Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Ein verregneter Freitag im Sommer.

Freitag, 6. August 2010


Video auf YouTube.de
Seit einigen Wochen herrscht nicht mehr eine so unglaublich schweißtreibende Hitze, wie sie uns Anfang Juli das Leben schwer machte und uns geradewegs ins Freibad nötigte. Jetzt ist der Sommer, wie man ihn seit eh und je gewohnt ist. Keine griechischen, spanischen oder türkischen Wetterverhältnisse mehr am Kudamm. Ab und an bis knapp dreißig Grad, mehr nicht. – Und wer bereits die vielen heißen Tage für allerlei sommerliche Aktivität genutzt hat, der freut sich auch mal über den ein oder anderen verregneten Sommertag. Vor allem, wenn man zu Hause ist. Denn dann kann man kurz verschnaufen und es sich gemütlich machen. Bücher in die Hand nehmen und Zeitschriften durchblättern, am PC sitzen und Spiele spielen, Fernsehen gucken, auf der Couch liegen und die Bettdecke zwischen die Beine legen, Musik hören und mit Freunden telefonieren, seine Wohnung aufräumen, was leckeres Kochen und sich lange in die Badewanne legen. … Zwischendurch guckt man immer wieder aus dem Fenster, schaut in die wolkenverhangene Weite, lauscht dem Regen und beobachtet die unzähligen Wassertropfen, die zu Boden prasseln. Gebannt verfolgt man den Rinnsal, wie er von den Pfützen in die Gullys fließt. Dann ergreift einen vielleicht ein Zauber, den diese Momente oft mit sich bringen, und hofft davon, dass kleine Glück halten zu können.
- Das kurzweilig angenehme Herbstgefühl kann man wunderbar genießen, wenn man weiß, dass es bald wieder schöneren Tagen weicht.

Der Ausstieg aus dem Ausstieg ist mein Ausstieg

Mittwoch, 14. Juli 2010


Der Kampf um die Zukunft der Atomwirtschaft ist neu entbrannt. Die 17 deutschen Kernkraftwerke sollen länger laufen – darunter auch Uraltmeiler. Um den Bürgern die Entscheidung schmackhaft zu machen, verspricht die Koalition günstige Energiepreise und klimafreundlichen Strom.
Gekürzte Inhaltsangabe aus Frontal21-Fernsehdokumentation: “Der große Bluff”, ZDF am 13.07.2010.:
Höhere Gewinne für Konzerne.
Atomstrom sei billig, behaupten die Befürworter der Kernenergie. Eine Verlängerung der Laufzeiten von alternden Kernkraftwerken könne daher helfen, die Strompreise stabil zu halten oder gar zu senken. Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenmanagement an der Universität Flensburg und vom Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU), hält die These von sinkenden Preisen durch Laufzeitverlängerungen für falsch. Der Strompreis werde an der Strombörse gebildet, die Produktionskosten spielten da fast keine Rolle. Von dem günstig produzierten Atomstrom profitierten die Verbraucher nicht, wohl aber die Atomkonzerne – ein Geldsegen in Milliardenhöhe. Atomstrom ist billig? Seit Jahrzehnten erhält die Atomindustrie Subventionen und Privilegien wie kein anderer Industriezweig. Die Nutzung der Atomenergie haben die Bundesbürger bisher mit Milliarden an staatlicher Förderung finanziert. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gab allein der Bund bereits mehr als 40 Milliarden Euro für die Förderung der Atomenergie aus. Hinzu kamen Steuervorteile und Privilegien bei der Versicherung. Während die Energiekonzerne bisher Milliarden mit der Atomkraft verdient haben, wurden die Kosten auf den Verbraucher abgewälzt.
Sichere Atomanlagen.
Risikotechnik Kernenergie: In der Vergangenheit kam es weltweit schon häufig in Atomanlagen zu Fehlfunktionen und Unfällen. Ob Materialversagen, technische Defekte oder menschliches Versagen – schon vermeintlich kleine Fehler können Katastrophen verursachen. Trotzdem halten Politiker von Union und FDP an der Laufzeitverlängerung für veraltete Atomanlagen fest. Ihr Versprechen: Für höchste Sicherheit wird gesorgt. Kernenergie könne man nicht komplett sicher machen, warnt Olav Hohmeyer. Vor allem alte Reaktoren seien gegen die Gefahr eines Flugzeugabsturzes nicht ausreichend gerüstet. Wolfgang Renneberg, bis Ende 2009 Abteilungsleiter Reaktorsicherheit im Bundesumweltmisiterium, kennt die Sicherheitsprobleme der deutschen Atomwirtschaft und plädiert deshalb dafür, die alten Atomanlagen vom Netz zu nehmen. Renneberg kritisiert, dass sicherheitstechnische Maßstäbe in der politischen Auseinandersetzung um Laufzeitverlängerungen keine Rolle spielen. Der Verfassungsrechtler Professor Joachim Wieland von der Verwaltungshochschule Speyer sieht die Rechtmäßigkeit des Betriebs von Kernkraftwerken durch neue Gefahren, wie Terrorangriffe aus der Luft, in Frage gestellt. Wenn dagegen keine ausreichende Vorsorge getroffen werde, verletze der Staat gegenüber dem Bürger seine Schutzpflicht.
Geeignete Endlager.
Seit Jahrzehnten verdienen die Konzerne mit Atomstrom Geld, doch ein Endlager für hoch radioaktiven Müll ist nicht in Sicht. Wird kein Endlager gefunden, steht die Atomwirtschaft grundsätzlich in Frage. Die schwarz-gelbe Regierung verspricht Sorgfalt bei der Endlagersuche. Doch der Bundesumweltminister setzt alles auf eine Karte, lässt nur in Gorleben suchen. Professor Olav Hohmeyer glaubt nicht, dass jemals ein sicheres Endlager gefunden wird. Die beiden deutschen Endlagerruinen Asse und Morsleben zeigten, dass Strahlenmüll über kurz oder lang immer Probleme bereite. Für die müsse dann die Allgemeinheit gerade stehen. Asse und Morsleben werden zurzeit mit Steuermilliarden saniert. Hohmeyer kritisiert, dass die Gewinne privatisiert, die Kosten aber sozialisiert werden. Die Energiekonzerne Vattenfall, EnBW, E.on und RWE drängen darauf, Gorleben endlich als Atommüllendlager frei zu geben. Jährlich fällt tonnenweise Atommüll an. Sie brauchen dringend ein Endlager, gerade in Hinblick auf die Laufzeitverlängerungen. Professor Gerd Lüttig war Vizepräsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Niedersächsischen Landesamtes. Er hat im Auftrag der Bundesregierung zwischen 1972 und 1975 bundesweit 250 verschiedene Salzstöcke für die Lagerung atomarer Reststoffe untersucht. Gegen seinen Rat habe sich der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) für Gorleben als Erkundungsort für ein Atom-Endlager entschieden. Der Kieler Geologe Ulrich Schneider, der Anfang der 80er Jahre bei Probebohrungen in Gorleben dabei war, hält bereits heute den Standort Gorleben für ungeeignet. Es gebe ein Sicherheitsrisiko: Über dem Salzstock fehle vielerorts eine Tonschicht, die das Salz vor dem Wasser einer eiszeitlichen Rinne schützt. So könne Radioaktivität in die Biosphäre gelangen. Immer weiter Atommüll zu produzieren, ohne ein gesichertes Endlager, das sei mit der Verfassung nicht zu vereinbaren, warnt der Professor für Verfassungsrecht, Joachim Wieland. Das würde das Schutzgebot des Grundrechts auf Leben und Gesundheit der Bürger verletzen.
Energiewende mit klimafreundlicher Atomkraft.
Die Regierung verspricht eine Energiewende. Allerdings soll Atomkraft eine Brücke bauen – zu Strom aus Sonne und Wind. Die Kernkraftwerke sollen so lange laufen, bis die erneuerbaren Energien zuverlässig den in Deutschland benötigten Strom erzeugen. Der ehemalige Atommanager und heutige Gegner der Atomenergienutzung, Klaus Traube, widerspricht dabei der These, Atomkraft sei klimafreundlich. Denn beim Bau von Kernkraftwerken, bei der Uranförderung sowie bei der Brennelemente-Herstellung werden große Mengen an CO2 ausgestoßen. Für Traube gehört die Zukunft den erneuerbaren Energien. Werner Frohwitter ist Sprecher der Firma Energiequelle, nach eigenen Angaben bundesweit der zweitgrößte Windpark-Hersteller. Das brandenburgische Unternehmen fürchtet um seine Zukunft. Schon heute werden immer wieder Windmühlen vom Stromnetz abgekoppelt, weil Atomstrom der alten Großkraftwerke die Netze verstopft.
Ausstieg aus dem Ausstieg?
Die Bundesregierung hat sich den Ausstieg aus dem Atomausstieg vorgenommen. Sie hofft auf zusätzliche Steuereinnahmen. Die Pläne stoßen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf massive Kritik: Die Regierung setze auf “Technik von gestern”, anstatt auf regenerative Energie. Doch kann die Regierung ihre Ziele durchsetzen – ohne Mehrheit im Bundesrat? Die Verlängerung der Laufzeiten bedeutet für Professor Olav Hohmeyer “einen völlig falschen Weg in der Entwicklung des Energiesystems”. Die Debatte um die Laufzeitverlängerung ist nach Ansicht Hohmeyers davon “getrieben, dass einige große Konzerne Kraftwerke besitzen, mit denen man quasi Geld drucken kann, wenn man eine längere Laufzeit bekommt”. Der ehemalige Atommanager und spätere Kritiker dieser Technik, Professor Klaus Traube, warnt: Wenn sich in Deutschland eine Katastrophe wie 1986 in Tschernobyl ereignen würde, wären hierzulande bis zu 20 Mal mehr Menschen direkt betroffen als damals in der Ukraine. Die Atomenergie hält er für nicht beherrschbar. Trotz aller Kritik hält die Bundesregierung am Atomkurs fest. Bei der Laufzeitverlängerungen will man die Bundesländer bei der Gesetzgebung übergehen, ihre Zustimmung wird für überflüssig gehalten, sofen es sich um eine “moderate” Laufzeitverlängerung handelt. Der Verfassungsrechtler Professor Joachim Wieland kritisiert scharf das Ansinnen der Bundesregierung, Laufzeiten zu verlängern. Angesichts eines immer noch fehlenden Endlagers und wachsender Terrorgefahr, hält er einen Weiterbetrieb der Reaktoren über die bisher festgelegten Restlaufzeiten für verfassungswidrig. Der Staat bürde seinen Bürgern damit zu hohe Risiken auf. Den Plan, eine Laufzeitverlängerung ohne Zustimmung des Bundesrates durchzusetzen, verurteilt er als “kalkulierten Verfassungsbruch”.


Der Ausstieg aus dem Ausstieg ist mein Ausstieg
Endlich wechsel ich von einem der großen Atom- und Kohle-Stromerzeuger zu einen unabhängigen Öko-Stromanbieter, der seinen Strom zu 100 % aus regenerativen Quellen bereit stellt. – Vielleicht spät, aber nicht zu spät: Ich will meine viel beschworene Verantwortlichkeit als Verbraucher in die Hand nehmen und meinen Beitrag zum Atomausstieg leisten. Gerade jetzt, wo die Politik versagt…
Also: JETZT WECHSELN!

Echte Öko-Strom-Anbieter:
EWS Schönau
Greenpeace-Energy
Lichtblick
Naturstrom
Weitere interessante Internetseiten:
Ökostrom-Vergleich.com
Atomausstieg selber machen
Die Anti-Kohle-Seite
20 Fakten über Atomkraft
Wikipedia: Atomausstieg

Sommerfüße

Montag, 5. Juli 2010

Mal wieder ein wenig spät kam mir der Gedanke, setzte ich einen endlich notwendigen Entschluss in die Tat um. Am 01.07. legte ich mir eine Körperwaage zu. Die, dabei eine Rolle spielenden, Zauberworte waren/sind: Dezidierte Gewichtskontrolle + Zielorientierte Gewichtsreduktion = Absolutes Idealgewicht. Quasi mit Traumkörper! – Und eine Körperwaage, inklusive Angabe von Fettanteil und Wasseranteil, ist dabei natürlich absolut notwendiges Utensil! Die Erkenntnis schlummerte schon eine ganze Weile in meinem Hirn, der Gedanke lag aber mehr brach, als dass er Befruchtung empfing. Letzte Woche kaufte ich mir dann doch noch so ein heißes Teil. – Kaum war ich mit meiner “Soehnle Body Control Signal F3″ zu Hause, nahm ich das Ding in Betrieb: Ich musste Angaben über meine Körpergröße, mein Alter und mein Geschlecht machen. Danach teilte mir die Waage mit, dass ich mindestens leichtes Übergewicht mit 23,6 % Fettanteil habe. – Naja gut, dachte ich mir: Der erste Schritt ist getan! Dann aber: Der erste Schritt(?)… im ungünstigsten aller Zeitpunkte! Endlich ist Sommer! Seit Tagen herrschen Temperaturen über 30 Grad. Genau, es ist Sommer. Jetzt ist Sommer! …und nicht vielleicht Winter… Wo ist meine Strandfigur, mein Sommer-Sonne-Body, der sich nicht nur sehen lässt, sondern nach dem die Mädels lechzen???
Egal, ich war auch schon als Kind mal fett! Und da war auch Sommer und ich war im Freibad schwimmen und schämte mich, und hätte am liebsten immer auch noch T-Shirt dazu getragen.
Dieses Jahr bin ich halt noch ein wenig das fette Kind von damals, nächstes Jahr wird alles besser. – Heute war ich zum ersten Mal in diesem Jahr in meinem Lieblings-Freibad, genoss die knapp 30 Grad Lufttemperatur, die 26,5 Grad Wassertemperatur, das Schwimmen (und die knackigen Mädels). Mit leichtem Sonnenbrand bin ich unbeschadet wieder raus gekommen:
Die Freibadsaison ist eröffnet!!!

Jeder Urlaub geht mal zu Ende.

Montag, 24. Mai 2010

Jeder Urlaub ist irgendwann mal zu Ende. Und heute ist mein letzter Urlaubstag! Einen Monat lang (25.04.-24.05.10) konnte ich machen was ich wollte, – in diesem wunderschönen und ungewohnt kalten Mai. Ab morgen hat mich aber mein Arbeitgeber wieder. So wird es also Zeit für einen kurzen Urlaubsrückblick: Die erste Urlaubswoche war vor allem mit Vorbereitungen für meine Wanderung ausgefüllt. Anschließend ging es ins Berliner Umland. Mit kompletter Wandersmann-Ausrüstung durchwanderte ich sechs Tage lang den Dschungel Brandenburgs. Als ich wieder nach Hause kam, erhielt ich Nachricht von meinem Webhoster, dass mein Server gesperrt wird, weil sich darauf Malware befindet (Es gab sogar einen echten Hacker-Angriff!). Ich habe dann einen gnadenlosen Rundumschlag getätigt. Ich tauschte den mindestens sieben Jahre alten und unendlich langsamen PC mit einer neuen Höllenmaschine aus (Finanzielles Fiasko!). Ich löschte alle Daten auf meinen Server und überprüfte die Datenbanken. Ich änderte alle Kennwörter. Und ich war heilfroh, als die Malware erledigt war. Anschließend spielte ich wieder WordPress auf und wollte die alte Datenbank einbinden, bekam aber als Quittung den altbekannten Salat. Das Problem ist bekannt, leider funktionierte bei mir der Lösungsansatz aus unerfindlichen Gründen nicht. Kurz bevor ich dazu übergehen wollte, Amok zu laufen, wurde mir seitens Strato ein kostenloser Plattformumzug angeboten, wonach alle Probleme Schnee von gestern sein sollen. (Gesagt getan und auch entsprechende Tests mit positiven Ergebnis durchgeführt.) Jetzt bin ich wieder gefordert, alte Beiträge “per Hand” in die neue Datenbank zu migrieren, weil ich trotz aller Versuche, die alte Datenbank nicht einbinden kann (o.g. Problem). Hoffentlich bin ich nach dieser Mühe von weiteren (großen) Problemen verschont und kann in Zukunft nervfrei bloggen… Über alles Weitere zum Urlaub, vor allem mehr zur Dschungeltour, Berichte und Bilder, und auch zum neuen PC dann in den nächsten Tagen…

Ich bin wieder da!

Mittwoch, 28. April 2010

… Aber bis der alte Umfang wieder hergestellt ist, werden einige Tage ins Land ziehen …

Frage vom @supporter24 am 28. April, 2010:
Was ist dir denn passiert? Ist /war dein Blog gestorben?

01.05.2010:
Eine knappe Woche vor diesem Eintrag konnte ich ohne erkennbaren Grund die Seite nicht mehr laden. Stattdessen stand im Browser ein knapper Satz. Irgendein Fehler in der PHP-Datei XY auf der Linie Z. (Leider hab ich die genau lautende Fehlermeldung irgendwie verschlampt.)
Erklären konnte ich mir das nicht, weil ich nie in irgendeiner PHP-Datei herumgeschrieben hatte. Naja. Danach folgte das Löschen der alten Dateien und das neu herauf laden, als Update und dann als Neuinstallation. Dabei hab ich schließlich aufgegeben, weil wiedermal nichts wirklich klappte. (Ich komme zwar immer in den Admin-Bereich, aber die Seite selbst kann nie geladen werden.) Ich hab dann meine alten WordPress-Dateien auf einer anderen Domain installiert und einige Einträge der alten Datenbank von auge24.eu so abgeändert, dass ich zumindest wieder in den Admin-Bereich von WordPress gelangen konnte. Schließlich hab ich auch auf auge24.eu eine neue WordPress-Version (aber) mit neuer Datenbank (ohne Strato-Installer) aufgespielt. Seitdem war ich damit beschäftigt, alle Artikel rüber zu kopieren. Jetzt stehen nur noch die alten Kommentare aus, – damit lass ich mir aber ein wenig Zeit. – - So, das wars. (Hoffentlich!) Ich kauf mir mal demnächst irgendein hilfreiches Buch zum Thema…

Spaghetti-Eis

Donnerstag, 11. März 2010


Heute Mittag in der Fußgängerpassage in der Sonne gestanden. Die Wärme genossen. Dazu Spaghetti-Eis.

Strato vs WordPress

Mittwoch, 20. Januar 2010

Eine Krampfgeschichte: vor einer knappen woche noch arbeitete ich mit der wordpress-version 2.5.1. weil mich aber wordpress im administrationsbereich ständig daran erinnerte, dass bereits version 2.9.1 verfügbar ist, wollte ich endlich auf die aktuelle version aufrüsten. ich machte mich bei meinem webhost-anbieter strato schlau, wie ich und was ich machen muss, um mein wordpress zu aktualisieren. in der strato-faq steht unter anderem: Nach dem (WordPress-)Login erscheint die Meldung “WordPress 2.8.4 ist verfügbar!” Gehen Sie bitte auf Jetzt aktualisieren. Sie können automatisch auf die Version 2.8.4 aktualisieren oder das Paket herunterladen und manuell installieren. weil ich eine zu alte version benutzte, konnte ich schließlich nur manuell vorgehen. ich lud die aktuelle wordpress-version herunter, und tauschte diese mit den alten daten nach wordpress-anleitung aus. danach wurde mit der update-funktion die datenbank automatisch aktualisiert und ich landete am ende im administrationsbereich meines blog. freudig las ich, dass ich nun wordpress version 2.9.1 verwende. alles war einwandfrei. bis ich feststellen musste, dass dafür aber meine blogseite nicht erreichbar war. schock! keine einzige seite ließ sich öffnen. klasse, toll, was nun? ich löschte die neue version wordpress von meinem server und spielte die backup-dateien meiner alten version wieder auf. danach tippte ich zur überprüfung www.auge24.eu in die adresszeile meines browsers – und siehe da: der browser lud einwandfrei die blogseite! dafür aber klappte das einloggen in den admin-bereich nicht mehr. verzweiflung! aarhhgg! erst heute gelang mir die endgültige problemlösung: ich löschte wieder die wordpress-dateien auf meiner seite und ließ durch strato über die homepagegestaltung im strato-admin-bereich einen neuen blog mit neuer datenbankzuweisung installieren. (die zuweisung zur alten datenbank wird durch strato mit einer fehlermeldung geblockt, neuer blog und alte datenbank passt wohl nicht… das gleiche gilt für eine neu-installation über den wordpress-weg. da verlangt dann wordpress die löschung der alten einträge der bestehenden datenbank.) anschließend öffnete ich meinen wordpress-ordner mit ftp und lud mir die wp-config.php auf den pc, öffnete die datei mit einem texteditor und tauschte die enthaltenen datenbankinformationen mit denen der alten aus. die geänderte wp-config.php lud ich dann wieder zurück auf meinen server. und super, es klappte! ich arbeite jetzt mit der wordpress-version 2.7, die mir strato aufspielte.
p.s.: als ich zu testzwecken die updatefunktion wieder verwendete und von 2.7 auf 2.9.1 erweiterte, stellte sich der altbekannte fehler ein und mein blog war nicht zu erreichen. schließlich fand ich in der strato-faq den hinweis, dass strato wordpress nur bis zur version 2.5.1 unterstützt! – ähm… aha… super hinweis… davon war aber kein wort bei den hinweisen zur aktualisierung zu lesen, zumal strato ja auch als beispiel version 2.8.4 erwähnt. und darüber hinaus hat mir strato über den eigenen automatischen installer die version 2.7 aufgespielt? egal, nicht darüber nachdenken. wenn ich wordpress aktualisiere, dann weiß ich ja jetzt wie… entweder ich installiere über strato einen neuen blog und baue ihn zum alten um, damit ich immer die neueste von strato unterstütze version bekomme oder aber ich schreibe denen eine e-mail, damit ich erfahre, welche version gerade zum zeitpunkt meiner nachfrage bei strato funktioniert…. ende gut, alles gut!

AWA´s blogging ist ein Jahr alt! (*30.11.2008)

Montag, 30. November 2009

LOGO auge24.eu AWAs blogging
Herzliche Gratulation! Wozu? – AWA´s blogging ist ein Jahr alt geworden! Jedoch – es wäre ein Stück weit verrückt, wenn ich mir selbst gratulieren wollte. Daher will ich hier einfach nur ein wenig verschämt in die Welt posaunen: Mein Blog ist ein Jahr alt und hat heute Geburtstag!!! – Warum und wozu man eigentlich bloggt und warum ICH blogge? Mit dem Bloggen bleibt man mental in Bewegung und kann seinen Quatsch der Welt darlegen, ohne von ihr gefragt zu werden. (Das Warten auf eine Frage kann mitunter sehr lange dauern.) Darüber hinaus kann man ein wenig an den Stellschrauben der eigenen Bedeutungslosigkeit herum werkeln – und das macht irre Spaß. Zwar gibt es einige Sicherheitsvorschriften, die zu beachten wären. Aber meiner Meinung nach müsste die Frage nicht lauten, warum man bloggt, sondern vielmehr, warum man nicht bloggt! – Mein erster Beitrag “Herzlich Willkommen!” wurde am 30.11.08 um 17:45 Uhr ins Netz gestellt. Seitdem habe ich etwa 40 mehr oder weniger gute Beiträge geschrieben und veröffentlicht. Meine Vorbilder sind Blogs wie Blogpuppe, Lizs blogging, Verenas Weltlaterne und Kolumnistenschwein, denen Nachzueifern gar nicht einfach ist. Ich will da auch nicht Kopieren, sondern meine eigene Art finden und festigen. Das heißt Üben, Üben und nochmals Üben (mentale Bewegung) ohne den Spaß an der Sache zu verlieren. Resonanz in Form von Kommentaren gibt es auch… Das erste Kommentar hinterließ mir Sue am 15.06.09 zum Zootourgraphie-Artikel. Seitdem haben sieben Besucher Kommentare auf meinem Blog hinterlassen. Vielen Dank dafür! … Am 11.10.09 nahm mich das Kolumnistenschwein sogar (nach seinem Bericht “Herbstizid” und meinem Kommentar) in seine Blogroll / Linkliste “Andere Schweine” auf. Ich hab mich wahnsinnig gefreut und fühle mich geehrt! … Wie gesagt, ein Jahr ist mein Blog alt und keine Totgeburt. Auch die Gefahren des plötzlichen Kindstods werde ich verhindern wissen: “Es lebe mein Online-Tagebuch!!!”

Blinder Passagier

Samstag, 4. Juli 2009

Blinder Passagier
Nachdem ich heute von einem Spaziergang in meine Wohnung zurück kehrte und damit beschäftigt war, mir die Straßenschuhe auszuziehen, so wie ich zu diesem Zweck das eine Bein hoch stellte und den Schuh zum Aufbinden der Schnürsenkel auf einem Fensterbrett absetzte, bemerkte ich einen kleinen gelben Punkt auf dem Schuh, der sich flink und frei geradeaus in eine Richtung bewegte. “Was ist denn das?”, dachte ich und pustete den Blinden Passagier vom Schuh. Der kleine gelbe Punkt landete nun auf dem Fensterbrett und bewegte sich nicht mehr. Die Zeit reichte, um dieses Foto zu machen. Danach verschwand mein kleiner unbekannter Hausbewohner, nach einer ihm angemessenen Wartefrist, schnurstracks in den Weiten meines Reiches. Ob ich ihn jemals wieder sehen werde, und ob er dann vielleicht auch seinen Namen nennt?
Mmh?
Wer den kleinen Racker noch näher an die Haut will, der sollte sich das Bild hier angucken!

Europa hat die Wahl von A bis Z

Freitag, 5. Juni 2009

Europaflagge
EU von A bis Z – Lernen Sie Europa kennen!
Nicht einmal jeder Zweite weiß überhaupt, dass in diesem Jahr gewählt wird. Obwohl über 70 Prozent der deutschen Gesetze bereits aus Straßburg und Brüssel kommen, bleiben die EU und ihre Institutionen für viele Ottonormaleuropäer ein unbekanntes Wesen – das noch dazu recht unsympathisch daher kommt. Katrin Bauerfeind knöpft sich gemeinsam mit dem ZDF die EU vor und fühlt Brüssel auf den Zahn. Sie reist einmal quer durch das Alphabet, jeder Buchstabe steht dabei für ein Thema der Europäischen Union: Außengrenzen, Babylon, Erasmus, Gegner, Jargon, Rankings, Türkei – eben die “EU von A bis Z“.

Europa wählt sein Parlament, Deutschland am 7. Juni 2009!
Für Alle die noch nicht so richtig wissen, wen sie wählen sollen, gibt es den Wahl-o-Mat, der den User 38 Fragen zu unterschiedlichen Schwerpunkten der europäischen Politik stellt und die Antworten mit den Standpunkten der jeweiligen Parteien vergleicht. Angabe des Betreibers: Erstmals hat die bpb alle 32 zur Wahl zugelassenen Parteien zur Teilnahme am Wahl-O-Mat eingeladen. 29 Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Jetzt sind Sie an der Reihe: Vergleichen Sie Ihre Standpunkte mit den Antworten der Parteien!

Weitere Informationen zur Wahl:
Das Portal der Europäischen Union
Bundeszentrale für politische Bildung
Wikipedia: Europawahl
Wikipedia: Europawahl 2009
Wikipedia: Europawahl 2009 in Deutschland