
Wer die Greenwichpromenade in Berlin-Tegel entlang läuft, kann mit etwas Glück am Ufer des Tegeler Sees einen Trauerschwan ausmachen. Dieser schwarze Schwan ist selten in deutschen Gefilden und vor allem in Australien heimisch. Wie dieser Racker, der bereits das zweite Jahr in Folge am Ufer des Tegeler Sees seine Kreise zieht, nach Deutschland gekommen ist, lässt sich nur spekulativ beantworten. Wahrscheinlich ist er ein Gefangenschaftsflüchtling, da Trauerschwäne keine Zugvögel sind, und irgendwann mal dem Zoologischen Garten oder einer anderen größeren Parkanlage entwischt ist. Nun hat er sich in Tegel niedergelassen. Als Einziger seiner Art. Und wie es sich für Trauerschwäne gehört, wahrscheinlich für längere Zeit. – Wer diesen einsamen Recken, oder Reckin, begegnen möchte, der sollte über die schöne Grenwichpromenade flanieren…
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Archiv für März 2010
Trauerschwan am Tegeler See
Freitag, 26. März 2010Es war einmal….
Donnerstag, 25. März 2010
Das Bild unter die Lupe nehmen: Normalzoom | Superzoom
…ein kleiner Vogel (RIP). Berlin: Die seit kurzem einsetzende Wärmeperiode hat in der Stadt bereits die ersten Opfer gefordert. In Berlin-Reinickendorf flog am heutigen Tage ein kleiner Vogel durch die offen stehenden Fenster in eine Wohnung und wurde wenig später durch den Wohnungsinhaber, der die Polizei verständigte, tot aufgefunden. Nach Aussagen der Polizei war der Wohnungsinhaber zum Zeitpunkt des Todes außer Haus. Die Ermittlungen richten sich zur Zeit mit Hochdruck gegen drei in der Wohnung lebende Katzen.
Über die genaue Todesart wollte sich die Polizei nicht äußern, gab aber an, dass vom Täter Speichelanhaftung und Rückstände von Magensäure am Tatort festgestellt wurden.
Die Polizei fordert die Bevölkerung auf, trotz des Gewaltverbrechens nicht in Unruhe zu verfallen, da die betreffende Umgebung in der Polizeistatistik bisher nicht besonders aufgefallen ist und man nicht mit weiteren Gewaltverbrechen rechnet.
P.S.: Für den Piepmatz tuts mir wirklich leid!
Offizieller Botschafter der Stadt Berlin
Donnerstag, 25. März 2010
Mit Schreiben des Regierenden Bürgermeisters von Berlin vom 23. März 2010, bei mir eingegangen am heutigen Tage, bin ich offiziell be Berlin Botschafter – ein, wie es auf der Rückseite der mir verliehenen Botschaftermedaille steht, “Offiziell ausgezeichneter Botschafter der Stadt Berlin”. Und das alles nur, weil ich bei www.sei.berlin.de meine persönlichen Erinnerungen an den Fall der Mauer als Geschichte veröffentlicht habe.
- Als kleines Dankeschön habe ich heute mein Botschafterpaket mit der speziell für die Kampagne geprägten Botschaftermedaille und eine vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit -in Kopie- unterschriebenen Urkunde erhalten. Das ist doch was!
Ich hoffe, die von der Staatlichen Münze Berlin geprägte Medaille kann ich irgendwann mal gewinnbringend verscherbeln! Wenn nicht, auch egal…
Mein Zelt
Montag, 22. März 2010
Mein neues Zelt,
ein Wechsel-Tents: Outpost 2, Zero-G (2010).

Seit mehr als 10 Jahren ist die Berliner Firma Wechsel-Tents auf die Entwicklung und Produktion von hochwertigen Leichtgewichtszelten zu moderaten Preisen spezialisiert. Schon Mitte letzten Jahres fiel, nicht nur aus lokalpatriotischen Gründen, meine Entscheidung, mich für ein Wechsel-Zelt zu entscheiden. Gute und durchdachte Zelte für moderate Preise, ein sehr guter Ruf aufgrund des guten Kundenservices, preisgünstige Reperaturen oder Modellwechsel auch nach Ablauf der dreijährigen Produktgarantie und die allgemeinhin bekannte Kundenzufriedenheit waren allesamt ausschlaggebend für mich.
Ich habe mich schließlich dann aus der Wechsel-Programmpalette für das Tunnelzelt Outpost entschieden:
Sehr geräumig für 2 Personen. Der einzigartige Innenzeltschnitt bietet auch einer sehr großen Person einen komfortablen Schlafplatz. Es bietet die Vorteile einer asymmetrischen Tunnelzeltform wie z.B. relativ geringes Gewicht und hohe Sturmstabilität bei großer Apsis und geräumigem Innenzelt. Das Innenzelt bietet viel Platz für zwei Personen und ist mit einer rückwärtigen Ventilation und vielen Taschen versehen. Der seitliche Eingang und ein vordere Eingang machen das Handling mit Gepäck einfach. Bei aufgerolltem vorderen Eingang bietet sich ein hervorragender Panoramablick aus dem Zelt.
Abmessung:

Detail Informationen
Personen: 2 | Bauform: Tunnel-Zelt | 4 Jahreszeiten-Tauglich | Größe Innenzelt (LxBxH): 280 x 142 x 110 | Apsiden: 1 | Eingänge: 2 | Lüfter: keine | Gewicht: 3,28 Kg | Packmaß (L x Ø): 53 cm x 19 cm | Aufbau-Varianten Aufbauart: Innen-/Außenzelt gemeinsam, Innenzelt kann Solo aufgebaut werden: Nein, Außenzelt kann Solo aufgebaut werden: Ja | Außenzelt Material: Rip Stop Nylon, twice silicone coated | Weiterreißfestigkeit: 11 kg | Wassersäule: 2000 mm | Innenzelt Material: Rip Stop Nylon WR, breathable | Material Boden: Nylon PU, 75D | Wassersäule Boden: 7000 mm | Moskitonetz im Eingang: Ja | Moskitonetz abdeckbar: Ja | Gestänge Material: Aluminium 7001 T6, Bolt Tip | Heringe Material: 7001 Aluminium, X-Shape | Wintereinsatz Snowflaps: Nein | Zubehör: Groundsheet (Unterlegplane)
Kaufdatum: 14.03.2010 und am 22.03.2010 per Post erhalten.
Händler: Alpinsport-Basis.de
Der Shop von Alpinisten für Alpinisten!
Weitere Links zum Zelt:
Wechsel-Aufbauanleitung als PDF-Datei
Wechsel-Produktkatalog 2010 als PDF-Datei
OutdoorSeiten.net-Forum: Testbericht
OutdoorSeiten.net-Wiki: Zelt
OutdoorSeiten.net-Wiki: Zeltkauf
sinneswandel
Sonntag, 21. März 2010
Bildquelle, FlickR: serhio
Wenn ich mit ihr ein Date hätte, dann würde ich…
Milch contra Soja-Reis
Montag, 15. März 2010
Zunächst mal vorweg: Soja-Milch und Soja-Reis-Drink sind vom Geschmack her entfernte Verwandte und man kann die beiden nicht miteinander vergleichen! Soja-Milch schmeckt gewöhnungsbedürftig kräftig und meiner Meinung nach nicht wirklich gut. Dagegen ist der Soja-Reis-Drink leicht und mild und ABSOLUT LECKER!!! – Ich hab vor wenigen Wochen den Soja-Reis das erste Mal gekauft und war gleich nach dem Probieren süchtig nach dem Zeug. Der Geschmack erinnert an den von Milch, allerdings mit einem leicht süßen Reis-Geschmack. Im Kaffee verhält er sich geschmacksneutral, so dass ein Unterschied zu Kaffe mit herkömmlicher Milch nicht raus zu schmecken ist. Soja-Reis-Drink ist ein rein pflanzliches Getränk und kann ebenso vielseitig verwendet werden wie Milch, also zum Backen und Kochen, aber auch in Müsli und Desserts. (Der Back- und Kochtest steht aber noch aus!) Und auch im direkten oberflächlichen Vergleich der Inhaltsstoffe und Nährwerte ergeben sich, abgesehen vom Eiweißgehalt der Milch, kaum eklatante Unterschiede, da z.B. auch in Soja-Reis Kalzium enthalten ist. Soja-Reis ist daher eine vollwertige Alternative und bei weitem mehr als nur Milchersatz für Veganer. Den einzigen Nachteil, den ich erwähnen kann, ist der fast doppelt so hohe Preis von etwa 90 Cent pro Liter, der aber mit einem meiner Meinung nach doppelt so guten Geschmack wett gemacht wird. Ich bin noch lange kein Veganer und ich werde auch weiterhin Produkte mit Milchanteil verzehren, aber der reine Milchbedarf wird jetzt durch Soja-Reis-Drink gedeckt, Kuhmilch werde ich keine mehr kaufen!
- Spielt dann noch oder vor allem erst das Gewissen oder die Verantwortung bei der Wahl der Nahrung eine Rolle, dann liegt Soja-Reis-Drink bei der Betrachtung von Umweltaspekten oder der Tierethik unangefochten vorn. Denn für Soja-Reis-Drink wird keine Kuh bis zur Erschöpfung als Milchmaschine geknechtet (und gequält). Ich persönlich wähle dann darüber hinaus noch den Soja-Reis mit Bio-Siegel, in der Hoffnung ein von Gentechnik freies und im Anbau weitgehend umweltschonendes Produkt gekauft zu haben.
Ganz zum Schluss, was niemand glaubt: Mit dem Verzicht auf Milch tut man auch der eigenen Gesundheit Gutes! Denn seit geraumer Zeit verdichtet sich der Verdacht, dass eine hohe eiweißreiche Ernährung das Entstehen von Krebserkrankungen fördert.
ALSO: UNBEDINGT SOJA-REIS-DRINK PROBIEREN UND ALS ALTERNATIVE ZUR MILCH IN BETRACHT ZIEHEN!
Mein Name ist Ulter. Ulterumbra!
Sonntag, 14. März 2010
Ich bin der Krieger UlterUmbra!
UlterUmbra (JenseitsSchatten), ein Name der Last und Bürde zugleich ist. Ein uralter Name vergangener Zeit, als die tote Sprache noch gesprochen wurde. Ein Name, der mit unzähligen Heldentaten verknüpft ist. Ich stehe in dieser langen Reihe ehrwürdiger Krieger und erfülle meinen Teil für unser Geschlecht und für das ganze Volk der Untoten. Ich bin in die weite Welt von World of Warcraft (WoW) gezogen, um für alle Verbündeten der Horde das Schwert zu heben und zu erschlagen jeden, der es wagt, sich gegen unsere Ziele zu stellen.
Und wer bist du?;-)
Missgeschicke des Alltags, Folge 2
Freitag, 12. März 2010
Morgens halb zehn in Deutschland. Ganz Handwerkerdeutschland trifft sich zum Knoppers, zu Kaffee und Schrippe in den, nach den Verbänden, zweiten interdisziplinären Treffpunkten des Landes, den Bäckereien. Zuvor aber musste sich der Held unserer Geschichte, der Geselle, beeilen, den ersten Auftrag zu erledigen. Sein Chef wartete im Kastenwagen auf dem Beifahrersitz, regelte ab und an am Thermostat herum und las schon mal ein wenig in der Pflichtlektüre aller Berliner Handwerker und Bauarbeiter. Nach einer Weile guckte er kritisch auf seine Armbanduhr und fragte sich, wo denn der Geselle bleibt. Da hörte man schon das metallische Gleiten und das krachende Einrasten der Seitentür. Lautes Rumpeln als der Werkzeugkasten in das Innere des Fahrzeugs flog. Automatisch regelte der Chef das Thermostat nach oben und rief dem Gesellen zu, sich zu beeilen. Der Geselle holte schließlich noch eine Leiter, die er ebenfalls laut verstaute. Erst dann schob er mit einem ordentlichen Schwung die Seitentür zu. “Beim nächsten Mal machst du zwischendurch die Tür wieder zu, ich heize nicht für draußen!” sagte der Chef verärgert, als der Geselle sich ans Steuer setzte, und fragte erst danach: “Und was war?” Zur Antwort kam, dass die Glühbirne defekt war und ausgetauscht werden musste. Als der Wagen endlich anfuhr, legte der Chef die Zeitung weg, zündete sich eine Zigarette an und sagte: “Jetzt aber auf zum Bäcker, der nächste Auftrag kann ein bisschen warten…”
Spaghetti-Eis
Donnerstag, 11. März 2010
Heute Mittag in der Fußgängerpassage in der Sonne gestanden. Die Wärme genossen. Dazu Spaghetti-Eis.
Frühjahrsvorbereitung 1
Mittwoch, 3. März 2010Der Winter neigt sich dem Ende zu! Verdientermaßen, denn er hat gezeigt, was er kann. Nirgendwo in der Stadt liegt noch Schnee und die Temperaturen sind seit wenigen Wochen über Plus. Die Vorfreude auf die warme Jahreszeit nimmt zu und einige Pläne nehmen allmählich Gestalt an. – Ich jedenfalls befinde mich schon in Frühjahrsvorbereitungen, um für die schönen Tage gewappnet zu sein: Letzte Woche brachte ich mein Fahrrad zum Fahradtechniker und ließ eine Großinspektion durchführen. Erst heute konnte ich das gute Stück abholen, gerade weil an dem Fahrrad einiges gemacht werden musste. Vorher war ich noch nebenan im Einkaufszentrum und kaufte mir eine Tischtenniskelle, die dazugehörige Tasche, auch Reinigungscreme und natürlich einen Satz Tischtennisbälle. Ein kurzer Telefonanruf und die erste Partie gegen einen meiner Brüder war für heute abgemacht. Ich holte das Instand gesetzte und blitz blank polierte Fahrrad ab und fuhr im schönen Sonnenschein, bei etwa +5 Grad, los. Das Fahrradfahren war eine helle Freude, weil alles an dem Rad einwandfrei lief und ich dieses Jahr das erste Mal auf dem Sattel saß. In der Wohnsiedlung, in der mein Bruder wohnt, spielten wir beide schließlich die ersten paar Partien Tischtennis (das erste Spiel des Jahres habe ich gewonnen!), mussten aber vorzeitig abbrechen, weil es wieder mal stürmisch wurde und der Himmel sich mit dunklen Wolken zuzog, so dass wir uns aufs nächste Mal verlegten und ich wieder nach Hause fuhr. Auf dem Weg nach Hause gab es dann einen kräftigen Hagelschauer, der allerdings schnell wieder verzogen war. So kam ich zwar ein wenig durchnässt, aber glücklich wieder zu Hause an. Nachdem ich es mir gemütlich gemacht hatte, schweifte mein Blick durch die Wohnung und mir kam der Gedanke, dass bald auch der Frühjahrsputz fällig wäre. – Den Früjahrsputz schieb ich aber noch etwas hinaus, denn so viel Frühling ist jetzt doch noch nicht! Trotzdem: Freude pur!