“Man ist, was man isst”
Erläuterung vom Redensarten-Index: So, wie sich jemand ernährt, so fühlt er sich / sieht er aus. Das Essen ist Ausdruck der kulturellen Sozialisation. Die Gesundheit eines Menschen hängt von seiner Ernährung ab.

Wenn ich bei Freunden (und Anderen) eingeladen bin, frage ich immer bei der Wohnungsbeschau, ob ich auch in den Kühlschrank gucken darf. Vor vielen vielen Jahren habe ich mir das angewöhnt, weil ich es einfach cool und freaky fand. Wenn mich also jemand zu sich in die Wohnung lässt und vorher die Bude auf Vordermann bringt, dann sollte nicht vergessen werden, einen Kontrollblick in den Kühlschrank zu werfen!!!

Jetzt also mal ein Foto vom Innenleben meines Kühlschranks, Freitag letzte Woche aufgenommen…
Von oben nach unten durch: Tofu (wer braucht sieben Packungen Tofu?), vegetarische Schnitzel, Tomaten, Gurke, Zitronen, Soja-Reis-Drink, Soja-Margarine.
Champignons (weiß), Rote Beete, Paprika, Soja-Joghurt, Gurke.
Mohrrüben, Bananen, Tofu, Tsatsiki.
Orangen.
In der Seitentür: Soja-Drink, Knoblauch, Senf, Kräuterwürfel, Gemüsebrühewürfel.
Im Gefrierfach: Mehrere Beutel “Mexikanischer Gemüseeintopf”.
Ab und An finden auch Birnen, Weintrauben, Äpfel oder Radieschen und Kohlrabi den Weg in meinen Kühlschrank.
— Das wars Kühlschranktechnisch im Großen und Ganzen…

Historie:
Von meinem ersten eigenen Kühlschrank bis zum jetzigen Zustand war es ein (nicht dokumentierter) langer Weg. Vom Kühlschrank, der nur die irgendwann schimmlig gewordene Linsensuppe meiner Mutter beherbergte und ansonsten leer war, über den “Bier und kalte Pizza”-Kühlschrank bis hin zum “vegetarischen” Kühlschrank habe ich locker gute 15 Jahre gebraucht.

Mein Fehler im Detail:
Im Kühlschrank befindet sich etwas, was nicht vegetarisch ist. Bäh – halb angegessen… Im Tsatsiki ist Gelatine!!! Wird also nie wieder gekauft das Zeug!!!