
TRILOGIE DER SCHÖNEN FERIENZEIT -
Von Carlo Goldoni
Theater: Berliner Ensemble
Werk: Trilogie der schönen Ferienzeit
Autor: Carlo Goldoni
Inszenierung: Claus Peymann
Bühne: Karl-Ernst Herrmann
Kostüme: Wicke Naujoks
Mit: Carmen-Maja Antoni (Sabina), Winfried Goos (Beltrame / Tognino), Anna Graenzer (Rosina), Ursula Höpfner-Tabori (Brigida), Manfred Karge (Fulgenzio), Corinna Kirchhoff (Constanza), Gerd Kunath (Bernadino), Christopher Nell (Ferdinando), Lucas Prisor (Leonardo), Martin Schneider (Paolo), Martin Seifert (Filippo), Marina Senckel (Victoria), Katharina Susewind (Giacinta), Sabin Tambrea (Guglielmo)
Beschreibung: Man macht sich auf, um den Sommer auf dem Land zu verbringen. Dort gilt: Wer hat, der hat! Das neueste Kleid, das größte Fest, das beste Essen, der richtige Liebhaber. Das „dolce vita” kostet Goldonis Sommerfrischlern viel Kraft und Geld. Jeder lebt über seine Verhältnisse… Doch was wie eine Komödie beginnt, endet in einem Desaster: Unglückliche Ehen, Schulden, Depressionen – einsame Menschen, wie in Anton Tschechows Theaterstücken bleiben am Ende sich selbst und ihrem trostlosen Alltag überlassen. Das Lustspiel über Menschen, die über ihre Möglichkeiten leben – emotional und finanziell.
Pressestimmen: Selbst wenn sich bei Goldoni allerlei Luftikusse und Hochstapler in viel zu langen Ferien tummeln, die sie sich gar nicht leisten können – so hausbacken, zäh und peinlich wie Peymanns vierstündige Inszenierung sind sie jedenfalls nicht. tip-berlin
Die Inszenierung bleibt an der Oberfläche. …und dass manche Figur in dieser Komödie ihre sehr eigene Tragödie erlebt – davon vermittelt Peymanns Inszenierung kaum etwas. Kulturradio
Eigene Notiz: Die Vorstellung besuchte ich am 24.04.2010, um 18:30 Uhr! Ganz amüsant, die ganzen vier Stunden lang. Kein Premierenknaller des Jahres.
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