Ich habe Urlaub!!! Seit Sonntag! Jetzt kann ich entspannen, relaxen und was weiß ich noch machen. Hier… hier im schönen Berlin! Eigentlich hatte ich vor, irgendwo im Schwarzwald durch die Gegend zu wandern… Aber ich bin pleite und so versuch ich jetzt das Beste zu machen und die Tage in Berlin “urlaubsgerecht” zu verbringen. (Soweit mein Geldbeutel das zuläßt.)
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Nachfolgender Bereich wird nach und nach bis Urlaubsende editiert:
Am Sonntag, 09.10, bin ich den 10km Lauf von Asics mitgelaufen. Das Wetter stimmte, ich holte meine persönliche Bestzeit raus. Der darauffolgende Montag war dann, wie in den letzten Tagen gewohnt, verregnet und kühl. Außer einige Einkäufen und Erledigungen und ein 10km-Auslaufen im Regen passierte nichts.
Der Dienstag, 11.10, war ebenso durchnässt und grau. Ausschlafen war angesagt. Mein erster Urlaubs-Kinotag. Hatte mir bei Cinemaxx ein Profil erstellt und reservierte am Potsdamer Platz für das Drama “Melancholia” von Lars von Trier. Am Abend war es soweit. Und als ich vom S-Bahnhof über den Potsdamer Platz Richtung Kino lief, staunte ich nicht schlecht! In der Alten Potsdamer Straße waren die Bäume links und rechts der schmalen Straße in urwaldähnlichem Licht getaucht. Grüne Lichterketten schlengelten sich um die Bäume. Und intensive Vogelgesänge, die aus kleinen an den Bäumen angebrachten Lautsprechern dröhnten, machten das ganze zu einem urwaldähnlichen Erlebnis. War schon sehr cool gemacht… Wie ich später feststellte, ist die Installation ein Teil des “Festival of Lights“, das mal wieder gefeiert wird… Leider hab ich keine brauchbaren Bilder gemacht….

Der Film war super. Keine leichte Kost, dennoch sehr geil. Absolut: Ein Meisterwerk!
Auf meiner ToDo-Liste stehen aber definitiv noch zwei Kinobesuche an: Taste the Waste und Attack the Block… IMAG0514Am Mittwoch ging es zu den Eltern. Dort hatte ich die Gelegenheit in Werbeprospekte zu blättern, weil bei mir das Zeug nicht im Briefkasten landet. Anschließend zu einem großen Kaufhaus gefahren und mir anstatt für reguläre 45 Euro den bodum Teebereiter “Assam”, 1 Liter, für 20 Euro zugelegt. Nachmittags lief ich noch 20km im gemächlichen Tempo und am Abend gab es nach einem vollen und heißen Bad den ersten Tee aus meinem Teebereiter. Es gab lecker Rooibushtee “Pfeffer liebt Erdbeere”.
Auch den nachfolgenden Tagen sah man an, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Aber trotz der kühlen 5-12 Grad waren selten Wolken am Himmel und die Tage waren voll des Sonnenscheins. IMAG0523Also nutzte ich die Zeit vor allem mit Joggen und Fahrradfahren. Am Freitag, 14.10, machte ich mich in Richtung Prenzlauer Allee auf, um mir die “Große Tour durch die Welt der Planeten” in der Sternenwarte anzugucken. Vor Ort nutzte ich auch das erste Mal die BerlinVegan-App und fand mit Hilfe des Handys in der Nähe den rein veganen FastFood-Imbiss “Vego“, wo ich mir dann meinen ersten veganen Hamburger holte. (Total lecker!)
IMAG0524Am Samstag blieb ich den ganzen Tag zu Hause und guckte mir am Stück die gesamte Staffel “The Walking Dead” an… Und am Sonntag wurde das vielleicht letzte Match Tischtennnis (des Jahres) gegen meinen Bruder ausgefochten, der 2:3 unterlag.
In der zweiten Woche verschärfte ich meinen notorischen Geldmangel, weil ich mir eine 30cm große Pfeffermühle kaufte, das Buch “Wir haben es satt! Warum Tiere keine Lebensmittel sind.” und Joggingklamotten für die kalte Jahreszeit, bestehend aus zwei langen gefütterten Tights, zwei langärmigen gefütterten Funktionsshirt und einer Jacke.
Am Freitag, 21.10, war der Höhepunkt der zweiten Woche, als ich “Andorra” von Max Frisch im Berliner Ensemble anschaute.
Ansonsten verbrachte ich die Woche also mit Joggen, Schwimmen (Hallenbad) und Lesen. (Das Buch ist im Übrigen jeden Euro wert und bereichert meine kleine private Bibliothek um ein echtes Juwel.) Und die restliche Zeit verbrachte ich am Computer und zockte vor allem mein aktuelles Spiel “Dead Island” weiter!

Katzi 1 in der KisteDie dritte Woche, ja es gab sogar eine dritte Woche, soll hier schnell erzählt sein. Weil seit wenigen Monaten meine Katze 1 sich das Fell im Bauchbereich und an den Beinchen wegleckt, war ich bereits mehrfach beim Tierarzt. Mittlerweile habe ich anderes Trockenfutter und das Fell wächst langsam wieder nach. Trotzdem habe ich beschlossen, meine Katzen (und erstmal Katze 1) an den Freigang zu gewöhnen. Also leinte ich Katze 1 an und ging mit ihr einige Male und zum ersten Mal im Hinterhof Gassi. Beim ersten Mal lief sie zurück in die Wohnung, als die Kellertür nach Draussen geöffnet wurde. Beim zweiten Mal aß sie Gras und beschnupperte wenige Meter “Freiheit”. Beim letzten Mal führte mich die Katze eine Stunde lang durch die Gegend. Jetzt will ich immer wieder mal mit ihr raus. Und nächstes Jahr soll es soweit sein, dass die Katzen über eine Katzenklappe kommen und gehen können, wann sie wollen.
Als Highligt der letzten Woche zählt der Kletterkurs bei Magic Mountain. Auf zwei Tage verteilt, habe ich gelernt, welche Ausrüstung man als Anfänger braucht, welche Knoten für den Kletterer und für den Sichernden wichtig sind, wie die Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt werden, welche zwei Befehle es gibt, wie der Sichernde sichert und wie er sich verhält, wenn der Kletterer zu Fall kommt. Dann bin ich natürlich noch einige Male eine (geschätzte) zwanzig Meter hohe Wand hoch geklettert und mich auch fallen lassen (Falltraining). War total toll, wenn auch etwas beängstigend. Jetzt kann ich mich überall in Deutschland ohne Aufsicht an den “Bergen” der Kletterhallen austoben und mich vielleicht auch mal (mit den entsprechenden Kursen) weiter entwickeln. Mal sehn, Spaß hat es jedenfalls gemacht!