Als ich zum Vegetarier wurde, landete ich immer öfter in der Küche. Vorher reichte der Kühlschrank und die Mikrowelle aus, dann aber ist der Bestand an Pfannen, Töpfen und anderen Küchenutensilien immer größer geworden. Und als Veganer wird das auch nicht anders werden.
Mittlerweile ist die Mikrowelle abgeschafft, dafür wünsche ich mir eine Getreidemühle oder einen Smoothie-Mixer, oder…, oder…
Der ganz große Koch werde ich aber bestimmt nicht, dafür fehlen mir der Ehrgeiz und die Disziplin. Ich bin der “Was-hab-ich-im-Kühlschrank?-Kommt-alles-in-den-Topf,-zweimal-umrühren,-fertig!”-Typ. Dennoch will ich mittlerweile hochwertige Nahrungsmittel. Viel BIO, weniger hochgradig verarbeitete Lebensmittel. Irgendwie soll das meiste vollwertig und gesund sein! – Wenn ich zurückblicke, dann hat sich meine Ernährungsweise in den letzten Jahren so extrem geändert, dass ich selbst ins Staunen komme. Der Weg war spannend und ich hab viel gelernt. Aber ich bin noch lange nicht am Ende und bin immer noch am Entdecken und Ausprobieren. Und ich muss einfach sagen: Es macht Spaß!

Jetzt noch mein Rote Bete – Pfannengericht, das bei mir vor paar Monaten ein “Was-hab-ich-im-Kühlschrank?-Kommt-alles-in-die-Pfanne,-zweimal-umrühren”-Gericht war. Und weil es mir so gut schmeckte, wurde das schon einige Male nachgebruzzelt!

Zutaten: Rote Bete, Zwiebeln, Rettich (Mairübchen), Knoblauch, Tofu, Sonnenblumenkerne, Öl und Essig, schwarzer Pfeffer, Gemüsebrühe, Soja-Sauce.
Zubereitung: Die Knollen der Roten Bete putzen und ungeschält etwa eine Stunde im Kochtopf kochen. Nach dem Kochen kann die Schale unter fließendes kaltes Wasser leicht abgeschabt werden. Den Tofu in Würfel schneiden. Die Pfanne mit wenig Öl zum Erhitzen bringen. Darin die Tofuwürfel leicht knusprig anbraten. Anschließend die gewürfelten Zwiebeln zugeben und anschwitzen. Schließlich großzügig Sonnenblumenkerne einstreuen. Kurz erhitzen. Den Rettich in Stifte und die Rote Beete in große Würfel schneiden, den Knoblauch pressen und alles in der Reihenfolge in die Pfanne geben. Ordentlich mit Pfeffer, mit einen kleinen Schuss schwarzer Soja-Sauce und mit Gemüsebrühe-Pulver würzen. Während des Erhitzens immer wieder umrühren. Anschließend mit Essig abgießen. Fertig!

Gibt es irgendwelche Todsünden in der Zubereitung? Egal, es schmeckt! (:
P.S.: Ich werde hier nicht anfangen, großartig Rezepte zu veröffentlichen. Aber den ein oder anderen Post werde ich mir nicht nehmen lassen!