelche Stereotypen best&auml;tigen: &#8220;Was war das denn jetzt? Fanden Sie den Film denn gut?&#8221; Ich sagte damals nichts dazu. Aber nicht nur, dass Er mir suspekt war, seine Freundin tat ihres dazu, weil sie immer wieder, wenn beide miteinander schmusten, seinen Hintern in einer absonderlichen Art mit der Hand liebkoste. Mir blieb nichts weiter &uuml;brig, als dies Schauspiel mit an zu gucken. Das Gute war, dass es w&auml;hrend der Veranstaltung immer dunkler wurde. Die Leute rechts und links von mir waren und blieben eher unscheinbar. Aber alles in allem waren alle um mich herum angenehme Zeitgenossen. Endlich spielten sich die Musiker des Orchesters ein und starteten kurz vor Anpfiff noch einige Laola-Wellen, kurz nachdem der Dirigent unter st&uuml;rmenden Beifall die B&uuml;hne betrat.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LF4r5WScNgo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LF4r5WScNgo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LF4r5WScNgo">Video</a> auf YouTube.de</small><br />
Der Dirigent w&uuml;nschte dem Publikum einen sch&ouml;nen Abend und meinte, dass nach dem furiosen deutschen Fu&szlig;ballsieg gegen England die Nacht der Liebe umso mehr genossen werden kann. Mittendrin rief er in das Mikrofon: &#8220;Mikrofon kaputt: Eins, Vier!&#8221; &#8211; Das Publikum applaudierte&#8230; Das Konzert war richtig toll, die Nacht war sommerlich warm und ab und an wehte ein angenehmer Wind von den Tannenwipfeln hinab ins Halbrunde. &Uuml;berall im Publikum wurden Kerzen und Wunderkerzen entz&uuml;ndet und in die H&ouml;he gehalten. Die Atmosph&auml;re war, passend zum Thema, richtig romantisch. Zum Abschluss spielte das Orchester traditionell &#8220;Die Berliner Luft&#8221; und verabschiedete sich mittendrin und &uuml;berraschenderweise noch mit dem Gedr&ouml;hne aus den, in dieser WM ber&uuml;hmt und ber&uuml;chtigt gewordenen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vuvuzela">Vuvuzelas</a>.<br />
<object width="425" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TTGrmcNmCys&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/TTGrmcNmCys&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="340"></embed></object><br />
- N&auml;chstes Jahr hoffentlich wieder&#8230; Dann will ich aber, wenn das Wetter stimmt, mit dem Fahrrad zur Walb&uuml;hne radeln und in meinem Rucksack ein Sitzkissen, etwas zu Essen und zu Trinken, ein Fernglas (bei gleichem Sitzplatz) und vielleicht Wunderkerzen dabei haben.<br />
<img src='http://www.augstein.org/pics/elements/line1.gif' alt='line1' class='aligncenter' /><br />
Themenabend: <big><strong>Nacht der Liebe</strong></big><br />
Die Berliner Philharmoniker in der Waldb&uuml;hne<small>, So., 27. Juni 2010</small>.<br />
Dirigent: Ion Marin.<br />
Sopran: Renée Fleming.<br />
• <strong>Modest Mussorgsky</strong> (1839-1881)<br />
Johannisnacht auf dem Kahlen Berge (1866/67)<br />
<small>Bearbeitung und Orchestrierung von Nikolai Rimsky-Korsakow (1886) mit dem originalen Finale von Modest Mussorgsky (1867)</small><br />
<small><strong>Allegro feroce &#8211; Poco più sostenuto &#8211; Tempo primo &#8211; Poco più sostenuto &#8211; Animato &#8211; Poco meno mosso</strong></small><br />
• <strong>Antonin Dvorak</strong> (1841-1904)<br />
Rusalka<br />
<small>Oper in drei Akten op. 114 (1900), Libretto: Jaroslav Kvapil</small><br />
<small><strong>&#8220;Mesicku na nebi hlubokém&#8221; (Lied an den Mond der Rusalka aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Bedrich Smetana</strong> (1824-1884)<br />
Dalibor<br />
<small>Oper in drei Akten (1865-1870), Text: Josef Wenzig in tschechischer &Uuml;bersetzung von Ervin Spindler</small><br />
<small><strong>&#8220;Dobrá, Já mu je dám! Jak je mi?&#8221; (Arie der Milada aus dem 2. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Aram Chatschaturjan</strong> (1903-1978)<br />
Spartakus<br />
<small>Ballett in vier Akten (1950-1954), Szenario: Nikolaj Wolkow</small><br />
<small><strong>Adagio des Spartakus und der Phrygia aus dem 3. Akt</strong></small><br />
• <strong>Richard Strauss</strong> (1864-1949)<br />
Capriccio<br />
<small>Konversationsst&uuml;ck f&uuml;r Musik in einem Akt opt. 85 (1940/41), Text: Clemens Krauss</small><br />
<small><strong>&#8220;Morgen mittag um elf!&#8221; (Letzte Szene: Gr&auml;fin allein)</strong></small><br />
<em>PAUSE</em><br />
• <strong>Richard Wagner</strong> (1813-1883)<br />
Rienzi, der Letzte der Tribunen<br />
<small>Oper in f&uuml;nf Akten (1838-1840), Libretto: Richard Wagner</small><br />
<small><strong>Ouvert&uuml;re: Molto sostenuto e maestoso &#8211; Allegro energico &#8211; Un poco più vivace &#8211; Molto più stretto</strong></small><br />
• <strong>Erich Wolfgang Korngold</strong> (1897-1957)<br />
Die tote Stadt<br />
<small>Oper in drei Akten op. 12 (1920), Libretto: Erich Wolfgang und Julius Korngold nach Georges Rodenbach</small><br />
<small><strong>&#8220;Gl&uuml;ck, das mir verblieb&#8221; (Mariettas Lied aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Richard Strauss</strong><br />
Zueignung op. 10 Nr. 1 (1885)<br />
<small>Fassung mit Orchesterbegleitung (1940), Text: Hermann von Gilm</small><br />
• <strong>Edward Elgar</strong> (1857-1934)<br />
Salut d´amour op. 12 (1888/89)<br />
<small>Andantino &#8211; Tempo più lento</small><br />
• <strong>Giacomo Puccini</strong> (1858-1924)<br />
La Bohème<br />
<small>Oper in vier Bildern (1896), Libretto: Luigi Illica und Giuseppe Giacosa</small><br />
<small><strong>&#8220;D`onde lieta usci&#8221; (Arie der Mimi aus dem 3. Bild)</strong></small><br />
• <strong>Ruggero Leoncavallo</strong> (1857-1919)<br />
La Bohème<br />
<small>Oper in vier Akten (1897), Libretto vom Komponisten</small><br />
-<small><strong>&#8220;Musetta svaria sulla bocca viva&#8221; (Arie der Mimi aus dem 1. Akt)</strong></small><br />
-<small><strong>&#8220;Mimi Pinson, la biondinetta&#8221; (Arie der Musette aus dem 4. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Giacomo Puccini</strong><br />
Turandot<br />
<small>Oper in drei Akten (1926), Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni</small><br />
<small><strong>&#8220;Tu che di gel sei cinta&#8221; (Arie der Liù aus dem 3. Akt)</strong></small><br />
• <strong>Peter Tschaikowsky</strong> (1840-1893)<br />
Romeo und Julia<br />
<small>Fantasie-Ouvert&uuml;re nach Shakespeare (1869/70)</small><br />
<small><strong>Andante non tanto quasi Moderato &#8211; Allegro giusto &#8211; Moderato assai</strong></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/06/mikrofon-kaputt-eins-vier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>34. Fahrradsternfahrt</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/06/34-fahrradsternfahrt/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/06/34-fahrradsternfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 20:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Co]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=362</guid>
		<description><![CDATA[34. Fahrradsternfahrt, 6. Juni 2010. Heute fand in Berlin und Brandenburg die 34. Fahrrad-Sternfahrt statt. Die Sternfahrt unter dem Motto &#8220;Radfahren &#8211; aber sicher!&#8221; ist die gr&#246;&#223;te Fahrraddemonstration weltweit! Auf 19 Routen konnten die Radfahrer aus dem Berliner Umland via Avus und Autobahn-S&#252;dring zum Gro&#223;en Stern radeln. Die Sternfahrt endete gegen 14 Uhr beim traditionellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_gross.JPG"><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_klein.JPG" title="Karte der Fahrradsternfahrt" class="alignright" width="200" height="253" /></a><strong><small>34. Fahrradsternfahrt, 6. Juni 2010.</strong><br />
Heute fand in Berlin und Brandenburg die 34. Fahrrad-Sternfahrt statt. Die Sternfahrt unter dem Motto &#8220;Radfahren &#8211; aber sicher!&#8221; ist die gr&ouml;&szlig;te Fahrraddemonstration weltweit! Auf 19 Routen konnten die Radfahrer aus dem Berliner Umland via Avus und Autobahn-S&uuml;dring zum Gro&szlig;en Stern radeln. Die Sternfahrt endete gegen 14 Uhr beim traditionellen <a href="http://www.umweltfestival.de/">Umweltfestival</a> der Gr&uuml;nen Liga am Brandenburger Tor.<br />
Bei der Sternfahrt handelt es sich um eine Demonstration f&uuml;r den Fahrradverkehr, die nach dem Versammlungsrecht angemeldet ist. Ihr Zweck ist es, f&uuml;r die Anerkennung des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel zu demonstrieren. <strong><a href="http://www.adfc-berlin.de/">ADFC-Berlin</a></strong></small><br />
Ich hatte mich f&uuml;r die etwa 63,5km lange <a href="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_tour07.pdf">Tour Nummer 7</a> entschieden. Das Wetter war richtig gut. So gut, dass man sich gegen Sonnenbrand sch&uuml;tzen musste. Bekleidet war ich mit einem T-Shirt und kurzer Hose. Startpunkt war f&uuml;r mich gegen 09:00 Uhr am Bahnhof Oranienburg. Mit der S-Bahn fuhr ich zum Bahnhof Oranienburg und reihte mich, als es endlich losging, hinter den Spitzenfahrern vom ADFC ein, die Tempo und Strecke vorgaben. Am Anfang war ich doch ein wenig entt&auml;uscht dar&uuml;ber, dass das Tempo sehr gem&uuml;tlich und ohne Schwitzen zu bewerkstelligen war. Aber mittendrin gefiel mir dieser gem&uuml;tliche Charakter immer mehr, ich lie&szlig; mich mal fallen, holte wieder auf oder machte am Rand eine kurze Pause, um mir das Ganze von Au&szlig;en anzugucken.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_bild1.jpg" title="Fahrrad-Sternfahrt Berlin 2010" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Zuerst waren es nur wenige hundert Leute, aber je weiter man mit dem <a href="http://www.auge24.eu/2009/04/mein-fahrrad/">Rad</a> nach Berlin radelte, desto dichter wurde es, umso mehr Radfahrer stie&szlig;en hinzu. In der Sch&ouml;nhauser Allee gab es dann auch die ersten kleinen Zwangspausen, weil es kurz nicht mehr weiter ging. Aber vor allem in den angrenzenden Stra&szlig;en warteten Autofahrer darauf, endlich wieder freie Fahrt zu haben.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_bild2.jpg" title="Fahrrad-Sternfahrt Berlin 2010" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Aber durch die immer mehr werdenden Radfahrer waren Autofahrer zu erheblicher Wartezeit verdammt, die mit Sicherheit an den Kr&auml;ften zerrte. Als Radfahrer war das Gef&uuml;hl daf&uuml;r umso sch&ouml;ner, die breiten Hauptverkehrsstra&szlig;en der Stadt f&uuml;r eine sch&ouml;ne und ungest&ouml;rte Tour in Beschlag zu nehmen.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_bild3.jpg" title="Fahrrad-Sternfahrt Berlin 2010" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Highlight der Sternfahrt war das Befahren der Stadtautobahn, die man von allen Touren aus erreichte. Besonders die Fahrt durch den Autobahntunnel war beeindruckend und gerade deshalb wohl mit besonders lautem Klingel- und Tr&auml;llerkonzert, mit begeistertem Gegr&ouml;lle und mit Freudenschreie begleitet.<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h6GdiVCA7B0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/h6GdiVCA7B0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" class="aligncenter" width="425" height="344"></embed></object> <small><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h6GdiVCA7B0">Video</a> auf YouTube.de</small><br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_bild4.jpg" title="Fahrrad-Sternfahrt Berlin 2010" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
Auf der Autobahn konnte ich dann auch das erste Mal richtig Geschwindigkeit aufnehmen. Andere wiederum machten eine kleine Snack-Pause am Standstreifen. Danach ging die Fahrt &uuml;ber den Kurf&uuml;rstendamm zur Siegess&auml;ule und fand kurz vor dem Brandenburger Tor beim Umweltfestival ihr Ende. Ich lief hinter den St&auml;nden der Aussteller an dem Ganzen vorbei, weil ich keine M&ouml;glichkeit hatte, mein Rad anzuschlie&szlig;en und verzichtete auf eine Erkundung des Umweltfestivals. Ich machte mich auf den direkten Heimweg und g&ouml;nnte mir zu Hause ein sch&ouml;nes Vollbad und ein Nachmittagsschl&auml;fchen.<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_sternfahrt_2010_bild5.jpg" title="Fahrrad-Sternfahrt Berlin 2010" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
<em>Fazit:</em> Gro&szlig;e sportliche Herausforderungen sind mit der Sternfahrt nicht zu bew&auml;ltigen, weil man &uuml;berwiegend gem&auml;chlich mit etwa 15-20km/h unterwegs ist. Also eigentlich eine ideale Veranstaltung f&uuml;r Familienausfl&uuml;ge. Jedenfalls eine Tour, auf der man ungest&ouml;rt immer Zeit und Kraft hat, mit anderen Radfahrern gem&uuml;tlich Plausch zu halten. N&auml;chstes Jahr gerne wieder&#8230;<br />
<strong>Meine Fotos zur Sternfahrt, <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157624218875016/detail/">hier klicken</a>!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/06/34-fahrradsternfahrt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berliner Comicb&#246;rse</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/04/berliner-comicboerse/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/04/berliner-comicboerse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 22:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Malen & Zeichnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[Beim morgendlichen Kaffee dudelte heute das Radio im Hintergrund und mittendrin berichtete der Moderator davon, dass in der City-West die Berliner Comicb&#246;rse f&#252;r den heutigen Tag ihre Tore &#246;ffnet. Aha- Comicb&#246;rse! Noch nie was davon geh&#246;rt&#8230; Aber neugierig war ich schon, weil ich einen guten Comic zu sch&#228;tzen wei&#223;. Ich suchte also im Internet nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Berliner Comicb&ouml;rse, Plakat" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_comicboerse_april.jpg" alt="" width="180" height="381" />Beim morgendlichen Kaffee dudelte heute das Radio im Hintergrund und mittendrin berichtete der Moderator davon, dass in der City-West die <strong>Berliner Comicb&ouml;rse</strong> f&uuml;r den heutigen Tag ihre Tore &ouml;ffnet. Aha- Comicb&ouml;rse! Noch nie was davon geh&ouml;rt&#8230; Aber neugierig war ich schon, weil ich einen guten Comic zu sch&auml;tzen wei&szlig;. Ich suchte also im Internet nach weiteren Informationen: F&uuml;r drei Euro Eintritt sollte man viele bedeutende Comicverlage, ebenso Comiczeichner und ganz ganz viele Comics bestaunen d&uuml;rfen. Nachdem ich ausreichend informiert war, schrieb ich noch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Comicb%C3%B6rse">fehlenden Wikipedia-Artikel</a> und machte mich dann am Vormittag, mit drei Euro in der Tasche und meinem Fotoapparat, in Richtung Kurf&uuml;rstendamm auf. &#8211; Es war ein herrlicher Tag. Ein strahlend blauer Himmel, kaum eine Wolke, und nur ab und an eine leichte Brise Wind, die dann aber angenehm erfrischend war, weil sich auch die Sonne von ihrer kr&auml;ftigen Seite zeigte. Dar&uuml;ber hinaus ergr&uuml;nt es endlich &uuml;berall und der liebliche Duft der Str&auml;ucher liegt seit wenigen Tagen mal hier mal da in der Luft. Dieser Sonntag war wie daf&uuml;r gemacht, die Biergartenzeit, die Grillsaison oder eine andere ritualisierte Freizeitaktivit&auml;t unter freiem Himmel zu er&ouml;ffnen. Sommerbekleidung war also angesagt. D&uuml;nne Hose und ein T-Shirt. Angekommen vor meiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahnhof_Rathaus_Reinickendorf">U-Bahn-Station</a> (Der s&uuml;dliche Ausgang) fand ich dann noch auf dem verkachelten Boden, eben dieser Station, ein durchaus regsames Schauspiel vor. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4532553588/" title="Ameise von auge24.eu bei Flickr"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2801/4532553588_5fae2a2c70_t.jpg" width="100" height="75" alt="Ameise" /></a> Ameisen umkreisten ein kleines St&uuml;ck Zucker und ackerten sich daran ab. Zwei Ameisenwege f&uuml;hrten zum umtanzten Traum und wieder zur&uuml;ck. &#8211; - <em>Halt mal! Wann komm ich denn endlich zur Comicb&ouml;rse? Jetzt, den Ausschweifungen wegen, einen ordentlichen Sprung weiter in der Geschichte:</em>&#8230; Am Ellington Hotel angekommen, gelangte ich &uuml;ber einen Nebeneingang zur Comicb&ouml;rse. Ich lief durch die alle R&auml;umlichkeiten, das erste Mal und auch ein zweites Mal und schwups, gute zwanzig Minuten sp&auml;ter war ich wieder raus. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4532557152/" title="Comicb&ouml;rse Berlin von auge24.eu bei Flickr"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4044/4532557152_53df30ff29_m.jpg" width="240" height="180" alt="Comicb&ouml;rse Berlin" /></a><br />
Der Charme der B&ouml;rse gleicht einem ordentlichen aber zweitklassigen Tr&ouml;delmarkt mit viel Ware in Pappkartons. Eyecatcher gab es eigentlich keine, und ohne vern&uuml;nftige Orientierung muss man sich durch die unz&auml;hlig vielen Comics man&ouml;vrieren, als w&auml;re man am W&uuml;hltisch. Und auch die anzutreffenden Comiczeichner sind in dem Gedr&auml;nge derart verbaut, dass man meinen k&ouml;nnte, sie blickten nicht hinab, weil sie gerade ihr zeichnerisches K&ouml;nnen unter Beweis stellen, sondern allein aufgrund des depressiv machenden Charakters der &ouml;rtlichen Enge. Und so l&auml;uft man auch bei denen wieder und leider sehr schnell vorbei. &#8211; Ein Reinfall ist die B&ouml;rse aber trotzdem nicht! Und beim n&auml;chsten Mal will ich wieder dabei sein: Dann aber mit Zeit und innerer Ruhe, denn <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4532559734/" title="Comicb&ouml;rse Berlin von auge24.eu bei Flickr"><img class="alignright" src="http://farm5.static.flickr.com/4055/4532559734_d52992a35e_m.jpg" width="240" height="180" alt="Comicb&ouml;rse Berlin" /></a> mit Sicherheit ist f&uuml;r jeden Geschmack ein besonderer Comic dabei! Es gibt einfach alles. Es gibt die, in unz&auml;hlige Themenbereiche aufgef&auml;cherten, Erwachsenencomics. Es gibt jene Comics, die man in seiner Kindheit gelesen hat, und die uns einladen, eine kleine Reise in die Vergangenheit zu machen. Es gibt neben antiquarischen Comics auch Neuerscheinungen der Verlage. Es gibt kostenlose Comics und kaum bezahlbare Rarit&auml;ten und Kunstwerke. Es gibt an Comics einfach alles. Man muss sich auf den Comicb&ouml;rsen-Wahnsinn nur einlassen. Dann aber auch Geld dabei haben &#8211; weil man mit Sicherheit irgendein Comic mit nach Hause nehmen m&ouml;chte. Dieser Tag aber war einfach zu sch&ouml;n und mein Geldbeutel viel zu leer, als das ich mir die Zeit genommen h&auml;tte. &#8211; Zu Hause zur&uuml;ckgekehrt, machte ich eine lange Fahrradtour im sch&ouml;nen Tegeler Flie&szlig; und lie&szlig; damit den Tag ausklingen.<br />
<strong>- F&uuml;r den Terminkalender:</strong> Die n&auml;chste Comicb&ouml;rse findet am 14. November 2010 statt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/04/berliner-comicboerse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>30. Berliner Halbmarathon</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/04/30-berliner-halbmarathon/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/04/30-berliner-halbmarathon/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Co]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Letzten Sommer hatte ich zum ersten Mal an einem allgemeinen Volkslauf teilgenommen. An dem 10km-Stadtlauf City-Nacht. Seit dem ist die City-Nacht f&#252;r mich Pflichtprogramm. F&#252;r dieses Jahr stand zun&#228;chst aber der Halbmarathon als n&#228;chste H&#252;rde fest, obwohl meine k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen und auch mein Gewicht mich etwas zweifeln lie&#223;en, ob ich &#252;berhaupt dazu in der Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_hmarathon10_starter.jpg" title="L&auml;ufernummer" class="aligncenter" width="425" height="364" /><br />
Letzten Sommer hatte ich zum ersten Mal an einem allgemeinen Volkslauf teilgenommen. An dem <a href="http://auge24.eu/2009/08/city-nacht-09/">10km-Stadtlauf City-Nacht</a>. Seit dem ist die City-Nacht f&uuml;r mich Pflichtprogramm. F&uuml;r dieses Jahr stand zun&auml;chst aber der Halbmarathon als n&auml;chste H&uuml;rde fest, obwohl meine k&ouml;rperlichen Einschr&auml;nkungen und auch mein Gewicht mich etwas zweifeln lie&szlig;en, ob ich &uuml;berhaupt dazu in der Lage w&auml;re. Anfang des Jahres wog ich 113kg und ich hatte auch eine ganze Zeit nicht mehr trainiert. So setzte ich mir das Ziel, bis zum Anmeldeschluss des Halbmarathons unter Hundert Kilo zu kommen, und mich nur unter dieser Voraussetzung anzumelden. Im Januar legte ich ein ordentliches Sportprogramm ein, verzichtete auf Alkohol und S&uuml;&szlig;igkeiten und nahm ohne Probleme 10 kg ab. Seitdem blieb ich auf meinem Gewicht von 103kg sitzen, aber auch, weil ich mein Sportprogramm wieder mehr und mehr vernachl&auml;ssigte. &#8211; Am 19. Februar bin ich dann aber trotz dessen zum <a href="http://auge24.eu/2010/02/sportnotiz/">ersten Mal die 21km</a> am St&uuml;ck gejoggt. Weil es absolut gut f&uuml;r mich lief, war f&uuml;r mich anschlie&szlig;end klar: Den diesj&auml;hrigen 30. Berliner Halbmarathon laufe ich auf jeden Fall mit! Die Anmeldung wurde ausgef&uuml;llt und mit der Post abgeschickt. Die Wochen darauf blieb es aber bei meinem sp&auml;rlichen Sportprogramm und nur weil der Tag des Halbmarathons immer n&auml;her r&uuml;ckte, absolvierte ich als Abschluss&uuml;berpr&uuml;fung eine Woche davor, am Sonntag den 21.03., eine 20km-lange Joggingeinheit. Mit ordentlicher Qu&auml;lerei schleppte ich mich mit einer Zeit von &uuml;ber zwei Stunden und zwanzig Minuten nach Hause. Die n&auml;chsten Tage hatte ich ordentlichen Muskelkater und eine leichte Zerrung am rechten, hinteren Oberschenkel, die erst am Freitag komplett abgeklungen war. Auch Verbrennungen an den K&ouml;rperseiten und am R&uuml;cken heilten langsam ab. Das erfreuliche an der Sache war aber, dass egal wie, ich den Lauf auf alle F&auml;lle bew&auml;ltigen werde und das Ziel erreiche. Am Samstag den 27.03., einen Tag vor dem Lauf, besuchte ich die, in dem Geb&auml;ude und auf dem Flugfeld des ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Tempelhof">Flughafen Tempelhof</a> ausgerichtete Sportmesse &#8220;<a href="http://www.morgenpost.de/sport/halbmarathon/article1281149/Sportmesse-Berlin-Vital-startet-in-Tempelhof.html">Berlin Vital</a>&#8220;, um meine Startunterlagen abzuholen. Den ganzen Tag &uuml;ber a&szlig; ich nur leicht verdauliches Essen und auch nur soviel, um den gro&szlig;en Hunger zu stillen. Am Abend folgten dann die letzten Vorbereitungen zum Lauf. Ich packte Wechselw&auml;sche und Laufsachen in meinen Halbmarathon-Plastiksack ein, ebenfalls eine Flasche Mineralwasser, meine Unterlagen&#8230; Und auch Heftpflaster, um eventuell meine Brustwarzen zu bekleben und damit vor Reibung zu sch&uuml;tzen. Ich band den Champion-Chip (Zeitmesser) in den rechten Laufschuh ein und packte auch die Laufschuhe in den Plastiksack. Anschlie&szlig;end ging ich ausgiebig baden und cremte mich danach am ganzen K&ouml;rper ein. Ich setzte noch Tee auf und versuchte, mich auch mental auf den folgenden Tag vorzubereiten, bevor ich dann schlie&szlig;lich in das Bett ging. Irgendwann schlief ich mehr schlecht als recht ein und wurde am n&auml;chsten Tag vom Wecker um acht Uhr aus dem Schlaf gerissen. Ich a&szlig; eine kleine Portion Haferflocken mit Wasser, ging nochmals baden und cremte mich wieder ein. Anschlie&szlig;end machte ich mich mit der U-Bahn in Richtung Alexanderplatz auf. Am Bahnhof und in der U-Bahn waren viele andere Gleichgesinnte, die man am sportlichen Erscheinungsbild, an Laufschuhe oder den wei&szlig;en Halbmarathon-Plastiksack erkannte, und es stiegen bei jedem Halt immer wieder welche hinzu. Als die U-Bahn kurz vor 10 Uhr am Alexanderplatz ankam, waren bereits Scharren von L&auml;ufer und deren Anhang unterwegs. Als ich den U-Bahnhof verlie&szlig;, hatte sich der Himmel bereits mit dunklen Wolken zugezogen und ein kalter Wind zischte &uuml;ber den Platz. Die ganze Woche &uuml;ber war absolutes Sonnen- fast Sommerwetter und p&uuml;nktlich zum Wochenende und Lauf war es kalt und regnerisch. Mal wieder typisch! Ich verschaffte mir am Alexanderplatz zun&auml;chst einen kurzen &Uuml;berblick und guckte mir zuerst den Startverlauf am Berliner Dom an, lief dann Richtung Rotes Rathaus und suchte hinter dem Zielbereich den von unz&auml;hligen abgestellten roten Lkw-Anh&auml;ngern f&uuml;r mich zust&auml;ndigen Anh&auml;nger aus, um meinen Plastiksack w&auml;hrend des Laufs abgeben zu k&ouml;nnen. Als ich den richtigen Lkw-Anh&auml;nger gefunden hatte, zog ich mich wie viele andere am Anh&auml;nger um. Lange Jogginghose aus, kurze Hose an. Wei&szlig;es T-Shirt aus, blaues Event-Shirt an. Laufschuhe an. Heftpflaster in die Hosentasche. Die Laufjacke wurde wegen des unbest&auml;ndigen Wetters anbehalten. &#8211; Ich gab meinen Plastiksack ab. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4510642484/" title="Vor dem Lauf von auge24.eu bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2732/4510642484_f69ee95f7f_m.jpg" class="alignright" width="240" height="180" alt="Vor dem Lauf" /></a> Kurz vor halb elf traf ich mich mit meiner Mutter, meinem Bruder Marc, seiner Freundin Janine und deren Tochter am Neptunbrunnen, die zu meiner Unterst&uuml;tzung gekommen waren, und wir liefen dann gemeinsam zum Startbereich. Um 11:45 Uhr stand ich schon im Rattenschwanz vor der Startlinie an, meine Begleitung am Rand, und als der Regen immer kr&auml;ftiger wurde, bat ich darum, nicht auf mich zu warten. Als der Startschuss fiel, trabten die insgesamt 23.800 L&auml;ufer endlich los. Mir wurde noch zugewunken und viel Gl&uuml;ck gew&uuml;nscht, anschlie&szlig;end lief ich &uuml;ber die Startlinie und der Lauf begann.<br />
<strong>• Streckenverlauf 2010:</strong><br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_hmarathon_strecke2010b.jpg" title="Berliner Halbmarathon 2010, Streckenverlauf" class="aligncenter" width="425" height="155" /><br />
<small><a href="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_hmarathon_strecke2010a.jpg">Gro&szlig;e Bildansicht des Streckenverlaufs &ouml;ffnen>>></a></small><br />
Ich lief los und behielt mir im Hinterkopf, nicht zu schnell zu laufen, um am Ende nicht schlapp zu machen. Die gesamte Strecke &#8220;Unter den Linden&#8221; regnete es kr&auml;ftig und ich war froh, meine Laufjacke an zu haben. Hinter dem Brandenburger Tor klarte der Himmel aber auf und die Sonne kam hervor. Bis zum Kurf&uuml;rstendamm herrschte richtig fr&uuml;hlingshaftes Wetter mit Sonnenschein und morgendlich-frisch aber doch warmer Luft. Die Laufjacke wurde da dann doch ein wenig zur Qual und ich &uuml;berlegte schon, mich der Jacke einfach zu entledigen und sie an den Stra&szlig;enrand zu werfen. Aber ich behielt sie an.<br />
Es lief trotz der Jacke gut, ich hatte keine k&ouml;rperlichen Probleme, mir machte es einfach richtig Spa&szlig;, mitten der anderen L&auml;ufer an dieser attraktiven Strecke mitlaufen zu k&ouml;nnen. Mittendrin heizten am Rand postierte Musikbands die L&auml;ufer ein. Mal war es eine Jazzband, mal eine Rockband, oder auch Indigos und Trommler verschiedener Couleur. Auch die zahlreichen Zuschauer klatschten und feuerten den L&auml;ufern zu. Manche hielten Transparente oder kleine Pappschilder in die H&ouml;he, wo zum Beispiel S&auml;tze standen, wie: &#8220;Ihr seid Alle Sieger!&#8221;. Es machte richtig Spa&szlig;, ich lief ganz ruhig und recht langsam und griff bei jedem Erfrischungspunkt nach einem Plastikbecher mit Wasser. Auch in der L&auml;uferschar entdeckte man Leute, die Spr&uuml;che auf den T-Shirts hatten, wie: &#8220;Ich bin &uuml;ber 50 Jahre alt und laufe hier mit, weil meine Frau mich angemeldet hat!&#8221;, oder mit anderen interessanten Spr&uuml;chen. &#8211; Am Kurf&uuml;rstendamm, die H&auml;lfte der Strecke lag hinter mir, bemerkte ich, dass meine Brustwarzen aufscheuerten, lie&szlig; es aber sein, die Heftpflaster aufzukleben (wenn sie denn &uuml;berhaupt gehalten h&auml;tten, bei dem Schwei&szlig;), weil ich es nicht als sehr unangenehm empfunden hatte. <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4510642644/" title="Kurz vor dem Ziel von auge24.eu bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2329/4510642644_6894f6d2dd_m.jpg" class="alignright" width="159" height="240" alt="Kurz vor dem Ziel" /></a>Ab Kilometer 17 aber, am Potsdamer Platz, wurde es wieder kalt und windig, regnete aber zum Gl&uuml;ck nicht, und die Beine wurden merklich schwerer. Auch die Brustwarzen begannen zu bluten und unangenehm zu schmerzen. Ab da hoffte ich auf jede weitere Kilometermarke, auf jedes weitere Schild, welches den aktuellen Kilometerstand angab, und z&auml;hlte ab, nur noch so und soviel Kilometer vor mir zu haben. Als ich endlich, nach zwei Stunden und dreizehn Minuten, &uuml;ber die Ziellinie laufen konnte, war ich doch froh, es endlich geschafft zu haben, aber vor allem gl&uuml;cklich.<br />
Hinter dem Zielbereich trank ich noch an den Verpflegungsstationen einige Becher Wasser und Zitronentee und a&szlig; zwei Bananen. Dann wurde mir meine Medaille um den Hals geh&auml;ngt und ein Siegerfoto wurde gemacht. Schlie&szlig;lich g&ouml;nnte ich mir noch einen halben Liter alkoholfreies Bier, holte meinen Plastiksack ab, erhielt meine provisorische Urkunde und machte mich dann auf dem Weg nach Hause.<br />
Zu Hause g&ouml;nnte ich mir ein volles Bad, cremte dann die leichten Verbrennungen ein und stellte mich auf die Waage, die das erste Mal seit einigen Jahren ein Gewicht von unter Hundert Kilo, genau 99,5kg, anzeigte!<br />
- Das ist jetzt zwei Wochen her: Nach dieser sportfreien Erholungsphase wiege ich wieder meine 103kg. Meine leichten Blessuren sind auch wieder verheilt. Und jetzt ist schon gewiss: N&auml;chstes Jahr auf jeden Fall wieder! Dann aber mit abgeklebten Brustwarzen. Mit Pulsuhr. Und mit dem Ziel unter zwei Stunden zu kommen!<br />
<img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_hmarathon_siegerfoto.jpg" title="Siegerfoto" class="aligncenter" width="425" height="638" /><br />
<small>Alle eigenen <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/sets/72157623692924414/">Bilder vom Halbmarathon</a> angucken</small></p>
<p><strong><a href="http://www.scc-events.com/events/berliner_halbmarathon/2010/ergebnisse.php">30. Halbmarathon Ergebnisse:</a></strong><br />
<strong>Name:</strong> Augstein, Andreas Wolfgang. <strong>Startnummer:</strong> 3308. <strong>Platz:</strong> 11676. <strong>Altersklasse:</strong> M30. <strong>Altersklassen-Platz:</strong> 1452. <strong>Netto:</strong> 02:13:49. <strong>Brutto:</strong> 02:29:11. <strong>Zeit pro km:</strong> 06:20. <strong>Geschwindigkeit:</strong> 9.46 km/h.</p>
<p><strong>Video-Impression:</strong><br />
<object width="425" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/h7DU-2V90h4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/h7DU-2V90h4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="295"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/04/30-berliner-halbmarathon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trauerschwan am Tegeler See</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/03/trauerschwan-am-tegeler-see/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/03/trauerschwan-am-tegeler-see/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 23:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[Wer die Greenwichpromenade in Berlin-Tegel entlang l&#228;uft, kann mit etwas Gl&#252;ck am Ufer des Tegeler Sees einen Trauerschwan ausmachen. Dieser schwarze Schwan ist selten in deutschen Gefilden und vor allem in Australien heimisch. Wie dieser Racker, der bereits das zweite Jahr in Folge am Ufer des Tegeler Sees seine Kreise zieht, nach Deutschland gekommen ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_trauerschwan.jpg" title="Trauerschwan am Tegeler See, Berlin-Reinickendorf" class="aligncenter" width="425" height="226" /><br />
Wer die Greenwichpromenade in Berlin-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Tegel">Tegel</a> entlang l&auml;uft, kann mit etwas Gl&uuml;ck am Ufer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tegeler_See">Tegeler Sees</a> einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trauerschwan">Trauerschwan</a> ausmachen. Dieser schwarze Schwan ist selten in deutschen Gefilden und vor allem in Australien heimisch. Wie dieser Racker, der bereits das zweite Jahr in Folge am Ufer des Tegeler Sees seine Kreise zieht, nach Deutschland gekommen ist, l&auml;sst sich nur spekulativ beantworten. Wahrscheinlich ist er ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenschaftsfl%C3%BCchtling">Gefangenschaftsfl&uuml;chtling</a>, da Trauerschw&auml;ne keine Zugv&ouml;gel sind, und irgendwann mal dem Zoologischen Garten oder einer anderen gr&ouml;&szlig;eren Parkanlage entwischt ist. Nun hat er sich in Tegel niedergelassen. Als Einziger seiner Art. Und wie es sich f&uuml;r Trauerschw&auml;ne geh&ouml;rt, wahrscheinlich f&uuml;r l&auml;ngere Zeit. &#8211; Wer diesen einsamen Recken, oder Reckin, begegnen m&ouml;chte, der sollte &uuml;ber die sch&ouml;ne Grenwichpromenade flanieren&#8230;<br />
<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=greenwichpromenade&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Greenwichpromenade,+Tegel+13507+Berlin&amp;gl=de&amp;ei=uC-tS5nbF5bWmwPuv_TBDw&amp;ved=0CAgQ8gEwAA&amp;z=16&amp;ll=52.587672,13.274669&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=greenwichpromenade&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Greenwichpromenade,+Tegel+13507+Berlin&amp;gl=de&amp;ei=uC-tS5nbF5bWmwPuv_TBDw&amp;ved=0CAgQ8gEwAA&amp;z=16&amp;ll=52.587672,13.274669&amp;source=embed" style="color:#0000FF;text-align:left">Gr&ouml;&szlig;ere Kartenansicht</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/03/trauerschwan-am-tegeler-see/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es war einmal&#8230;.</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/03/es-war-einmal/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/03/es-war-einmal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 22:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Ohne Worte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/2010/03/es-war-einmal/</guid>
		<description><![CDATA[Das Bild unter die Lupe nehmen: Normalzoom &#124; Superzoom &#8230;ein kleiner Vogel (RIP). Berlin: Die seit kurzem einsetzende W&#228;rmeperiode hat in der Stadt bereits die ersten Opfer gefordert. In Berlin-Reinickendorf flog am heutigen Tage ein kleiner Vogel durch die offen stehenden Fenster in eine Wohnung und wurde wenig sp&#228;ter durch den Wohnungsinhaber, der die Polizei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_vogel.jpg" title="Vogel - Verdaut!" class="aligncenter" width="425" height="182" /><br />
<small>Das Bild unter die Lupe nehmen: <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4462602881/sizes/l/">Normalzoom</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4462602881/sizes/o/">Superzoom</a></small><br />
<strong>&#8230;ein kleiner Vogel</strong> (RIP). Berlin: Die seit kurzem einsetzende W&auml;rmeperiode hat in der Stadt bereits die ersten Opfer gefordert. In Berlin-Reinickendorf flog am heutigen Tage ein kleiner Vogel durch die offen stehenden Fenster in eine Wohnung und wurde wenig sp&auml;ter durch den Wohnungsinhaber, der die Polizei verst&auml;ndigte, tot aufgefunden. Nach Aussagen der Polizei war der Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Todes au&szlig;er Haus. Die Ermittlungen richten sich zur Zeit mit Hochdruck gegen drei in der Wohnung lebende Katzen.<br />
&Uuml;ber die genaue Todesart wollte sich die Polizei nicht &auml;u&szlig;ern, gab aber an, dass vom T&auml;ter Speichelanhaftung und R&uuml;ckst&auml;nde von Magens&auml;ure am Tatort festgestellt wurden.<br />
Die Polizei fordert die Bev&ouml;lkerung auf, trotz des Gewaltverbrechens nicht in Unruhe zu verfallen, da die betreffende Umgebung in der Polizeistatistik bisher nicht besonders aufgefallen ist und man nicht mit weiteren Gewaltverbrechen rechnet.<br />
<small>P.S.: F&uuml;r den Piepmatz tuts mir wirklich leid!</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/03/es-war-einmal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Offizieller Botschafter der Stadt Berlin</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/03/offizieller-botschafter-der-stadt-berlin/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/03/offizieller-botschafter-der-stadt-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 20:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=68</guid>
		<description><![CDATA[Mit Schreiben des Regierenden B&#252;rgermeisters von Berlin vom 23. M&#228;rz 2010, bei mir eingegangen am heutigen Tage, bin ich offiziell be Berlin Botschafter &#8211; ein, wie es auf der R&#252;ckseite der mir verliehenen Botschaftermedaille steht, &#8220;Offiziell ausgezeichneter Botschafter der Stadt Berlin&#8221;. Und das alles nur, weil ich bei www.sei.berlin.de meine pers&#246;nlichen Erinnerungen an den Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_beberlinmunze.jpg" title="M&uuml;nze" class="alignright" width="238" height="244" />Mit Schreiben des Regierenden B&uuml;rgermeisters von Berlin vom 23. M&auml;rz 2010, bei mir eingegangen am heutigen Tage, bin ich offiziell <strong><em>be</em> Berlin</strong> Botschafter &#8211; ein, wie es auf der R&uuml;ckseite der mir verliehenen Botschaftermedaille steht, &#8220;Offiziell ausgezeichneter Botschafter der Stadt Berlin&#8221;. Und das alles nur, weil ich bei <a href="http://www.sei.berlin.de/">www.sei.berlin.de</a> meine pers&ouml;nlichen Erinnerungen an den Fall der Mauer als <a href="http://www.sei.berlin.de/nc/geschichten/geschichte/botschaft/der-tag-des-wiedersehens/">Geschichte</a> ver&ouml;ffentlicht habe.<br />
- Als kleines Dankesch&ouml;n habe ich heute mein Botschafterpaket mit der speziell f&uuml;r die Kampagne gepr&auml;gten Botschaftermedaille und eine vom Regierenden B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit -in Kopie- unterschriebenen Urkunde erhalten. Das ist doch was!<br />
<small>Ich hoffe, die von der <em>Staatlichen M&uuml;nze Berlin</em> gepr&auml;gte Medaille kann ich irgendwann mal gewinnbringend verscherbeln! Wenn nicht, auch egal&#8230;</small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/03/offizieller-botschafter-der-stadt-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlinale R&#252;ckblende</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-rueckblende/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-rueckblende/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=86</guid>
		<description><![CDATA[Die 60. Internationalen Filmfestspiele in Berlin (11. bis 21. Februar), meine erste Berlinale, sind vor&#252;ber. Die Erinnerungen verschwimmen bereits und Notizen habe ich keine gemacht, um hier einen einwandfrei l&#252;ckenlosen Bericht abzuliefern. &#8211; Als ich im Januar von der Berlinale erfuhr, nahm ich f&#252;r die Zeit extra Urlaub und machte mit Beginn des Vorverkaufs den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_berlinalelogo1.jpg" title="Berlinale-B&auml;r" class="alignright" width="93" height="120" />Die 60. Internationalen Filmfestspiele in Berlin (11. bis 21. Februar), meine erste Berlinale, sind vor&uuml;ber. Die Erinnerungen verschwimmen bereits und Notizen habe ich keine gemacht, um hier einen einwandfrei l&uuml;ckenlosen Bericht abzuliefern. &#8211; Als ich im Januar von der Berlinale erfuhr, nahm ich f&uuml;r die Zeit extra Urlaub und machte mit Beginn des Vorverkaufs den Wahnsinn mit, t&auml;glich eine ordentliche Portion an Arbeit, Wille und Geschick zu investieren, um Tickets f&uuml;r die favorisierten Vorstellungen zu kriegen. Der Vorverkauf lief f&uuml;r Premieren drei Tage zuvor an, f&uuml;r Wiederholungen vier Tage im Voraus. &#8211; Die Ticketjagd war mitunter sehr anstrengend: Ich stand einige Male am Zentralen Vorverkauf am Potsdamer Platz und ich nutzte auch andere Theaterkassen in Berlin-Mitte, die alle p&uuml;nktlich um zehn Uhr &ouml;ffneten. Bereits einige Stunden vorher lie&szlig;en sich schon die ersten Ticketj&auml;ger mit Picknickdecken vor dem Zentralen Vorverkauf nieder und erwarteten die &Ouml;ffnung. Ich nutzte daher vor allem die allgemeinen Theaterkassen, die zwar nur ein begrenztes Kontingent an Karten zur Verf&uuml;gung hatten, aber allemal nicht solch einen Zulauf an Menschen bew&auml;ltigen mussten. Ich stand h&auml;ufig p&uuml;nktlich um 10 Uhr an der Theaterkasse, ich hinterlie&szlig; Vorbestellungen. Ich telefonierte immer wieder oder verschickte Faxe, wenn ich irgendwie verhindert war und nicht zur Theaterkasse konnte. Im Lauf der Zeit lernte ich so alle Mitarbeiterinnen meiner Theaterkassen kennen. Ich erstellte Listen, welche Filme ich sehen will und wann diese Filme gezeigt werden. Dazu verplante ich die Tage und versuchte dann endlich die betreffenden Tickets zu kriegen. Und weil dann die eine Vorstellung bereits ausverkauft war, musste der ganze Plan ge&auml;ndert werden. So hatte ich nach wenigen Tagen gelernt und schlie&szlig;lich auch noch Alternativpl&auml;ne in der Tasche, als ich wieder an der Theaterkasse anstand. Im Gro&szlig;en und Ganzen konnte ich jedoch, mit Ausnahme der Premieren im Berlinale-Palast, alles sehen, was ich sehen wollte. Ich war bei diversen Welturauff&uuml;hrungen und Premieren dabei. &#8211; Ich war im Friedrichstadtpalast, im Babylon, im Kino International, im HAU1, in der Urania, im CinemaxX, im Collosseum und im Cinestar. Insgesamt war ich bei achtzehn Veranstaltungen und habe f&uuml;r die Tickets 170 Euro ausgegeben. Dazu kam noch Geld f&uuml;r das unterwegs gekaufte Essen, die Systemgeb&uuml;hr der Ticketbestellungen und die Berlinale-Tasche, mit der eine Vielzahl von Menschen in den U- und S-Bahnen unterwegs waren und die auch als Erkennungszeichen diente. &#8211; Die ganz gro&szlig;en internationalen Stars habe ich nicht zu Gesicht bekommen, den ganz gro&szlig;en Rummel nicht erlebt, weil der ja am Berlinale-Palast ablief. Daf&uuml;r aber die Schauspieler vor den Kinos, die bei meinen besuchten Premierenfilmen beteiligt waren. Ich lief &uuml;ber rote Teppiche in die Kinoh&auml;user ein. Mal mit Schauspielern, mal von ihnen getrennt, je nachdem, wie wichtig der Film und wie bekannt die Schauspieler waren. Kamerateams und Fotografen hielten sich am Rand auf, interviewten den Einen, fotografierten den Anderen. Alles war hell erleuchtet. Auch in den Zuschauerreihen entdeckte ich immer wieder bekannte Gesichter. Ich genoss das Flair und das Leben, welches selbst in den Vorf&uuml;hrungen herrschte. Fast jede Vorstellung fand durch einen Moderator einleitende Worte und am Ende erschienen Regisseure, Darsteller und Produzenten auf die “B&uuml;hne”, vor die Leinwand, wurden durch den Moderator interviewt und standen dann dem Publikum f&uuml;r Fragen zur Verf&uuml;gung. Jeder Film wurde durch Applaus des Publikums gew&uuml;rdigt, und auch nachher kamen die beteiligten Schauspieler &#038; Co unter Beifall auf die B&uuml;hne. Anschlie&szlig;end traf sich, wer wollte, noch im Foyer oder in einer Lounge und konnte mit einigen Schauspielern &uuml;ber den Film reden. Es war wirklich klasse. Leben herrschte auch sonst. Man kam sehr schnell ins Gespr&auml;ch, man redete mit fremden Menschen, die im Kino neben einem sa&szlig;en, die mit einem zuf&auml;llig im selben Bus auf den Weg in die selbe Vorstellung waren, oder die gemeinsam mit mir am Ticketschalter warteten. Man redete &uuml;ber alles rund um Berlinale, &uuml;ber Tickets, Filme und Schauspieler. &#8211; Ich war st&auml;ndig unterwegs, von der Theaterkasse zum Kino, dann vielleicht irgendwo hin was Essen oder noch mal zum Potsdamer Platz, nach Hause zum Schlafen, aber schlie&szlig;lich wieder in irgendein Kino. An einigen Tagen standen drei Kinobesuche auf dem Programm. Einmal hatte ich noch eine Vorstellung um 22:30 Uhr und war, weil ich die letzte S-Bahn verpasst hatte, mit dem Nachtbus erst gegen zwei Uhr nachts wieder zu Hause. Am n&auml;chsten morgen um 09:30 Uhr stand dann aber wieder der erste von drei Kinobesuchen an. Es war total anstrengend, aber auch wirklich toll! Und bei meinem Berlinale-Programm waren Glanzperlen, wie Metropolis oder L`Inferno dabei, klasse deutsche Filme und witzige, charmante Low-Budget und No-Budget Filme / Dokumentationen, die fast alle den Eintritt wert waren, und auf die man wohl bis zu einer Fernsehausstrahlung lange (und teilweise wohl auch vergebens) warten m&uuml;sste. (Einen absoluten Reinfall gab es nur einmal mit dem Film Jud S&uuml;&szlig;.) Es war ein toller Berlinale-Urlaub. N&auml;chstes Jahr vielleicht wieder…und wieder mit dem Schwerpunkt deutsche Filme, deutsche Dokumentation… </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-rueckblende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Fr&#252;hling naht</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/02/der-fruehling-naht/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/02/der-fruehling-naht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/2010/02/der-fruehling-naht/</guid>
		<description><![CDATA[Nicht mehr lang und wir k&#246;nnen nicht nur nach links, sondern vor allem auch geradeaus: F&#252;r Nichtschwimmer wird die Mitnahme von Schwimmflossen empfohlen! Berlin ist naturgegeben flach, doch der hartn&#228;ckige schneereiche Winter hat eine Miniaturlandschaft von durchziehenden Gebirgsketten und H&#252;gellandschaften hinterlassen. Immer wieder wurde der Schnee an den Rand geschippt und gestapelt, um Stra&#223;en und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_winterende.jpg" title="Schneemauer" class="aligncenter" width="425" height="319" /><br />
<small>Nicht mehr lang und wir k&ouml;nnen nicht nur nach links, sondern vor allem auch geradeaus: F&uuml;r Nichtschwimmer wird die Mitnahme von Schwimmflossen empfohlen!</small><br />
Berlin ist naturgegeben flach, doch der hartn&auml;ckige schneereiche Winter hat eine Miniaturlandschaft von durchziehenden Gebirgsketten und H&uuml;gellandschaften hinterlassen. Immer wieder wurde der Schnee an den Rand geschippt und gestapelt, um Stra&szlig;en und Gehwege halbwegs frei zu halten, und so wuchsen mancher Stelle mannshohe Schneeberge empor. Seit einigen Tagen endlich setzt sich der Fr&uuml;hling durch und alles taut in einem atemberaubenden Tempo ab. &Uuml;berall flie&szlig;t das Schmelzwasser in die tiefsten Stellen. Gro&szlig;e Pf&uuml;tzen haben sich gebildet und wachsen weiter an. Man h&ouml;rt es pl&auml;tschern, flie&szlig;en und tropfen. Von den D&auml;chern, in die Gullys.<br />
- Der Wechsel der Jahreszeiten kam so abrupt, wie unerwartet.<br />
Es hat auch gereicht mit dem Winter und umso mehr freut man sich auf die kommende Zeit.<br />
Wer genau hinschaut, sieht auch schon Knospen an B&auml;umen und Str&auml;uchern. Nicht mehr lang: Bald wird es wieder gr&uuml;n. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/02/der-fruehling-naht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berlinale Tickets</title>
		<link>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-tickets/</link>
		<comments>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-tickets/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 20:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Auge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Ich & Co]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.auge24.eu/?p=97</guid>
		<description><![CDATA[FlickR-Bilder &#246;ffnen: Bild1 / Bild2; Ort: &#8220;Potsdamer Platz Arkaden&#8221; Berlinale 2010: 1&#8230;, 2&#8230;, 3: Heute startete der Vorverkauf f&#252;r die Berlinale. Mein Berlinale light Programm ist schon mal in Sack und T&#252;ten! Die Ticket-Jagd ist er&#246;ffnet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.augstein.org/pics/2010/blog_berlinale_vorverkauf08.jpg" title="Ticketverkaufsstelle" class="aligncenter" width="425" height="457" /><br />
<small> FlickR-Bilder &ouml;ffnen: <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4341084268/in/set-72157623369772690/">Bild1</a> / <a href="http://www.flickr.com/photos/auge24/4340342433/in/set-72157623369772690/">Bild2</a>;  Ort: &#8220;Potsdamer Platz Arkaden&#8221;</small><br />
<strong>Berlinale 2010:</strong> <a href="http://auge24.eu/2010/01/kulturnotiz/">1</a>&#8230;, <a href="http://auge24.eu/2010/01/berlinale-warm-up/">2</a>&#8230;, <strong>3:</strong> Heute startete der Vorverkauf f&uuml;r die <a href="http://www.berlinale.de/">Berlinale</a>. Mein <em>Berlinale light</em> Programm ist schon mal in Sack und T&uuml;ten! Die Ticket-Jagd ist er&ouml;ffnet!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.auge24.eu/2010/02/berlinale-tickets/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
