
Wer die Greenwichpromenade in Berlin-Tegel entlang läuft, kann mit etwas Glück am Ufer des Tegeler Sees einen Trauerschwan ausmachen. Dieser schwarze Schwan ist selten in deutschen Gefilden und vor allem in Australien heimisch. Wie dieser Racker, der bereits das zweite Jahr in Folge am Ufer des Tegeler Sees seine Kreise zieht, nach Deutschland gekommen ist, lässt sich nur spekulativ beantworten. Wahrscheinlich ist er ein Gefangenschaftsflüchtling, da Trauerschwäne keine Zugvögel sind, und irgendwann mal dem Zoologischen Garten oder einer anderen größeren Parkanlage entwischt ist. Nun hat er sich in Tegel niedergelassen. Als Einziger seiner Art. Und wie es sich für Trauerschwäne gehört, wahrscheinlich für längere Zeit. – Wer diesen einsamen Recken, oder Reckin, begegnen möchte, der sollte über die schöne Grenwichpromenade flanieren…
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